Neue Treiber für Intel Arc: A750 günstiger und brilliert in DX9-Spielen, RTX 3060 steht hinten an [Preis-Update]
Intel hat große Ankündigungen gemacht, was die Performance und das flüssige Gameplay mit seinen Arc-GPUs angeht. Stellvertretend steht hierfür die Arc A750, deren UVP Intel gesenkt hat und die im Treibervergleich jetzt deutlich mehr, vor allem in DirectX-9-Spielen, leistet. Außerdem soll sie die RTX 3060 in Sachen Performance pro Dollar klar überflügeln.
Original-Artikel vom 01. Februar 2023: Neue hoffnungsvolle Nachrichten gibt es derweil aus der Grafiksparte von Intel, die die Sicht der GPU-Enthusiasten auf die neuen Arc-Desktop-Grafikkarten möglicherweise beeinflussen könnte. Mit dem erneuten Eintritt in das GPU-Geschäft wollte Intel bekanntlich den Markt aufmischen und das Duopol zwischen Nvidia und AMD aufbrechen. Dass man dabei erst einmal kein High-End-Material zu erwarten hatte, war vorherzusehen, doch Probleme gab es mit den Treibern, was die Karten zu Beginn wenig attraktiv machte.
Merklicher Performance-Anstieg und flüssigeres Gameplay, Preissenkung bei der Arc A750
An den Treibern hat Intel fleißig geschraubt und zeigte nun, was mittlerweile mit einer Arc A750 in DirectX-9- aber auch DirectX-11- und -12-Spielen möglich ist. Als Sahnehäubchen hat der Chiphersteller sich dazu entschlossen, die UVP der Arc A750 von 289 auf 249 US-Dollar zu senken. Das würde zu Intels Philosophie passen, moderne Grafik und ordentliche Leistung für den kleinen Preis anzubieten, auch in Hinblick auf die Konkurrenz um AMD und Nvidia.
In DX9-Spielen verzeichnet Intel einen durchschnittlichen Leistungszuwachs von 43 Prozent mit Treiberversion 4086 bei der Arc A750. Besonders deutlich werde der Unterschied beim viel gespielten Ego-Shooter CS:GO. Hier spricht Intel von einem Anstieg der durchschnittlichen Framerate bei 1080p von circa 77 Prozent. Die Fps steigen also von 195 auf 347 an. Die Frametimes in CS:GO sollen im Vergleich zur Performance des Treibers zum Launch der Grafikkarten deutlich kürzer ausfallen und mit weniger intensiven Ausschlägen.
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Auch beim flüssigen Spielerlebnis soll die Arbeit am Treiber Früchte tragen. Bei den Perzentilen in CS:GO beispielsweise, die das eine Prozent der langsamsten Frames messen, ist der Wert in 1080p nun um 114 Prozent höher als beim Launch-Treiber, wobei es sich um mehr als Doppelte handelt, was laut Tom Petersen von Intel für ein besonders flüssiges Gameplay spricht. Deutlich sichtbare Verbesserungen sollen sich auch bei einer höheren Auflösung von 1440p in DX9-Spielen zeigen, sowohl bei der durchschnittlichen Framerate als auch den Perzentilen (123 Prozent höher bei CS:GO). Intels Fazit für DX9 verglichen mit dem Launch-Treiber lautet also: um 43 Prozent schneller bei der durchschnittlichen Framerate und um 60 Prozent flüssiger bei der Perzentil-Performance.
Quelle: Intel
Quelle: Intel
Quelle: Intel
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Bessere Performance pro Dollar, vor allem gegenüber der RTX 3060
Intels Steckenpferd ist die Illustration der Performance seiner Grafikkarten pro US-Dollar. Mit dem neuen Treiber bekomme man mit der Arc A750 in DX9-, DX11- und DX12-Spielen bei 1080p eine höhere durchschnittliche Framerate pro US-Dollar als noch mit dem Launchtreiber. Dies zeige sich auch mit Blick auf die Konkurrenz um Nvidia und der RTX 3060 12 GiB. Intels Tom Petersen erklärt hierbei, dass die Performance bei DX9-Spielen eigentlich immer eine Schwachstelle für Arc gewesen sei und jetzt zur größten Stärke gehöre. Im Schnitt soll eine Arc A750 eine um 52 Prozent bessere Performance pro Dollar liefern als eine RTX 3060. Daher empfiehlt Intel Interessenten, die sich auf dieser Basis eine Grafikkarte leisten möchten, sich eher nach einer Arc A750 umzuschauen als nach einer RTX 3060.
