Arc Alchemist: Intel setzt zunächst auf Marktanteil - Gesonderte Lösung für Miner geplant

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Arc Alchemist: Intel setzt zunächst auf Marktanteil -Gesonderte Lösung für Miner geplant.
Quelle: Intel

Intels GPU-Chef Raja Koduri erklärt, dass man sich zunächst einmal am Grafikkarten-Markt mit den eigenen Produkten etablieren wolle. Dementsprechend bringe es wenig, wenn die eigenen GPUs in Mining-Farmen enden. Auf lange Sicht wolle man Minern eine vollkommen eigenständige Alternative anbieten.

Die Situation am Grafikkarten-Markt bleibt weiterhin angespannt. Doch mit Intel als neuen Marktteilnehmer im Bereich dedizierter GPUs neben AMD und Nvidia macht sich zumindest etwas Hoffnung breit, dass mit dem geplanten Line-Up in Form von Arc Alchemist demnächst auch wieder Gaming-Grafikkarten zu moderateren Preisen und annehmbarer Verfügbarkeit erhältlich sein werden. Diese Hoffnung macht sich auch bei Intels Raja Koduri breit, der im exklusiven Interview mit DrLupo unter anderem über die aktuelle Liefersituation spricht, dabei auch etwas weiter ausholt und ebenso die Preisstrategie für die geplanten Arc Alchemist-Grafikkarten anreißt.

Koduri gibt auf die Frage zur Verfügbarkeit zu verstehen, dass man zum einen die Kapazitäten der eigenen Foundries nutzt und zum anderen mit TSMC auf einen externen Auftragsfertiger zurückgreift. Das helfe zumindest auf lange Sicht. Nichtsdestotrotz dürfe nicht verkannt werden, dass es sich bei den Liefer- und Fertigungsengpässen um keine flüchtige Problematik handle, sondern diese vorerst auch weiterhin absehbar das Geschehen auf den Hardware-Märkten mitbestimmen wird.

Laut Koduri befinde man sich durch die Konstellation bei der Fertigung in einer einzigartigen Situation und in einer solchen findet man sich auch als neuer Marktteilnehmer im Grafikkarten-Markt ohne jeglichen Marktanteil wieder. Wie Intels GPU-Chef erklärt, gehe es in den kommenden Jahren daher zunächst einmal darum, überhaupt nennenswerte Marktanteile zu erlangen, denn nur so könne man überhaupt erst das Interesse bei potenziellen Geschäftspartnern, etwa Spielentwicklern, wecken. Das gehe letztlich nur, wenn der Fokus vorerst nicht auf Profit liegt und die eigenen Grafikkarten nicht in Mining-Farmen enden.

Auch lesenswert: Intel Arc Alchemist: Neue Karten sollen ab März verfügbar sein

Eine Lösung zum unmittelbaren Entgegenwirken nennt Koduri allerdings nicht. Stattdessen erklärt er, dass man bei Intel an einer Alternative zum Mining mit Grafikkarten arbeite, die insgesamt attraktiver für Miner durch erheblich effizientere Blockchain-Validation bei gleichzeitig weitaus niedrigeren Kosten und Stromverbrauch sein soll. Allerdings sei diese Hardware, die nicht mit gesonderten GPUs verwechselt werden dürfe, kein Thema für die unmittelbare Zukunft, sondern etwas, das man laut Koduri hoffentlich in absehbarer Zeit vorstellen werde.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Das ist wie beim Schuhekaufen. In 5 Jahren gibts ein passendes Paar Schuhe. Bis dahin geh ich Barfuß! Ein perfekter vollkommener Markt. So ein Quark!
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Das ist wie beim Schuhekaufen. In 5 Jahren gibts ein passendes Paar Schuhe. Bis dahin geh ich Barfuß! Ein perfekter vollkommener Markt. So ein Quark!
      • Von Optiki Software-Overclocker(in)
        Zitat von AAChris
        Eine Quellenangabe wäre seriöser gewesen,
        Du berufst dich auf ein Modell, dessen Grundlagen du offenbar nicht einmal kennst.

