Angriff auf AMD und Ryzen 9000: Wann Intel Core Ultra 200 ins Rennen wirft [Gerücht]

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Angriff auf AMD und Ryzen 9000: Wann Intel Core Ultra 200 ins Rennen wirft
Quelle: Intel

Gerüchten zufolge sind die Vorstellungs- und Release-Termine von Intels neuen Desktop-CPUs der Core-Ultra-200-Reihe sowie der Z890-Boards jetzt bekannt.

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, jetzt haben mehrere Quellen durchsickern lassen, wie der Zeitplan bei Intels Arrow-Lake-CPUs und den Z890-Boards aussieht. Demnach wird es drei separate Termine geben, über die Intel Influencer und Pressevertreter aufgeklärt haben soll.

Intel bereitet sich auf den großen Release vor

Am 7. Oktober soll es für solche ein nicht der Öffentlichkeit zugängliches Pre-Briefing für die Core-Ultra-200-Prozessoren geben. Robert Hallock und Roger Chandler von Intel sollen durch diese Veranstaltung führen. Dieses Wissen dürfe dann am 10. Oktober der Öffentlichkeit preisgegeben werden, da an jenem Tag sowohl die Ankündigung der neuen CPUs als auch der Z890-Platinen ansteht. Die Ergänzung der Mainboards mit neuen 800er-PCHs meldete etwa der X-Nutzer "wnxod".

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Am 24. Oktober soll dann der Verkaufsstart anlaufen, wie die Gerüchteküche schon im Vorfeld gemeldet hatte, und die ersten Tests für Prozessoren und Mainboards veröffentlicht werden. Sollten die kolportierten Termine stimmen, werden die nächsten Wochen für Intel und deren Fans ziemlich spannend. Bei den neuen Core Ultra 200 wird derweil das Flaggschiff Core Ultra 9 285K (ohne F-Modell) erwartet. Außerdem ist mit einem Core Ultra 7 265K(F) und Core Ultra 5 245K(F) am 10. Oktober zu rechnen. Die übrigen Modelle der Reihe werden voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres erscheinen.

Core Ultra 9 285K und Z890

Der Core Ultra 9 285K soll mit 24 Kernen ausgestattet sein, davon 8 P- und 16 E-Kerne. Allerdings werden die CPUs mit ziemlicher Sicherheit auf Hyperthreading verzichten. Der Turbotakt des Core Ultra 9 285K soll mit TVB (Thermal Velocity Boost) bis zu 5,7 GHz erreichen. Die PBP (Processor Base Power) beträgt wie gehabt 125 Watt.

Um diese CPUs zu nutzen, ist ein Plattformwechsel vonnöten, da der noch aktuelle Sockel 1700 vom LGA1851 abgelöst wird, der zuerst auf Z890-Enthusiast-Mainboards vorzufinden ist. Gerüchten zufolge soll die neue Plattform exklusiv DDR5-Speicher unterstützen und würde wie bei AMDs AM5 Intels erste reine DDR5-Plattform sein.

Auch interessant: BIOS-Update: Asus verteilt Mikrocode 0x12B gegen den CPU-Tod

Der Flaggschiff-Chipsatz Z890 soll Gerüchten zufolge im Vergleich zum Z790 über erweiterte Konnektivität verfügen und native Thunderbolt-4- und erweiterte M.2-Unterstützung mit PCI Express 5.0 für den primären M.2-Steckplatz und PCI Express 4.0 für den sekundären Steckplatz bieten. Z890 soll außerdem PCI-Express 3.0 vollständig aus dem Chipsatz streichen.

Quelle: via Tom's Hardware

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Nathenhale
        Aber es lässt mich weniger mit einem Tickente Zeitbombe Gefühl zurück wie, es im Moment bei Intel das gefühl habe.
        Naja, das schlimmste was passieren kann ist dass die CPU bei sehr hoher Last instabil wird und du sie (kostenlos) ersetzen musst. Das ist jetzt nicht grade ne Bombe wie etwas, was ggf. physisch anfängt zu brennen^^

        Gelöst wurden ja beide probleme mittlerweile - dass das bei nem simplen "SOC-Spannung Limit zu hoch" schneller geht als bei so nem komplexen Thema bei Intel ist naheliegend.

        Zitat von Nathenhale
        Ich habe in meinem Umfeld ca 50% AMD und ca 50% intel Platformen verbaut, alle laufen noch keine besser oder schlechter als die andere. (Performance ausgeklammter weil es halt unterschiedlich teurer Builds waren). (ca 50 System reden wir da).
        Bevor das falsch verstanden wird: Es ist auch bei mir mitnichten so, dass viele Systeme Probleme machen, die allermeisten laufen absolut problemlos. Nur die letzten paar Jahre waren es WENN Probleme aufgetreten sind ausschließlich Ryzen-Systeme (und da tatsächlich defekte CPUs - AMD hat diese ersetzt aber es ist schon selten dass eine CPU selbst stirbt ohne dass man sie hart quält).

