Intel: Arc-Alchemist-Flaggschiff mit 2,4 GHz GPU-Takt gesichtet
Intels neue Arc-Alchemist-Grafikkarten, die ursprünglich noch im ersten Quartal 2022 erscheinen sollten, sind nach hinten verschoben worden. Das gibt Intel mehr Zeit, Treiber zu optimieren und GPUs produzieren zu lassen, die die Nachfrage decken könnten. Nun wurde das kommende Flaggschiff mit DG-512-GPU im Open-CL-Benchmark von Geekbench getestet und bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Die Informationen um Intels neue Arc Alchemist Grafikkarten verdichten sich zusehends. Nun wurde eine Xe Grafikkarte mit der DG2-512-GPU im OpenCL-Test von Geekbench gesichtet. Auch wenn die Nomenklatur noch nicht final ist, soll es sich bei der getesteten Grafikkarte mit 512 Compute-Einheiten um das kommende Flaggschiff der Arc-Alchemist-Reihe handeln. Im Test wurde die Grafikkarte vermutlich bei Intel oder einem Board-Partner mit einem Coffee-Lake-System getestet.
Quelle: Videocardz
Open-CL-Score der DG-512-GPU
Der zum Testen verwendete Core i5-9600K ist ein älterer Prozessor, der lediglich sechs Kerne hat, kein Hyperthreading unterstützt und nur PCI-E 3.0 bieten kann. Die DG2-512-GPU wurde im Test mit 2,4 GHz betrieben und mit 12,7 GB Grafikspeicher ausgelesen. Damit erreichte sie einen Score von 85.448 Punkten im OpelCL-Test von Geekbench. Dieses Ergebnis platziert die GPU genau zwischen der Geforce RTX 2060 Super mit ca. 85.100 Punkten und der Geforce RTX 2070 mit 85.700 Punkten. Die erklärten Gegner in Form der Geforce RTX 3070 bzw. RTX 3070 Ti liegen mit 135.000 respektive 146.000 Punkten allerdings in einer anderen Sphäre.
Das muss jedoch noch nichts bedeuten, da OpenCL-Benchmarks keine direkte Vergleichsmöglichkeit für die Spieleleistung sind und sicherlich nicht die wichtigste Komponente in Intels Lastenheft darstellen. Das Flaggschiff soll, wie auch die kleineren Arc-Alchemist-Ableger im zweiten Quartal 2022 veröffentlicht werden. Bis dahin hat Intel noch Zeit, die Treiber der Karten zu optimieren und gleichzeitig genug GPUs auf Halde produzieren zu lassen, damit der Bedarf gedeckt werden kann.
Quelle: Videocardz


Mal vollkommen abgesehen davon, dass einem Gamer im Bereich von 220+ Watt-GPUs +/- X Watt auch nicht wirklich interessieren, solange das X nicht zu groß wird.
Aber ja, ich verstehe durchaus, dass auch ein nur kleiner Bruchteil dieses X zum alles entscheidenden und mit vielen Ausrufezeichen hervorzuhebenden Züngleins an der Waage werden kann bzgl. wohl gar eher muss, wenn es hilft die eine Firma in den Himmel zu loben oder die andere diskreditieren zu können.
Und würden hier so manche mehr deinem einleitenden Rat folge leisten, würden geschätzte 3/4 aller Postings hier verschwinden und absehbar auch sehr viele von den deinen ... also, geht doch einfach mit gutem Beispiel voran?
(Aber vieleilcht hast du meine "egal"-Bemerkung ja nur missverstand ... hmm ... nein, ich denke die Wahrscheinlichkeit, dass du die eher absichtlich in der von dir reflektierten Art falsch verstanden hast, dürfte um ein Vielfaches höher sein.
Spekulatius gibts hier:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
btw. zur Erklärung für den Deutschlehrer
zumal bereits die OpenCL-Tests hier ein inkonsistentes Bild zeigen und ... wieviel Watt brauchen im Vgl. zu nem anspruchsvollen Game ?
(sollte man als Dt. verstehen, ... ich vollende nur angefangene Sätze)
(das Arc512 so effizient wie ne 6800 ist, ... wäre derzeit reines Wunschdenken, ... mal schauen)
Und ein paar Watt mehr werden einen Gamer auch nicht wirklich interessieren, wenn der Preis stimmt und wie effizient das Design später mit ausgereiften Treibern dann wirklich noch werden kann, ist erneut eine ganz andere Geschichte. Hier muss man einfach mal abwarten.
*) Am Ende ist aber natürlich auch die Frage, welche Prioritäten Intel hier setzt oder ob Intel hier den Kartenherstellern überhaupt konkrete Vorgaben macht. Denkbar wäre auch hier, dass vielleicht der Großteil der Karten bei bspw. 230 W liegen wird, einige aber zugunsten von mehr Performance und OC ihr konkretes Modell eher auf vielleicht 260 W auslegen? Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage, aber da es ja auch hochgezüchtete RDNA2- und Ampere-Karten gibt, kann man wohl vermuten, dass die effektive Spanne der ARC-Modelle auch etwas breiter ausfallen wird, denn letzten Endes werden sich die Kartenhersteller auch untereinander differenzieren wollen. (Neben einem großen, neuen Hersteller werden anscheinend u. a. ASUS, MSI und Gigabyte mit von der Partie sein.)
**) Darüber hinaus, an den TFlops ist nichts Unerwartetes oder Spektakuläres dran. Da hier 4096 ALUs vorliegen, resultieren daraus nun mal bei gegebenem Takt 19,7 TFlops, das ist exakt die gleichen Rechenweise, wie sie AMD und nVidia anwendet.
Die RTX 3070 kompensiert hier ihren deutlich niedrigeren Takt dadurch, dass sie effektiv über 5120 FP32-ALUs verfügt. Bei der RX 6700 XT sind es dagegen gerade mal 2560 und somit liefert die natürlich deutlich weniger ab und schneidet in Compute Workloads auch tendenziell schlechter ab. (I. V. z. nVidia nicht nur tendenziell, denn hier stehen sich ausgereifte Treiber gegenüber, sodass die AMD-Karte dem nVidia-Modell hier grundlegend unterlegen ist, je nach Workload gar deutlich.)
(das Arc512 so effizient wie ne 6800 ist, ... wäre derzeit reines Wunschdenken, ... mal schauen)
Bei AMD die große fresse gehabt, Vega der geforce killer, irgendwann verspätet der launch vom (Grafikkarten)Lauch....und am Ende verpissen zu einer neuen Firma wie Intel. Seit dem läuft es ja zum Glück bei AMD.
Bei Intel das selbe Spiel, große Ankündigung dafür keine lauffähigen Entwicklersamples....ob daher die Treiberprobleme kommen? Weil man ohne funktionierte Hardware schlecht entwickeln kann?
Dann werden schon kleinere Brötchen gebacken mit dem (vermeintlichen) Angriff auf die Mittelklasse aka 3070. Okay, immerhin 3070 Leistung....
Und nun? Launch verschoben, Leistung eine Gen hinter der Konkurenz.... dafür steht Koduri. Es wiederholt sich. Bin gespannt wann er bei Intel gefeuert wird.