Weitere Neuigkeiten rund um Intel Arc
Zudem spricht das Unternehmen über den aktuellen Stand seit dem Release der ersten Arc-Grafikkarten: Bislang sind acht Treiber erschienen, 21 Spiele werden mit Game-On-Treibern unterstützt sowie XeSS von über 35 Spielen und gleichzeitig gebe es Verbesserungen für die Performance von DX11- und -12-Spielen. Als Beispiel für ein DX11-Spiel zeigt Intel "Warframe", bei dem die durchschnittlichen Fps noch bei 159 lagen, mit dem neuen Treiber aber bei 250 Fps. Für Endkunden schnüre Intel weiterhin ab dem heutigen Tage Bundles mit Arc-Grafikprodukten, die entweder die Spiele Nightingale oder Die Siedler: Neue Allianzen enthalten.
Intel Arc A750 Limited Edition
Der nächste Treiber ist schon da
Für seine Grafikprodukte hat Intel heute passenderweise direkt den nächsten Treiber veröffentlicht, Version 31.0.101.4091. Wie eingangs erwähnt, basieren alle erhobenen Daten, die Intel zuvor präsentierte, noch auf Version 4086. Der aktuelle Treiber ist auch gleichzeitig der Launch-Treiber für Intels Iris-Xe- und UHD-Grafik auf Mobilprozessoren der 13. Generation. Außerdem unterstützt die GPU-Software Arc Control nun einen eigenständigen Desktop-Modus, sodass Nutzer sich nun zwischen Desktop- und Overlay-Modus oder für beide gleichzeitig entscheiden können.
Die Überwachungssoftware entpuppte sich zum Start als Enttäuschung, wie Tom Petersen von Intel erklärt. Die aktuelle Version sei aber deutlich besser als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, allerdings müsse noch etwas Arbeit in Arc Control hineinfließen, um den Erwartungen zu entsprechen. Im Folgenden sind die behobenen Fehler mit dem neuen Treiber aufgelistet. Alle weiteren bekannten Probleme, vor allem mit Arc Control, und andere Features können Sie dem verlinkten Datenblatt entnehmen.
Intel Arc-Grafikprodukte:
- Warhammer 40.000: Darktide (DX12): Während der Charakterauswahl kann es zum Absturz der Anwendung kommen.
Intel Core-Prozessor-Produkte:
- Need for Speed Unbound (DX12): Es kann während des Spiels zu Farbverfälschungen im Bildschirmbereich kommen.
- Total War: Warhammer III (DX11): Beim Starten des Spiels kann es gelegentlich zu einem Absturz der Anwendung kommen.
- Battlefield 2042 (DX12): Bei bestimmten Karten kann es zu Farbfehlern kommen.
Quelle: Intel
Arc A750 seit der Preisanpassung auch im Handel günstiger
Update vom 03. Februar 2023: Seit Intel den Preis für die Arc A750 gesenkt hatte, hat sich auch was bei den Straßenpreisen hierzulande getan. Bekanntlich sind im PCGH-Preisvergleich nicht viele Modelle der Grafikkarte gelistet, eigentlich nur Intels Limited Edition, also das Referenzmodell, sowie Asrocks Arc A750 Challenger. Was beide Grafikkarten gemein haben, ist ein Preisrutsch von mindestens 20 Euro.
Bei der Arc A750 Challenger von Asrock trat dieser sogar schon am 31. Januar ein und somit einen Tag vor Intels offizieller Preissenkung. Diese kostet nun 279 statt 299 Euro. Ähnlich sieht es bei Intels Limited Edition der Arc A750 aus, die mittlerweile für knapp 278 Euro erhältlich ist. Den Graphen der Preisentwicklung über die Zeit inklusive der neuerlichen Senkung können Sie weiter oben im Artikel betrachten. Somit ist die Arc A750 momentan für rund 60 Euro weniger zu haben als das günstigste Modell von Nvidias Geforce RTX 3060 mit 12 GiB Speicher.

) , bitte bitte vergesst nicht den angeblichen Intel Hotfix für einen niedrigeren Idle Verbrauch zu testen....
Lies doch endlich mal Artikel zu dem Thema, fange mit dem hier an, wie schon im letzten Beitrag angemerkt, dein Lernwille ist scheinbar äußerst dezimiert.
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Mehr fps reduziert die Latenz, auch wenn die Zahl der fps wesentlich größer als die Refreshrate des Monitors ist, denn bei ausgeschaltetem Sync werden aktuelle Teilbilder ausgegeben (Tearing). Genau das wird aber in Kauf genommen, damit man näher an der Gegenwart dran ist.
Voraussetzung für die reduzierte Latenz ist immer, dass die GPU dabei nicht am Limit ist (deswegen fps cap).
Ob diese Leute auch wirklich den Unterschied zwischen 200 und 300 fps sehen bzw. spüren sei mal außen vor.