Royal Core: Größte architektonische Änderung bei Intel seit 2006?
Kurz nachdem der Intel Architecture Day durch ist, stürzt sich die Gerüchteküche auf Intels Zukunft. Die soll unter anderem "Royal Core" bringen - ein angeblich von Jim Keller genannter Gattungsbegriff mit der größten architektonischen Änderung an den CPUs seit 2006, die große IPC-Sprünge bringen soll.
Nachdem der Intel Architecture Day gehalten ist, konzentriert sich die Gerüchteküche auf das, was danach folgt: Während Intel für Alder Lake 19 Prozent mehr IPC verspricht, will die Gerüchteküche in Erfahrung gebracht haben, dass Lunar Lake summiert ganze 30 Prozent mehr IPC gegenüber Meteor Lake bringen soll. Dabei fällt auch der Begriff Royal Core, eine Evolution der Core-Technik, an der angeblich Kim Keller beteiligt war, bevor er die Koffer packte.
Doch von vorne: Laut Moore's Law is Dead wird sich Intel zwischen Alder Lake und Meteor Lake warm machen, um die Chiplet- bzw- Tile-Technik und das 2,5D/3D-Stacking zu perfektionieren. Royal Core sei ein extrem ambitioniertes Projekt, dass Intel auch in der Effizienz an ARM heranführen soll. Ursprünglich sollte Royal Core wohl mit Lunar Lake starten, nun aber erst bei Nova Lake zum Zuge kommen.
Lion Cove sind demnach die vorgesehenen Kerne für Arrow Lake und Lunar Lake; mit Panther Cove, der nächsten Weiterentwicklung der Kerne, soll dann bei der CPU mit dem Codenamen Nova Lake der "Royal-Core-Schritt" folgen. Intel soll in diesem Zuge auch SMT4 und DDR5-7400 unterstützen und Maschinenlernen in den Mainstream gebracht haben. Die Gerüchte greifen aber so weit voraus, dass die Prise Salz schon ordentlich groß sein sollte. Im Zeitstrahl sind wir hier bei Technik, die sich gegen Zen 5 stellen soll - das Fenster ist ca. 2024 vis 2026.
Ein weiter Blick in die Zukunft
Oder auf dem Zeitstrahl der Codenamen: Alder Lake soll wohl zum Jahreswechsel erscheinen, dann kommt Raptor Lake vermutlich im Q2 2022, danach Meteor Lake vermutlich im Q2 2023 und dann wären wir bei Arrow Lake - angeblich im Q4 2023.
Zumindest bekommt man einen ungefähren Eindruck davon, wie der Fahrplan bei Intel aussieht. Ob die Strecke dann genau so abgefahren wird, muss sich zeigen. Überraschungen gibt es immer wieder einmal. Mitnehmen kann man wohl vor allem:
- Arrow Lake (~2023/24, Gen 15) soll mit 8 Lion-Cove- und 32 Skymont-Kernen rechnen und auf dem Intel 4 Prozess basieren.
- Lunar Lake (~2024/25, Gen 16) soll das gerade genannte System auf den Intel 3 Prozess bringen und 30 Prozent mehr IPC zu Meteor Lake haben sowie Gen-13-Grafik integrieren.
- Nova Lake (~2025/26, Gen 17) soll die größte architektonische Änderung (Royal Core) seit 2006 sein und Panther-Cove- und Darkmont-Kerne einführen.
Der Fahrplan setzt vor allem voraus, dass die heterogene Architektur mit den Hybrid-Prozessoren die Zukunft ist. AMD will das Thema mit Zen 5 angehen. Der Fokus auf den Scheduler wird hierfür immer größer werden - und auch auf optimierte Software.


Klar ist er auch für mich ein cooler Chip, aber eben nur für ein geschlossenes System. Der bekommt ja auch nur Code der für ihn passt.
Besonders toll, ist er mMn nicht.
Hier mal zu dem Theater von Intel bezüglich des M1...
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Wohlgemerkt von Macwelt!
Apple hat mit dem M1 eine (für aktuelle Verhältnisse) extrem starke Kombination von Leistung und Effizienz hinbekommen, die selbst die aktuelle Speerspitze der X86-Konkurrenz ziemlich erblassen lässt. Wie genau, das weiß momentan kaum jemand, da Apple sich sehr bedeckt hält.
Blau & Rot haben natürlich einen entscheidenden Vorteil: den M1 gibt es nur als streng proprietäre Lösung - er stellt also keinen unmittelbaren Marktkonkurrenten für die beiden dar. Die durchaus interessante Frage ist eben, wie lange das so bleiben wird.
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Apple hat mit dem M1 eine (für aktuelle Verhältnisse) extrem starke Kombination von Leistung und Effizienz hinbekommen, die selbst die aktuelle Speerspitze der X86-Konkurrenz ziemlich erblassen lässt. Wie genau, das weiß momentan kaum jemand, da Apple sich sehr bedeckt hält.
Blau & Rot haben natürlich einen entscheidenden Vorteil: den M1 gibt es nur als streng proprietäre Lösung - er stellt also keinen unmittelbaren Marktkonkurrenten für die beiden dar. Die durchaus interessante Frage ist eben, wie lange das so bleiben wird.
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Intel CPU mit iGPU, Netzwerkchip, Soundchip, Southbridge (Chipsatz), das ist kurz davor in einem Intel SoC zu verschwinden. Desktops sind noch etwas hinterher, aber wenn man sich ansieht wohin die Reise bei den Laptop Mainboards ging die letzten 5 Jahre, dann sind die interessanten Infos die von Intel noch nicht geleakt. Denn die interessanten Infos wäre die über die sonstigen Funktionen der neuen CPUs, nicht ob ein einzelner Core schneller ist.