Cobra Core: Intels neu entwickelte x86-Architektur soll besser als Ryzen werden
Intels neu entwickelte x86-Architektur soll den Codenamen Cobra Core tragen und besser als der Wettbewerb werden - namentlich Ryzen-Produkte von AMD.
Intels Core-Architektur benötigt einen Nachfolger, denn die Mehrheit wird sich darüber einig sein, dass die Technik ziemlich am Ende ihrer Entwicklungsmöglichkeiten angelangt ist. Höhere Taktraten sind selbst mit Fertigungswechseln nur im kleinen Rahmen möglich und der Ringbus funktioniert mit 8 Kernen am effizientesten. Intel hat zwar noch den Mesh Interconnect für Server-Prozessoren, doch der scheint für Consumer-Produkte kein Thema zu sein und manche stellen angesichts des Aufstiegs der ARM-Architektur auf RISC-Basis die ganze x86-Architektur (CISC) infrage.
Das weiß auch Intel und es wird offenbar an einer neuen Architektur gearbeitet, denn ein Mitarbeiter nannte auf LinkedIn "Cobra Core" als Codenamen für dieses Projekt. Cobra Core ist demnach x86, was auch zu erwarten war. Wie nah oder weit die Architektur allerdings vom Markt ist, bleibt unklar. Vermutlich eher weit, denn zwischen Lion Cove in Arrow Lake soll laut Gerüchten erst einmal Royale Core 1.0 folgen, während Royal Core 2.0 angeblich schon abgesagt wurde. Die Quelle dazu gilt aber nicht als zuverlässigste.
Dass bei Intel Bewegung nötig ist, zeigt bereits Arrow Lake, wo man erstmals seit Langem auf Hyper Threading in den P-Kernen verzichtet, um pro physischem Kern die Leistung zu verbessern. Den Rest über die maximal 8 P-Kerne hinaus müssen dann die E-Kerne erledigen, die grundlegend auf Atom-Technik basieren.
Wichtig ist wohl, dass man bei Intel nun bemüht ist, eine neue x86-Architektur zu entwickeln und zu realisieren, wie der Mitarbeiter schreibt. Diese soll höhere Leistung und bessere Effizienz im Vergleich zu Wettbewerbern bieten. Das Ziel ist demnach, AMD einzuholen und auch vorbeizuziehen. Wie Intel das anstellt, wird der spannende Teil. Schickt Intel den Ringbus in Rente? Setzt man auf mehrere Compute Tiles? Die Zeit wird es zeigen. Nach Ryzen 9000 sollte man sich bei AMD wohl nicht zurücklehnen und abwarten.
Quelle: Gemma0Burst

Der Rest des Inhaltes ist Füller. Ringbus funktioniert mit mehr als 8 Kernen und da Intel ja bereits sowieso bei unterschiedlichen Kernen ist, können sie relativ lange 8-12 P-cores (1 Tile mit Ringbus) + 4-24 e-Cores (1-3 Tiles mit Ringbus) + x LP-cores verwenden. Wenn die Zuordnung der Threads zu den einzelnen Kernarten passt, dann kommen sie noch sehr lange damit hin. Der Tag an dem es im Desktop mehr als 40 Kerne braucht, ist noch in weiter Ferne.
Inzwischen werden CISC- und RISC-Instruktionsätze in µOps übersetzt. Das heisst beide Architekturen haben ein Frontend, die Operationen in CPU-Interne schritte aufteilt. Laut Gerüchte hat AMD auch ein RISC-Frontend in der Hand.
Im Prinzip gibt es schon lange keine reinen Cisc und risc CPUs, die Zeiten sind vorbei, deswegen ist es eigentlich erst recht falsch was da pcgh schreibt, in den 80 Jahren wäre es richtig gewesen