Intel Arc 2023: Benchmarks - die Leistung
Weiter geht es auf Seite 2 mit den Benchmarks. Was hat sich bei Arc seit dem Release getan? Das überprüfen wir anhand von zahlreichen Spielen.
In diesem Artikel
Intel Arc im Nachtest: Hochs und Tiefs
Anfang Februar veröffentlichte Intel den "Game On Driver" (GOD) in Version 4091 WHQL. Im selben Atemzug lenkte man die Aufmerksamkeit auf die enorme Leistungsentwicklung unter Direct3D 9 und senkte die offizielle Preisempfehlung der Arc A750 auf 249 US-Dollar - fertig war ein attraktives Angebot an Aufrüstwillige, um sich selbst von der Qualität zu überzeugen. An Selbstbewusstsein mangelt es Intel folglich nicht - doch ist das berechtigt? Das sehen wir uns im Folgenden an. Im Fokus steht nicht nur das beworbene DX9, sondern ein umfassender Leistungstest: Neben den PCGH-Leistungsindizes für Rasterizing und Raytracing prüfen wir auch Klassiker und werfen Blicke auf brandneue Spiele. Die Basis dafür bilden unsere ständigen Nachtests, zuletzt auf Basis der Treiberversionen 4091 WHQL, 4125 Beta und 4146 WHQL. Letzterer erschien vor wenigen Tagen und nimmt sich unter anderem der seit Tag 1 bestehenden Grafikfehler in Halo Infinite an - dazu gleich mehr.
Bevor wir zu den Benchmarks kommen, möchten wir noch eine Bestandsaufnahme davon liefern, was sich seit unserem Kompatibilitätstest im Januar getan hat. Mit dem Treiber 4091 WHQL setzte Intel einen lange geäußerten Nutzerwunsch um: Das Vollbild-Overlay, mit dem die Treibersteuerung Arc Control bisher dargestellt wurde, ist nun optional. Wer möchte, kann es weiter so nutzen und mithilfe der Tastenkombination Alt+I jederzeit aufrufen, oder das Kontrollzentrum als normales, frei verschiebbares Fenster nutzen. Die von vielen Nutzern gewünschte Lüftersteuerung im Tuning-Menü von Arc Control lässt hingegen weiter auf sich warten.
Neben den Verbesserungen und einer klar positiven Tendenz hat Intel jedoch auch ein Talent dafür entwickelt, mit neuen Treibern neue Fehler einzubauen. Während unserer stetigen Nachtests mit jedem neuen Treiber erblickten wir drei Probleme, die interessanterweise nur neue Spiele mit DirectX-12-API betreffen - also Workloads, die laut Intel besonders im Fokus stehen und gut laufen sollten. Gemeint sind Lego Builder's Journey, Dying Light 2 und The Riftbreaker. Das Lego-Abenteuer krankt seit den 4000er-Treibern unter Grafikfehlern, welche offenbar das TAA betreffen; die Artefakte sind deutlich sichtbar und treten auch unter DirectX 11 auf. In Dying Light 2 war für mehrere Treiberversionen ein Grafikfehler in der oberen Bildmitte zu sehen, der an eine flackernde, falsche Lens-Flare erinnerte. Und The Riftbreaker startete mit einigen Treiber-Iterationen gar nicht mehr. Sie haben bestimmt das Präteritum bei den meisten Aussagen bemerkt: Die Fehler in Dying Light 2 und The Riftbreaker sind im neuesten Treiber 4146 WHQL behoben, die Grafikfehler in Lego Builder's Journey jedoch nicht.
Einige andere Probleme bestehen hingegen schon seit dem Arc-Debüt, beispielsweise die fehlerhafte Wasserdarstellung in Psychonauts 2, die unvollständige Grafik in Total War: Warhammer 3, die Probleme mit ASSAO/CACAO in F1 2021, das Stottern in Red Dead Redemption 2 oder die miserable Auslastung und somit Performance in Uncharted 4 (Legacy of Thieves Collection). Ganz frisch beseitigt wurden die Darstellungsfehler in Halo Infinite (erneut DX12), hier kommt es seit dem neuesten Treiber 31.0.101.4146 WHQL nicht mehr zu durchscheinenden Objekten oder bunten Artefakten über das ganze Bild. Intel gibt an, dass auch die Performance deutlich verbessert wurde, doch das können wir nicht bestätigen. Außerdem bestehen nach wie vor massive Streaming-Probleme. Zwar ist eine Arc A770 16GB in der Lage, das Spiel mit allen Details ohne Grafikfehler darzustellen. Sobald man sich bewegt, bricht die Bildrate jedoch massiv ein. Mit einer 8-GiByte-Version (A770/A750) oder Arc A380 (6 GiByte) schlägt der Streaming-Bug noch härter zu, nach wie vor wird das Spiel nicht mit maximalen Objekt- und Texturdetails dargestellt.
