Intel Arc Alchemist: Neue Karten sollen ab März verfügbar sein
Der aktuelle Grafikkartenmarkt ist problematisch und viele Spieler, die gerne eine neue GPU kaufen möchten, werden von hohen Preisen und schlechter Verfügbarkeit abgeschreckt. Zeitnah soll es mit Intel allerdings einen dritten Anbieter für dezidierte Grafikkarten geben, der den Wettbewerb möglicherweise verstärkt. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu Intels neuen Arc-Alchemist-Grafikkarten.
Die CES 2022 steht vor der Tür und die Gerüchte zu Intels kommendem Grafikkarten-Lineup verdichten sich zusehends. Intel zielt mit seiner ersten Grafikkarten-Generation zwar nicht auf den Highend-Markt, doch die Leistung einer RTX 3070 Ti soll in der Spitze erreicht werden können und mit den Karten soll im März zu rechnen sein.
Der große DG2-SOC-1-Chip, der auf den Xe-HPG-512-Karten verbaut ist, soll in drei Ausbaustufen für verschiedene Grafikkarten genutzt werden können. Das Spitzenmodell soll mit 4.096 Compute-Kernen und 16 GiB Grafikspeicher ausgestattet werden und gegen die Geforce RTX 3070 Ti antreten. Der Speicher hängt an einem 256-Bit-breiten Speicherinterface. Im Desktop-Modell soll diese Karte 225 Watt verbrauchen, als mobile Version für Laptops sollen 120 - 150 Watt angestrebt werden. Die mittlere Version konkurriert mit einer Geforce RTX 3060 Ti, wird um ein Viertel der Ausführungseinheiten verkleinert und hat demnach Zugriff auf 3.072 Compute-Kerne. Das Speicherinterface schrumpft auf 192 Bit und die Speicherausstattung auf 12 GiB. Der Stromverbrauch soll sich dafür im Bereich von 150 - 200 Watt für das Desktop-Modell und 80 - 120 Watt für die mobile Version bewegen.
Die kleinste Ausbaustufe ist ein halber Chip und nur für Laptops vorgesehen. Mit 2.048 Compute-Kernen und 8 GiB Grafikspeicher an einem 128-Bit-breiten Interface soll die Karte zwischen 60 - 80 Watt verbrauchen. Bisher ist bei den HPG-512-Karten die Rede von Taktraten zwischen 2,2 und 2,5 GHz, wobei nicht bekannt ist, ob es sich dabei um den Durchschnitts- oder Maximaltakt handelt. Sollte es der Maximaltakt sein, würde die Karte ca. 18,5 TFLOPs in FP32-Compute liefern können. Das entspricht einer Steigerung von 40 % gegenüber der Radeon RX 6700 XT und 9 % Nachteil gegenüber einer Geforce RTX 3070, gegen die die Xe-HPG-512 positioniert werden soll.
Mit mehr Informationen ist im Zuge der CES 2022 zu rechnen, die vom 5. bis 8.1 in Las Vegas stattfindet.
Quelle: wccftech

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Nach deiner Rechnung ist wohl meine RX 6800 schneller als eine RTX 3080....ich habs doch immer gewusst
Besser als 300 Watt und mehr.
Mehr möchte ich auch eigentlich nicht für eine Grafikeinheit verbraten müssen, um meinen Bildschirm in gut spielbare Bereiche zu bringen.
Oder man nimmt die PCGH Print und schraubt die Verbrauchswerte um einiges nach unten, ohne dabei wesentlich an Leistung einzubüßen.
Seit froh wenn die Karten 100$ günstiger bekommen, zu den Gegenstücken von AMD/Nvidia.
Intel hat es dank der aktuellen Marktlage nicht nötig, das Ganze billig anzubieten.
Nur ausreichend Stückzahl müssen da sein zum liefern.
Einen besseren Zeitpunkt gibt es eigentlich überhaupt nicht für Intel für diesen Marktstart.
Jeder hier, der glaubt, dass die Intel Karten am Preis was änderen werden, möchte ich direkt fragen: Wie Naiv bist du?
Vorher: Consumer GPUs von TSMC nur über AMD Kontingent
Nachher: Consumer GPUs von TSMC über AMD + NV + Intel Kontingent. Da wird schon insgesamt mehr bei rumkommen.
Ob das Auswirkungen auf die Scalper Preise haben wird, das kann keiner aktuell einschätzen. Aber zumindest das Angebot wird eher größer als kleiner.