Intel Arc: Technische Daten zu Arc 3, Arc 5 und Arc 7, Desktopkarten und XeSS im Sommer [Update]

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Intel Arc: Alle Infos (3)
Quelle: Intel

Wie angekündigt, hat Intel heute wirklich seine ersten Arc-Grafikkarten vorgestellt. Die Arc-A-Serie soll diskrete GPUs für Mobile, Desktop und Workstations umfassen, im ersten Schritt erscheint aber nur die A3-Serie für Notebooks. Erst im Sommer soll es mit Arc 5, Arc 7, Desktop-Grafik und XeSS weitergehen.

Originalartikel vom 30.03.2022: Es war bereits im Vorfeld bekannt, dass Intel den Start der ersten Arc-Grafikkarten nur im Mobilbereich und auch nur mit den Einsteiger-GPUs vollzieht - das zuletzt ausgerufene erste Quartal wurde mit dem 30.03. gerade so geschafft. Im Vorfeld wurden ausgewählte Medien informiert, PCGH gehörte nicht dazu, weshalb wir uns an dieser Stelle für die ungewohnt kurze Zusammenfassung entschuldigen möchten.

Intel Arc A: 3, 5 und 7

In den Specs-Tabellen bei Intel tauchen insgesamt fünf GPUs auf. Arc 3 umfasst aktuell A350M und A370M, die Gegenstand vieler Leaks waren. Angepeilt wird hier "verbessertes" Full-HD-Gaming. Notebooks mit A370M sollen "mehr als 60 Bilder pro Sekunde bei 1080p in zahlreichen beliebten Spielen" liefern, dazu gibt es Intel-eigene Benchmarks mit Medium-Einstellungen unter Full HD - verglichen wird mit der Iris-Xe-Grafik des Core i7-1280P mit 768 FP32-ALUs. Bei Arc-GPUs gibt es 128 FP32-ALUs pro Xe-Kern, entsprechend kommt der A350M auf 768 ALUs und der A370M auf 1.024. Beide GPUs setzen auf vier GByte GDDR6 mit 64-Bit-Anbindung. An jedem Xe-Core sitzt eine Raytracing-Einheit.

Intel Arc: Details zu den technischen Daten Intel Arc: Alle Infos (2) Quelle: Intel Intel Arc: Alle Infos (11) Quelle: Intel

Bei der bisher einzigen Arc-5-GPU, dem A550M, sind es dann 16 Xe-Kerne (2.048 FP32-ALUs) und 16 RT-Einheiten, dazu gesellen sich 8 GiB GDDR6 (128 Bit). Die beiden Arc-7-GPUs A730M und A770M greifen auf 12 bzw. 16 GiB GDDR6-RAM zu (192 bzw. 256 Bit), verbaut sind 24 Xe-Kerne (3.072 Shader-ALUs) und 24 RT-Einheiten bzw. 32 Xe-Kerne (4.096 FP32-ALUs) und 32 RT-Einheiten. Arc 5 und Arc 7 sind im "Frühsommer" verfügbar. Angaben zu Taktraten, Speicherbus und Leistungsaufnahme finden Sie in der Galerie. Mit Taktraten von 1.650 MHz, einem 256 Bit breiten RAM-Interface und bis zu 150 Watt "Graphics Power" sieht der A770M recht mächtig aus. Weitere Details zur Arc-Architektur müssen wir Ihnen heute Abend schuldig bleiben. Sollten Sie Interesse an einer genaueren Analyse haben, schreiben Sie das doch bitte in die Kommentare.

Intel Arc: Und Desktop sowie XeSS?

Wer sich für eine Desktop-Grafikkarte mit Intel Arc interessiert, wird sich laut Intel bis zum "Sommer" gedulden müssen. Mindestens, denn im Kleingedruckten wird darauf verwiesen, dass branchenüblich "alle Produktpläne und Roadmaps ohne vorherige Ankündigung geändert werden können". Der Start im Sommer passt zur Ankündigung, dass auch die hoffnungsvolle KI-Kantenglättung XeSS erst im "Frühsommer" bereitsteht. Die Upscaling-Technologie soll dann unter anderem für Death Stranding: Directors Cut, Legend of the Tomb Raider, Ghostwire Tokyo, Chorus, Hitman 3 oder Grid Legends zur Verfügung stehen - alles zu diesem Zeitpunkt eher ältere Titel. Kurios: In der Grafik für die XeSS-Spiele befindet sich ausgerechnet das erneut auf unbestimmte Zeit verschobene Die Siedler.

Bildergalerie


Weitere Daten zu Intel Arc

Aktualisierung vom 31.03.2022: Auf Wunsch der Community stellen wir weitere Folien von Intel zu Intel Arc in der Galerie bereit. Immerhin gibt es von Intel auch einen ersten Teaser auf die für Sommer geplante High-End-Arc-Grafikkarte. In den Folien (siehe Galerie oben) sind nun die Intel-eigenen Benchmarks und weitere Details zur Architektur zu sehen.

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mcmrc1 Software-Overclocker(in)
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RX480
        Wenn sich Dein Gehalt in den letzten 6 Jahren net geändert hat, ... ist das Geningel verständlich, aber
        normalerweise erhöhen sich halt Gehalt und Preise parallel. ... nennt sich Inflation
        150 Euro UVP x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 = XXX

        Kommt u.U. dann noch die Euro-Schwäche dazu, ... man war schonmal bei 1,30 zum Dollar.
        Okay dann sind die Preise ja auch für die RTX3090ti völlig im grünen Bereich.
        Wenn man bedenkt, das die RX550 (ähnlicher Die bezogen auf Anbindung und Leistungskategorie) bei rund 100€ verkauft wurde. Die Rx560 lag bei glaube knapp 130.

        Schwacher Euro hin oder her, die UVP Preise vieler Produkte sind dank der aktuellen Lage gewollt profitabel angehoben wurden.

        Naja darf und soll jeder anders sehen. Am Ende wollen AMD und Nvidia auch nur das Gleiche, unser Geld und maximalen Profit. Kann man sich schön reden, muss man aber nicht
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        "kann gelöscht werden"
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        Wenn sich Dein Gehalt in den letzten 6 Jahren net geändert hat, ... ist das Geningel verständlich, aber
        normalerweise erhöhen sich halt Gehalt und Preise parallel. ... nennt sich Inflation
        150 Euro UVP x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 x 1,05 = XXX

        Kommt u.U. dann noch die Euro-Schwäche dazu, ... man war schonmal bei 1,30 zum Dollar.
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RX480
        Zu DM-Zeiten war soundso Alles noch viiiiel besser.
        sorry,
        Nostalgie bringt nix. man kann nur heute erhältliche Produkte miteinander vergleichen.
        Was hat das mit DM zu tun. Ich habe über die zu hoch angesetzten UVP Preise gesprochen.
        Die gibt es bei AMD und bei Nvidia. Wenn der Konsument aber damit glücklich ist für Low End Dies wie einer RX6500XT noch happige 200€ zu bezahlen oder co (Beispiele habe ich ja genannt für beide Lager) dann haben die Firmen ja alles richtig gemacht. Dann muss sich aber auch niemand im Forum beschweren wenn mal wieder die UVP steigt.
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