Arc im März 2023: Leistungstest
Damit leiten wir in die Gegenwart über. Wir haben in den vergangenen Wochen mehr als 80 Spiele mit den neuesten Arc-Treibern nachgetestet. Um gut 30 davon soll es im Folgenden gehen: Was leistet eine Intel Arc A770 beim Raytracing, beim Rasterizing (jeweils dargestellt durch den PCGH-Leistungsindex) und in DirectX-9-Evergreens? Die Basis aller Benchmarks dient der neue Treiber 4146 WHQL, welcher alle Errungenschaften der vergangenen Monate vereint (plus die oben erläuterten Bug-Neuheiten). Zum Vergleich sind zahlreiche Grafikkarten von AMD und Nvidia angetreten, wobei die Radeon RX 6700 10GB und Geforce RTX 3060 12GB zweifellos am spannendsten, da vergleichbar teuer sind.
DirectX 9: Riesiges Leistungsplus
Als besonders problematisch im Zusammenspiel mit einer Arc-Grafikkarte erwiesen sich alte Spiele. Ursächlich dafür ist, dass Intel den enormen Arbeitsaufwand rund um eine neue Grafik-Architektur eingrenzen und priorisieren musste. Der Fokus lag (und liegt) auf den modernen Schnittstellen DirectX 12 und Vulkan, bei denen Arc-GPUs eine konkurrenzfähige Leistung erzielen - insbesondere Raytracing liegt Arc Alchemist. Die Kompatibilität zu dem vor einigen Jahren noch omnipräsenten DirectX 9 fiel hingegen rudimentär aus: Anstelle einer nativen Implementierung erfolgte sogenanntes Wrapping, DX9-Anfragen wurden an die Windows-Schnittstelle D3D9On12 weitergeleitet und der Treiber behandelte sie wie DX12-Routinen. Dieser Umweg sicherte die Kompatibilität, war jedoch außerordentlich langsam.
Quelle: PC Games Hardware
DXVK im Arc-Treiber: Das Readme listet DXVK ganz unten.
Der Arc-Launch mit dem einhergehenden Presse- und Kunden-Feedback hat laut Intel massiv geholfen, diese Baustelle stärker zu gewichten und Maßnahmen einzuleiten. Seit Dezember beinhaltet der Arc-Treiber eine zusätzliche Methode, um mit Direct3D9 umzugehen. Intel selbst spricht von einer hybriden Herangehensweise, die automatisch die schnellste Option wählt. Welche das ist, fanden die Kollegen von GamingOnLinux.com heraus: Intel verwendet DXVK, einen Open-Source-Wrapper, welcher vor allem unter Linux populär ist, um DirectX-Applikationen zu verwenden - wie auch Valves Implementierung von DXVK für das Steam Deck namens Proton. Anstelle des eher hüftlahmen D3D9On12 werden alte Spiele auf Arc nun effizient via DXVK über die Vulkan-API abgewickelt. Zwar entzaubert diese Entdeckung einen Teil der von Intel erreichten Leistungssteigerungen, dieser Schritt ist jedoch durchweg positiv zu sehen. Intel hat durch DXVK den Vorteil, dass sie enorme Leistungssteigerungen erzielen können, was Arc-Nutzern zugutekommt. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass Intel DirectX 9 damit selbst optimieren kann, was vorher nicht möglich war, denn D3D9On12 unterliegt allein Microsofts Kontrolle. Möglicherweise führt Intels Unterstützung von DXVK auch zu einem Rückfluss von Errungenschaften, welcher DXVK und somit Gaming unter Linux zugutekommt. Je größer die Entwickler- und Nutzerbasis, desto besser für das Projekt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die aktuellen Arc-Grafiktreiber steigern die Leistung in Direct3D9-Spielen signifikant - so sehr, wie das nur die sprichwörtliche Lösung einer Handbremse kann. Im Folgenden vergleichen wir den A770-Launch-Treiber mit frischeren Versionen in Counter-Strike: Global Offensive, TES V: Skyrim sowie The Witcher 2.
