Intel-Grafikkarten: Neuer Arc-Treiber bringt wieder bis zu 34 Prozent mehr Fps
Intel hat eine neue Version des Arc-Grafiktreibers veröffentlicht, die die Bildrate in einigen Spielen schon wieder deutlich erhöhen soll. Zudem gibt es diverse Bugfixes.
Intels Xe-Grafikarchitektur ist inzwischen bereits über drei Jahre alt, und auch die darauf aufbauenden Desktop-Grafikkarten vom Typ Arc Alchemist haben ihren ersten Geburtstag längst hinter sich. Trotzdem ist die Arbeit am entsprechenden Grafiktreiber offenbar noch nicht annähernd am Ende. Immer wieder erscheinen Updates, die einzelne Titel deutlich beschleunigen. Genau das passiert auch mit dem jüngsten Update auf die Version 31.0.101.5074.
DirectX 11 im Fokus
Verglichen mit dem ersten November-Update, das bis zu 750 Prozent mehr Fps brachte, sind die Zuwächse dieses Mal zwar überschaubar, sie dürften das Spielerlebnis teils aber dennoch merklich verbessern. Besonders stark profitiert dabei das 2022 veröffentlichte Spiel Train Sim World 3, das mit dem neuen Arc-Treiber und DirectX 11 bis zu 34 Prozent mehr Fps liefern soll. Ähnlich ist der Zuwachs zudem in Dying Light 2: Stay Human, wo mit derselben API ein Zuwachs von bis zu 31 Prozent in Aussicht gestellt wird.
| Spiel | API | Leistungszuwachs (bis zu) |
|---|---|---|
| Train Sim World 3 | DX11 | 34 % |
| Dying Light 2: Stay Human | DX11 | 31 % |
| Battlefield V | DX11 | 23 % |
| Dishonored 2 | DX11 | 16 % |
| For Honor | DX11 | 14 % |
| Final Fantasy XV Windows Edition | DX11 | 12 % |
| Avatar: Frontiers of Pandora | DX12 | 8 % |
| Crossout | DX11 | 5 % |
| Phasmophobia | DX11 | 5 % |
Immerhin zweistellige Zuwächse soll es laut Intel zudem in Battlefield V, Dishonored 2, For Honor und der Windows-Edition von Final Fantasy XV geben. Das jüngst veröffentlichte Avatars: Frontier of Pandora soll außerdem - als einziger DirectX-12-Titel in der Liste - ebenso besser laufen. Hier spricht Intel allerdings nur von einem Bildraten-Zuwachs von bis zu 8 Prozent.
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Parallel zu den Leistungsverbesserungen bringt der neue Grafiktreiber auch einige Bugfixes für Intels Arc-Grafikkarten. Beispielsweise soll es in Far Cry 3 zu weniger Crashes und in Cyberpunk 2077 sowie in Counter-Strike 2 nicht mehr zu Pixelglitches kommen. Weiterhin können aber Grafikfehler in Fortnite und Crashes in Dead by Daylight auftreten. Um diese Probleme wird sich also erst ein zukünftiges Treiber-Update kümmern, das dann hoffentlich erneut Performance-Zuwächse im Gepäck hat.

Mit etwas flexibilität funktioniert das schon ziemlich gut, Intel schlägt sich doch beachtlich.
passen kann ich mir bei AM5 oder AM6 eine Intel Arc gut drunter vorstellen.
Die Hardware läuft und bei den Spielen muss man halt vorher schauen ob die gewünschten schon ordentlich laufen.
Aber das wird mit jedem Treiberupdate besser.
Hab eine Zeit lang mit der IGP der ersten Core I Gen gespielt, da musst man auch erst mal schauen ...
Problem ist eher das Intel mit dem Release zu spät dran war (Miningkrise) und die ARC 580 derzeit preislich gleich oder sogar teurer als die RX 6600 ist. Zur RX 6600M ist sogar ein ganzes Stück günstiger.
Da macht eine Intel derzeit einfach keinen Sinn.
Lediglich im Desktopbetrieb für Systeme ohne IGP räume ich der ARC 380 gute Chancen ein. Für ~120€ ist die ein deutlich besserer Deal als eine GT710 für ~50€ oder eine GT 730/1030 für ~80€.
Aber das ist eine absolute Nische.