Intel Arc Limited Edition: Intel zeigt High-End-Desktop-Grafikkarte
Neben der Ankündigung der ersten Arc-Mobil-GPUs hat Intel auch einen Teaser zur ersten Desktop-Grafikkarte für den Sommer veröffentlicht. Zum ersten Mal zeigt Intel sein Board-Design.
Der 30.3. geht als der Tag in der Intel-Geschichte ein, an dem erstmals alle wichtigen Daten zur ersten Arc-GPU-Generation vorgestellt wurden. Intel startet mit Einsteiger-Mobil-GPUs, im Sommer folgen dann stärkere Mobil-Beschleuniger, aber auch die erste Desktop-Grafikkarte. Dazu gibt es nun einen Teaser.
Intel Limited: Das zeigt der Teaser
In einem Render-Video zeigt Intel nach eigenen Angaben die "Intel Arc A-Series Limited Edition Graphics". Sie kommt im Sommer und es ist nicht klar, wofür hier die Limited Edition steht. Zeigt Intel hier eine besonders schnelle Arc-Karte, die limitiert ist? Oder geht es in die Richtung Founders Edition wie bei Nvidia oder Referenzdesign bei AMD, wie zuletzt schon spekuliert wurde? Solange Intel hier keine Erläuterung bietet, bleiben diese Fragen Spekulation. Relativ sicher scheint, dass Intel hier den voll ausgebauten ACM-G10 zeigt, der auf 32 Xe-Kerne (4.096 FP32-ALUs), 32 Raytracing-Einheiten und mit 256 Bit angebundene 16 GiB GDDR6-RAM zeigt - zumindest sind das die Daten, die Intel in seiner Präsentation auch für den A770M zeigt. Der ACM-G10 ist mit 16x PCI-Express Gen 4 angebunden, der L2-Cache ist 16 MiB groß.
Bildergalerie
Zum ersten Mal zeigte Intel ein offizielles Board-Design. Zu sehen ist ein Dual-Fan-Design mit zwei Axial-Lüftern, insgesamt benötigt die Kühlkonstruktion zwei Slots. An Anschlüssen lassen sich drei Display-Ports (1.4a) und ein HMDI-Anschluss (2.0b) erkennen. Stromanschlüsse sind interessanterweise noch nicht erkennbar (zur Erinnerung: der A770M ist mit einer "Graphics Power" von 120 bis 150 Watt spezifiziert), dafür ein metallisches Design mit grauen und silbernen Elementen sowie ein LED-beleuchteter Intel-Arc-Schriftzug. Unter der Haube lassen sich vier Heatpipes erkennen. Direkt neben der Alchemist-GPU sieht man auch acht RAM-Bausteine auf der Platine - es könnten insgesamt aber auch mehr sein.

Den Vergleich zu Smartphones und Kühlschränken (mit gelabeltem, niedrigem Stromverbrauch) finde ich deswegen schwierig, weil das Alltagsgeräte sind, deren "gutes funktioneren" nicht hauptsächlich vom Verbrauch abhängt, sondern von Usability, Design, usw..
Ich hätte das dazuschreiben sollen, liest sich wirklich missverständlich ?
Ich denke mal, dass alle Akku-betriebenen Geräte keine unnötigen Stromfresser sein können.
Der Preis macht bekanntlich die Musik.
Dir ist schon klar, was für geringe Leistungsaufnahmen Smartphones haben und wie wenig sie auch unterm Strich ziehen? Ein Blick auf die typischen Akkukapazitäten reicht: 10 bis 20Wh. Selbst wenn jemand ein 20Wh-Smartphone tagtäglich leersaugen würde, wären das am Jahresende nur 7,3KWh. Mit einer 500W-GPU musst du dafür nicht einmal fünfzehn Stunden zocken, damit die das verbraten hat. Ich selber kann sowas nicht, aber ich kenne diverse, die jedes Wochenende an einem Tag so viel zocken.
Den Vergleich zu Smartphones und Kühlschränken (mit gelabeltem, niedrigem Stromverbrauch) finde ich deswegen schwierig, weil das Alltagsgeräte sind, deren "gutes funktioneren" nicht hauptsächlich vom Verbrauch abhängt, sondern von Usability, Design, usw..
Ich hätte das dazuschreiben sollen, liest sich wirklich missverständlich ?
Ich denke mal, dass alle Akku-betriebenen Geräte keine unnötigen Stromfresser sein können.
Dir ist schon klar, was für geringe Leistungsaufnahmen Smartphones haben und wie wenig sie auch unterm Strich ziehen? Ein Blick auf die typischen Akkukapazitäten reicht: 10 bis 20Wh. Selbst wenn jemand ein 20Wh-Smartphone tagtäglich leersaugen würde, wären das am Jahresende nur 7,3KWh. Mit einer 500W-GPU musst du dafür nicht einmal fünfzehn Stunden zocken, damit die das verbraten hat. Ich selber kann sowas nicht, aber ich kenne diverse, die jedes Wochenende an einem Tag so viel zocken.