Neben den deutlich höheren Durchschnitts-Bildraten sind es vor allem die Perzentile, die beeindrucken. Die vielen Ausschläge in der Grafik zeugen von einer suboptimalen Frame-Verteilung, bei der viele Bilder eine lange Berechnungszeit aufweisen. Die neuen Treiber (laut Intel seit Version 3953) straffen die gesamte Bildberechnung, alles läuft so geschmiert, wie man das von AMD und Nvidia kennt. Counter-Strike GO zeigt das eindrucksvoll: Während die Durchschnitts-Bildrate um 87 Prozent steigt, legt das P1-Perzentil sogar um 235 Prozent zu. 238 statt 71 Fps zu haben, wirkt sich zweifellos auf das Spielgefühl und am Ende auch auf die Stats aus. Den Vogel schießt dann Geralt in The Witcher 2 ab: Die Bildrate vervierfacht sich annähernd (+277 Prozent) und katapultiert die Arc-Vorstellung somit von "ungenießbar" zu "einwandfrei spielbar". Dieses beeindruckende Ergebnis hat es in die Überschrift geschafft, falls Sie sich bis hierhin gefragt haben, woher die Zahl kommt. Die Daten aus Skyrim können sich ebenfalls sehen lassen und unterstreichen, dass sich Arc und alte Spiele nicht mehr ausschließen.
Spannendes zum Schluss: Intel gibt zu Protokoll, dass auch unter DirectX 11 noch viel Arbeit vor dem Treiber-Team liegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Intel künftig den gleichen Kniff wie für DirectX 9 auch für Version 11 nimmt, stehen laut unserer Einschätzung hoch. Warum das Rad neu erfinden, wenn mit DXVK bereits eine effiziente Lösung darauf wartet, ihre Muskeln spielen zu lassen? Auch hier wird von Fall zu Fall zwischen der nativen Treiber-Implementierung und dem API-Wrapping entschieden werden. Die modernen Lower-Level-Schnittstellen DirectX 12 und Vulkan, um die es im Folgenden geht, sind davon ausgenommen, hier läuft der Arc-Treiber weitgehend rund.
Benchmarks mit Raytracing
Nun wird es höchste Zeit für die Gegenwart. Fangen wir mit etwas Kontrastprogramm zu DirectX 9 an - Raytracing unter DirectX 12 und Vulkan. Wir haben die Intel Arc A770 sowohl mit 16 als auch mit 8 GiByte durch den amtierenden PCGH-Leistungsindex gescheucht. Der Vergleich beider Modelle bzw. Speicherkapazitäten ist selbstverständlich möglich, allerdings nicht Gegenstand dieses Artikels - ein entsprechender Test mit weiteren Benchmarks folgt in wenigen Tagen. An dieser Stelle soll es um die aktuelle Gaming-Leistung des Arc-Topmodells gehen. Müssen sich AMD und Nvidia angesichts Intels jüngster Treiber-Fortschritte fürchten, oder bleibt alles beim Alten?
Wer möchte, kann anstelle der 20 eingeblendeten Grafikkarten bis zu 26 Modelle pro Spiel und Auflösung betrachten. Relevant im Umfeld der Arc A770 sind vergleichbar teure Modelle von AMD und Nvidia, beispielsweise eine Radeon RX 6700 (XT) sowie Geforce RTX 3060 12GB. Sinnvolle Auflösungen sind hüben wie drüben Full HD/1080p und WQHD/1440p. Nun wissen wir seit dem Launch im Oktober, dass Arc Alchemist eine relative Raytracing-Stärke aufweist - oder sagen wir besser: Beim Raytracing, das moderne APIs und Workloads vereint, wird Arc seltener durch den Treiber gehemmt und kann daher besser zeigen, was in der Hardware steckt. Das gute Abschneiden ist daher erwartet. Je nach Spiel und Auflösung rangiert die Arc A770 16GB auf dem Niveau einer Geforce RTX 3060 12GB bis Radeon RX 6800. Nvidia, ebenfalls mit einer Raytracing-Stärke gesegnet, ist besonders hartnäckig, während die Radeon RX 6700 und ihre XT-Schwester in der Regel geschlagen werden. Das betrifft auch Marvel's Guardians of the Galaxy, dessen Raytracing nur mit RTX-Grafikkarten wirklich rund läuft.