        All das würde einer statistischen Untersuchung mit hoher grundgesamtheit ggf. auch nicht standhalten aber wie du sagst, es ist einfach am Ende auch ein Stückweit das persönliche Gefühl das mich dazu bringt jetzt mal wieder eine Runde Intel zu machen. Der superholprige Ryzen9000-Launch hat dieses Gefühl auch nochmal bestätigt.

        Zitat von Nathenhale
        Ich bin bei AMD seit Zen 1 und hatte nie Probleme, die nicht Spezifisch auf eine Komponente zurückzuführen war.
        Ich hatte mit dem AM4-System hier tonnenweise Probleme. Ich vermute stark dass die meisten auf die Kappe von Gigabyte gehen (bei einigen weiß ichs sicher dass das so ist) aber manche davon sind auch AMD-basiert bzw. waren bei allen möglichen Systemen weit verbreitet (WHEA-Error beispielsweise oder instabile Boost-Taktraten bei manchen Agesas).

        Im Vorraus weiß mans ja leider nie - es kann ja auch passieren dass die neuen Intel-Systeme die reinsten Bugseuchen sind... keine Ahnung. Meine private Strategie, da ich sowieso so gut wie alles ersetzen muss dieses Mal ist, dass ich das neue System fertzig baue und laufen lasse und erst nach ein paar Wochen damit "rumspielen" das alte System migriere und auf dem neuen weitermache. Kurz: Neues System von Intel, aber 1 Monat Probezeit.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Nathenhale
        Aber es lässt mich weniger mit einem Tickente Zeitbombe Gefühl zurück wie, es im Moment bei Intel das gefühl habe.
        Naja, das schlimmste was passieren kann ist dass die CPU bei sehr hoher Last instabil wird und du sie (kostenlos) ersetzen musst. Das ist jetzt nicht grade ne Bombe wie etwas, was ggf. physisch anfängt zu brennen^^

        Gelöst wurden ja beide probleme mittlerweile - dass das bei nem simplen "SOC-Spannung Limit zu hoch" schneller geht als bei so nem komplexen Thema bei Intel ist naheliegend.

        Zitat von Nathenhale
        Ich habe in meinem Umfeld ca 50% AMD und ca 50% intel Platformen verbaut, alle laufen noch keine besser oder schlechter als die andere. (Performance ausgeklammter weil es halt unterschiedlich teurer Builds waren). (ca 50 System reden wir da).
        Bevor das falsch verstanden wird: Es ist auch bei mir mitnichten so, dass viele Systeme Probleme machen, die allermeisten laufen absolut problemlos. Nur die letzten paar Jahre waren es WENN Probleme aufgetreten sind ausschließlich Ryzen-Systeme (und da tatsächlich defekte CPUs - AMD hat diese ersetzt aber es ist schon selten dass eine CPU selbst stirbt ohne dass man sie hart quält).

        All das würde einer statistischen Untersuchung mit hoher grundgesamtheit ggf. auch nicht standhalten aber wie du sagst, es ist einfach am Ende auch ein Stückweit das persönliche Gefühl das mich dazu bringt jetzt mal wieder eine Runde Intel zu machen. Der superholprige Ryzen9000-Launch hat dieses Gefühl auch nochmal bestätigt.

        Zitat von Nathenhale
        Ich bin bei AMD seit Zen 1 und hatte nie Probleme, die nicht Spezifisch auf eine Komponente zurückzuführen war.
        Ich hatte mit dem AM4-System hier tonnenweise Probleme. Ich vermute stark dass die meisten auf die Kappe von Gigabyte gehen (bei einigen weiß ichs sicher dass das so ist) aber manche davon sind auch AMD-basiert bzw. waren bei allen möglichen Systemen weit verbreitet (WHEA-Error beispielsweise oder instabile Boost-Taktraten bei manchen Agesas).

        Im Vorraus weiß mans ja leider nie - es kann ja auch passieren dass die neuen Intel-Systeme die reinsten Bugseuchen sind... keine Ahnung. Meine private Strategie, da ich sowieso so gut wie alles ersetzen muss dieses Mal ist, dass ich das neue System fertzig baue und laufen lasse und erst nach ein paar Wochen damit "rumspielen" das alte System migriere und auf dem neuen weitermache. Kurz: Neues System von Intel, aber 1 Monat Probezeit.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Da kannste in beide Richtungen beliebig viele Argumente finden. Ich könnte jetzt sagen "Bei Intel brennt wenigstens nicht der Sockel ab" oder ähnliches aber dann springen wieder so viele Leute drauf an die das alles aus mir schleierhaften Gründen persönlich nehmen^^