        Zitat von AAChris
        Bei Punkt 3 hast du Dich eben schon selbst wiedersprochen, das nicht jeder Zeit hat für den Markt hat etc pp.....
        Nein, die Überlegung des vollkommenen Marktes ist es, dass jeder Marktteilnehmer alle Marktpreise kennt, aber die meisten Nachfrager sehen nur die Preise im Preisvergleich und wissen nicht das AMD beispielsweise Karten zur UVP vertreibt. Sie kennen also gar nicht die geringen Preise, also können sie nicht einfach so einschätzen, ob der Preis ist viel zu hoch ist. Somit ist mindestens schon mal diese Grundbedingung nicht erfüllt.
        Zitat von AAChris
        Desweiteren stellst Du auch nur Mutmaßungenan, wo Karten hingehen würden.....
        Im Gegensatz zur dir behaupte ich aber nicht, die Wahrheit zu kennen, indem ich auf ein stark vereinfachtes Modell verweise und unterstelle im selben Atemzug anderen Leute, sie hätten sich selbst nicht im Griff. Das ist der Punkt, welcher mir hier sauer aufstößt.
        Zitat von AAChris
        Du vermischst mir hier einfach zu viel... first market, secondary und third.
        Jein, ich wollte aufzeigen, dass es hier nicht nur um Schwarz und Weiß geht. Wenn die Händler ihre Karten in Europa nicht loswerden, warum sollten sie diese dann noch in höheren Mengen überteuert zukaufen? Somit würde neben der Nachfrage, auch gleichzeitig das Angebot sinken.
        Wenn dann die Überlegung weiter geht, kommst du zum vorgeschalteten Markt, bei dem der Händler als Nachfrager auftritt usw.
        Zitat von AAChris
        Meine Karten habe ich übrigens alle unter UVP zu damals marktüblichen Preisen gekauft. Keine Ahnung was da jetzt deine Debatte bringen soll.....
        Ich habe nie das Gegenteil behauptet, aber du kannst nicht davon ausgehen, das sämtliche Nachfrager in einer ähnlichen Situation sind. Du selber trinkst Wein, weil du ihn zu einem guten Zeitpunkt gekauft hast ( Glückstreffer) und die Anderen sollen da weile Wasser oder gar nichts trinken. Hättest du ein älteres Modell oder gar eine defekte Karte, wölltest du also ewig warten oder dich mehrere Stunden neben der Arbeit hinsetzten, nur damit du das beste Angebot findest? Es hat halt nicht jeder die Zeit oder möchte die Zeit dafür verschwenden, weil er einfach die finanziellen Mittel hat, deswegen ist die Person trotzdem nicht dumm oder hat einen schwachen Charakter.

        Das soll jetzt auch meine letzte Antwort zum Thema sein, eigentlich habe ich keine Grund getriggert zu sein.
      • Von AAChris Kabelverknoter(in)
        Eine Quellenangabe wäre seriöser gewesen, aber was sagt das Bildchen jetzt anderes aus?
        Bei Punkt 3 hast du Dich eben schon selbst wiedersprochen, das nicht jeder Zeit hat für den Markt hat etc pp.....
        Desweiteren stellst Du auch nur Mutmaßungenan, wo Karten hingehen würden.....

        Du vermischst mir hier einfach zu viel... first market, secondary und third.

        Meine Karten habe ich übrigens alle unter UVP zu damals marktüblichen Preisen gekauft. Keine Ahnung was da jetzt deine Debatte bringen soll.....
      • Von Optiki Software-Overclocker(in)
        Zitat von AAChris
        Was heist hier Modellüberlegung? Beweise mir mal bitte das Gegenteil, das Nachfrage nicht den Markt regelt. Wenn keiner so ungeduldig und unüberlegt handelt und Scalper das Geld nachwirft, lohnt sich diese Art von Gewinnerwirtschaftung wohl nicht mehr.
        Ich muss kein Gegenteil beweisen, die Grundüberlegung stimmt und wenn die Scalper keinen Gewinn mehr daraus schlagen, werden sich diese auf andere Sachen stürzen. Du muss jedoch verstehen, dass der Schnittpunkt des Preises eine Modellüberlegung mit festen Parametern ist, welche es im echten Leben nicht einfach so vorher gesagt werden kann.

        siehe:
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        Ich hab mich oben z.B. auf Punkt 3 bezogen, nicht jeder Nachfrager kennt den AMD Drop oder ähnliche Möglichkeiten.

        Ich kann zum Beispiel als Privatkunde auch nicht einfach in Asien direkt vom Werk bestellen, als ist der Markt für mich gar nicht zugänglich.

        Entscheiden sich beispielsweise die Gamer aus Europa und den USA gegen neue Karten, werden die entsprechend an andere Märkte/ Kunden verkauft. Die Miner werden definitiv nicht nein sagen.

        Ebenfalls haben Anbieter das Problem, sie verkaufen auch noch Waren, welche mit dem Verkauf von Grafikkarten zusammenhängen.

        Du kannst so einfach gar nicht einschätzen, wir stark der Verzicht im Umfang ist ( im Verhältnis zur Gesamtnachfrage), du kannst nicht steuern wer die ersten günstigen Karten bekommt ( Stichwort JOJO Effekt), du kannst nicht einschätzen wann die Karten günstiger werden( Stichwort Zeitdauer) und du kannst gar nicht einschätzen wo die Karten hauptsächlich billiger werden ( meine Vermutung in Asien).

        Zitat von AAChris
        habe ich dafür noch eine GTX1060 6GB auf halde liegen. Dann würde ich die nutzen. Oder anders gesagt, ich würde mir ein günstiges, gebrauchtes Modell schiessen und auf eine bessere Marktlage warten. Geduld ist da eine Tugend. Wenn man allerdings so ungeduldig oder Gaming als Elementar ansieht, dann ist man es selber schuld. Für solche Leute sind die Scalper da
        Alle sollen verzichten, aber selber hast du mehrere benutzbare Karten, hattest sogar 2 aus der selben Generation.
      • Von hofetob PC-Selbstbauer(in)
        Man kann sich aber in den INTEL ARC Farben Kleiden.
        Der Entwickler sagte auch einmal, hätte er was zu sagen, hätten die Karten Blaue Farbe.
        Ich vermute! die grauen Intal ARC Bilder bisher sind die unlackierten Gehäuseabdeckungen.
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