Die neuen Treiber verändern wenig an der Leistung, weshalb wir die Abhandlung kurz halten können. Sieht man von den im Artikelabschnitt 2.1 erläuterten Kuriositäten ab, gibt es im Grunde nur zwei Auffälligkeiten. Da wäre zum einen Cyberpunk 2077, welches bei unseren Oktober-Benchmarks in Full HD um 27 Prozent flüssiger lief als heute, mit einem Treiber der Versionsnummer 4xxx. Mit anderen Worten: Die Bildraten in 1080p mit aktivem Raytracing fallen um rund 20 Prozent geringer aus, mit steigender Auflösung schmilzt der Abstand zwischen dem Launch-Treiber und neuem Code. An dieser Stelle möchten wir betonen, wie wichtig der optische Aspekt bei der Bewertung einer Grafikkarte ist. PCGH testet nicht nur die Anzahl der Frames, sondern haben auch stets ein Auge auf die Qualität - bei Cyberpunk 2077 ist uns damals jedoch nichts ins Auge gestochen. Die Differenz ist jedoch so bemerkenswert, dass sie es in die Überschrift geschafft hat. Die andere Auffälligkeit betrifft Dying Light 2: Zwar sind die zwischenzeitlichen Grafikfehler nicht mehr zu sehen, doch auch dieses Spiel läuft auf Arc im März 2023 schlechter als im Oktober 2022, und zwar um bis zu 13 Prozent. Zugelegt haben dafür Far Cry 6 (+6 Prozent) und Ghostwire Tokyo (+4 Prozent). Das führt zu folgendem Leistungsindex:
Intels Arc A770 16GB landet relativ deutlich vor der Radeon RX 6750 XT - und schlägt damit die Geforce RTX 3060 12GB sowie Radeon RX 6700 XT um rund 15 Prozent. Wer Ausflüge ins Raytracing in Full HD und WQHD wagen möchte, fährt mit einer Arc A770 16GB folglich gut. Ob das auch auf Rasterizing zutrifft, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.
Benchmarks ohne Raytracing
Spiele ohne Raytracing bilden die große Mehrheit, selbst im Jahr 2023. Die Grafikkarten-Leistung auf diesem Gebiet liegt daher besonders vielen Spielern am Herzen. Der PCGH-Leistungsindex vereint 20 Spiele unterschiedlichster Ansprüche und Schnittstellen, um einen realistischen Querschnitt zu ziehen. Aufgrund der ständig notwendigen Nachtests der enthaltenen Spiele mit neuen Treibern und Updates finden sich in den folgenden Benchmarks weniger Grafikkarten als beim "ausgepatchten" Raytracing-Leistungsindex. Besonderes Augenmerk möchten wir daher auf die frisch durchgetesteten PCGH-Tipps legen. Jeder Spieler, der 2023 eine bezahlbare Gaming-Grafikkarte mit Zukunftspotenzial sucht, sieht sich die folgenden Grafikkarten genauer an: AMD Radeon RX 6700 (10 GiByte), Intel Arc A770 (16 GiByte) und Nvidia Geforce RTX 3060 (12 GiByte). Diese Modelle sind derzeit für 340 bis 380 Euro verfügbar. Kommen wir nun zu den Ergebnissen in vier populären Auflösungen:
*Benchmarkwerte von A770 16GB übernommen, da die 8GB-Variante Textur- und Objektdetails stark reduziert und dadurch wesentlich höhere Bildraten "erschummelt".
Beim Rasterizing hatte bereits Forrest Gump den Durchblick: "Arc ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt." Zugegeben, Tom Hanks meinte in der bekannten Tragikomödie das Leben. Da der Gaming-Alltag mit einer Grafikkarte unser Leben ist, passt das Zitat jedoch wie die Faust aufs Auge. Tatsächlich weiß man trotz aller Fortschritte nicht, was das nächste Spiel bringen wird. Ist die API entweder DirectX 12 oder Vulkan, ist eine gute Arc-Performance wahrscheinlich, aber nicht garantiert. In diesem Kontext ist Call of Duty: Modern Warfare 2(022) zu nennen: Zum Arc-Launch lief das DX12-Spiel katastrophal, mittlerweile wurden die durchschnittlichen Bildraten stark verbessert - die Perzentilwerte sind jedoch weiterhin schwach. Ähnlich ergeht es Uncharted 4 aus der Legacy of Thieves Collection: Zwar wurde das einst schmierige TAA mittels Treiber repariert, die Auslastung der GPU ist jedoch miserabel, sodass WQHD statt Full HD kostenlos ist.