        Die beiden haben eben (vor allem) abseits von Performance und Verbrauch jeder seine Vor- und Nachteile. Persönlich werde ich jetzt nach 5-6 Jahren AMD wieder zu Intel wechseln - unabhängig davon was hier 20% schneller/langsamer ist oder ob irgendwas unter Last 50W mehr oder weniger verbraucht - einfach weil ich das große Bug-Fest und die drölfzig Workarounds leid bin die ich bei meinem (und vielen weiteren gebauten) AMD-Systemen erleben durfte. Ich hätte jetzt auch wieder gerne ein fire&forget Teil das ich ein mal baue und einrichte und dann 5+ Jahre rennt (was ausnahmslos bei allen Intel-Systemen die ich die letzten Jahre gebaut habe der Fall war - ich hab bisher auch noch von keinem degradierten Raptorlake gehört bei meinen Kisten... kann noch kommen). So einer der PCs wo man nicht bei jedem mal auf den Powerknopf dücken das Gefühl hat beten zu müssen dass er auch dieses mal wieder angeht und alle Laufwerke noch da sind und nichts instabil ist.
        Kann ich verstehen, ich möchte jetzt auch nicht zu sehr OT werden.
        Aber AMD Abgrebannt Sockel sind eine andere sache, feste ursache und eine Feste lösung.
        Die vorallem releativ Fix gefixed wurde. Macht es für betroffene jetzt nicht besser. Aber es lässt mich weniger mit einem Tickente Zeitbombe Gefühl zurück wie, es im Moment bei Intel das gefühl habe.
        Das ist natürlich auch nur ein Gefühl. Wissen tut sowas nur Intel, oder leute mit deutlich mehr Know How als ich.

        Ich habe in meinem Umfeld ca 50% AMD und ca 50% intel Platformen verbaut, alle laufen noch keine besser oder schlechter als die andere. (Performance ausgeklammter weil es halt unterschiedlich teurer Builds waren). (ca 50 System reden wir da).

        Ich bin bei AMD seit Zen 1 und hatte nie Probleme, die nicht Spezifisch auf eine Komponente zurückzuführen war.
        Z.b Defekte RAM , Mainboard oder halt ASUS bullshit-
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Da kannste in beide Richtungen beliebig viele Argumente finden. Ich könnte jetzt sagen "Bei Intel brennt wenigstens nicht der Sockel ab" oder ähnliches aber dann springen wieder so viele Leute drauf an die das alles aus mir schleierhaften Gründen persönlich nehmen^^

        Die beiden haben eben (vor allem) abseits von Performance und Verbrauch jeder seine Vor- und Nachteile. Persönlich werde ich jetzt nach 5-6 Jahren AMD wieder zu Intel wechseln - unabhängig davon was hier 20% schneller/langsamer ist oder ob irgendwas unter Last 50W mehr oder weniger verbraucht - einfach weil ich das große Bug-Fest und die drölfzig Workarounds leid bin die ich bei meinem (und vielen weiteren gebauten) AMD-Systemen erleben durfte. Ich hätte jetzt auch wieder gerne ein fire&forget Teil das ich ein mal baue und einrichte und dann 5+ Jahre rennt (was ausnahmslos bei allen Intel-Systemen die ich die letzten Jahre gebaut habe der Fall war - ich hab bisher auch noch von keinem degradierten Raptorlake gehört bei meinen Kisten... kann noch kommen). So einer der PCs wo man nicht bei jedem mal auf den Powerknopf dücken das Gefühl hat beten zu müssen dass er auch dieses mal wieder angeht und alle Laufwerke noch da sind und nichts instabil ist.
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Gibs auf, bei bestimmten Personen haste mit echten Fakten grundsätzlich ganz schlechte Karten

        Natürlich ist die Effizienz eines X3D in Spielen ungeschlagen. Die Unterschiede sind aber weit geringer als Powerlimits es vermuten lassen und manch einer es gerne hätte - und die Frametime-Disziplin kann Intel nach wie vor meist besser als AMD.
        In Starker CPU last sind es gerne mal 80 Watt, das sind natürlich nicht nicht die 200 wie manche hier reischreiben, teilweise aber 100% mehr verbrauch.
        Das ist schon eine Nummer, dann nimmt man noch dazu das die dinge sich Mehr oder weniger Selber Töten, wirft alles kein Gutes licht auf Intel.
        Ich möchte anmerken, das damals bei den 290x die zuheiz wurden und sich teils auch getötet haben nie so getan wurde als wäre das ja kein Problem weil betrifft ja nur 1-2% der Nutzer oder so.

        Ich empfehle jedenfalls keine Intel CPUs mehr, ich traue denn einfach nicht, nur weil die sagen das ist gefixed heißt es nicht das es das auch ist.
        Viele meiner Kunden, Freunde nutzen CPUs bis zu 8 jahre.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Snowhack
        Gnadenlos sieht aber anders aus würde ich mal sagen - unterm Strich zieht Intel 40 Watt mehr beim Gaming bei gleicher Gaming-Performance

        der Disziplin Frametime (P1; P0.2) sogar überlegen.
        Gibs auf, bei bestimmten Personen haste mit echten Fakten grundsätzlich ganz schlechte Karten

        Natürlich ist die Effizienz eines X3D in Spielen ungeschlagen. Die Unterschiede sind aber weit geringer als Powerlimits es vermuten lassen und manch einer es gerne hätte - und die Frametime-Disziplin kann Intel nach wie vor meist besser als AMD.
      Direkt zum Diskussionsende
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