Cyberpunk 2077 und Dying Light 2 sind nicht nur beim Raytracing auffällig, auch beim Rasterizing büßen die Spiele auf Arc etwas Leistung ein - allerdings nur zwischen zwei und vier Prozent. Interessant sind außerdem Halo Infinite und Total War: Warhammer 3: Beide Spiele haben auf Arc noch Probleme, laufen aber zumindest besser als im Oktober. Die Bildraten der übrigen Spiele entwickeln sich zwischen dem Treiber v3433 und 4146 nur minimal (in beide Richtungen), was zu den folgenden Indizes führt:
Hat Arc etwa Leistung eingebüßt? Die Platzierung weit unten lässt das vermuten, tatsächlich schneidet die Intel Arc A770 16GB heute aber besser ab als vor einigen Monaten. Das Testfeld lässt langsamere Grafikkarten vermissen, denn wir möchten Sie auf unsere oben erläuterten Tipps lenken. "Radeon RX 6700 10GB, Geforce RTX 3060 12GB oder Arc A770 16GB?" lautet die Frage, wenn Sie im Bereich um 350 Euro einkaufen möchten. Interessanterweise erkämpft sich die A770 16GB mit +15 Prozent den gleichen Abstand zur RTX 3060 12GB wie beim Raytracing. Beim Rasterizing trumpft allerdings AMD auf und fährt beiden Modellen in die Parade: Die Radeon RX 6700 zieht knapp an der Arc A770 vorbei und stellt damit die beste Wahl für alle dar, die keinen Wert auf Raytracing legen. Je nach Auflösung schlägt das Pendel mal Richtung AMD, mal Richtung Intel und Nvidia aus. Faustregel dabei: Full HD liegt Radeon-GPUs, ab WQHD machen Arc und Geforce Boden gut. Zeit für die Preis-Leistungs-Betrachtung und das Fazit auf der nächsten Artikelseite.

Grüsse.
PCGH RT Gesamt Leistungsindex auf dieser Seite.
Intel Arc 770 8GB ca. 280 ,- Euro 25%
Amd RT 6700 Xt ca. 400,- Euro 27%
Also will Amd für magere 2% Mehrleistung 120,- Euro extra abziehen .
Ich vermute aber dass du dich auf folgenden beziehst:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Hier hast du dich jedoch mit der Prozentrechnung vertan. Ausgangsbasis ist hier die 4090 mit 100%.
6700XT und A770-8GB haben diesem Fall nur 27,4 und 25,6% der Leistung einer 4090.
Was du jedoch gesagt hast ist, dass die 6700XT nur 2% schneller als die A770-8GB wäre.
Dies ist jedoch nicht korrekt. Wenn du die 770 als Basis nimmst, ist die 6700XT eben 7% schneller!
Ich verstehe nicht, dass sich so viele Leute so schwer mit Prozentrechnung tun https://extreme.pcgamesha... .....
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Und nun zu den Argumenten warum AMD eben 120€ mehr verlangen kann:
Die XT hat 7% mehr RT und ~ 17% mehr Raster Leistung.
Die Treiber bei AMD sind wesentlich stabiler.
Die unterstützten Spiele und APIs sind wesentlich mehr und besser.
VR Performance.
Um nur ein paar wenige zu nennen. Zudem MUSS Intel einen Kampfpreis aufrufen um in den Markt zu drängen.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
PCGH RT Gesamt Leistungsindex auf dieser Seite.
Intel Arc 770 8GB ca. 280 ,- Euro 25%
Amd RT 6700 Xt ca. 400,- Euro 27%
Also will Amd für magere 2% Mehrleistung 120,- Euro extra abziehen .
Was ich mir noch wünsche, ist ein Vergleich des Verbrauchs. Hat sich da etwas getan? Evtl. etwas fürs Heft?
Apropo Heft, besonders gefiel mir der Verbrauchsvergleich bei einer festen FPS. Das ist besonders für mich interessant, da ich meinen Monitor gerne mit der höchstmöglichen Frequenz betreibe. Denn weniger Verbrauch => kühler => angenehmer für die Ohren und bei sommerlichen Temperaturen. Ich sag nur Dach!