Epic-Chef: "Intel Arc sollte nicht unterschätzt werden"
Der CEO von Epic Games, Tim Sweeney, hat sich zu Intels neuen Arc-Grafikkarten gemeldet und meint, dass diese nicht unterschätzt werden sollten. Aufgrund des kompetitiven Preises sprächen die Intel-Modelle viel mehr Spieler an, als seine geliebte Highend-Nvidia-Grafikkarte für 1.000 US-Dollar. Lesen Sie daher im Folgenden, welchen Vergleich mit einem anderem Hersteller er analog zieht und warum er Recht haben könnte.
Intels Arc-Grafikkarten sind ein erster Schritt in den dezidierten GPU-Markt und auch wenn ihnen immer noch der Treiberfeinschliff fehlt und sie nicht mit AMD und Nvidias Highend-Modellen konkurrieren können, handelt es sich doch um Grafikkarten, die objektiv in modernen Spielen eine Leistung zwischen einer Geforce RTX 2070 Super und Radeon RX 5700 XT erreichen. Das mag zwar nicht für dauerhaftes 4K-Gaming ausreichen, doch für Full HD, das noch immer die meistgenutzte Auflösung in der Steam-Hardware-Umfrage ist, ist diese Leistung angemessen.
Sobald Intel die Performance in alten Spielen in den Griff bekommt und nicht eine Kombination mit ReBAR und entsprechend modernen Unterbauten voraussetzt, sind die Arc-Karten bei ihren Preisen wirkliche Empfehlungen. Ähnliche Gefühle scheint auch Tim Sweeney, der CEO von Epic Games, zu haben. Er warnt davor, Intel zu unterschätzen und erinnert an den Beginn der 3D-Grafik und die damalige Marktsituation zwischen 3dfx und Nvidia.
3dfx habe zwar das überlegene Produkt gehabt, doch aufgrund des niedrigeren Preises konnte sich Nvidias Riva TNT durchsetzen. Letzten Endes ist Nvidia noch heute im GPU-Markt und hat 3dfx vor vielen Jahren aufkaufen können. Dennoch setze er selbst auf eine teure Nvidia-Grafikkarte und liebe diese, es sei ihm aber bewusst, dass die meisten Spieler nicht so viel Geld ausgäben.
Intels Arc-Modelle befinden sich mit Preisen von 289 US-Dollar für die Arc A750 und 329 US-Dollar für die Arc A770 in einem preislichen Sweetspot für viele Spieler. Für 20 US-Dollar mehr kann die Arc A770 außerdem mit 16 GiB Grafikspeicher statt 8 bestellt werden, wodurch sie das Potenzial hat, lange zu halten. Bisher ist noch nicht klar, wie viel die Grafikkarten in Deutschland kosten werden. AMD und Nvidia dagegen scheinen diesen Preisbereich aktuell eher stiefmütterlich zu behandeln, wodurch für Intel eine Marktlücke entstehen könnte.
Quelle: @TimSweeneyEpic

Nvidias Detonator dürfte jedenfalls der erste Treiber gewesen sein, der flächendeckend gegenüber branded-Versionen bevorzugt wurde, weil er einfach besser gepflegt war. Und mit coolbits direkt übertakten ermöglichte. Und fehlerfrei mit dem rivatuner zusammenarbeitete. (Den ich bis heute manchmal so nenne. Afterburner? MY ASS!) Aber das wurde alles erst nach der RivaTNT wichtig, genauso wie das in der Versenkung verschwindene Glide. Zwar konnten DirectX-6-Karten wie eben die TNT technisch mit den GLide-Voodoos mithalten, aber letztere hatten noch einige Zeit den Vorteil besseren Software-Supports. Wer bei Need for Speed III die maximalen Grafikeffekte in annehmbarer Auflösung sehen will, muss zum Beispiel eine Voodoo 2 vorgaukeln – selbst wenn er nativ via Direct3D auf Nvidia rendern lässt. Aber das Spiel stellt die höchsten Optionen schlichtweg nicht zur Auswahl, weil sie auf einer Riva128 nicht funktioniert hätten. Unter noch älteren Spielen (Tomb Raider, NFS IISE) gibt es sogar ettliche, die wegen veralteter DirectX-Versionen viele Effekte ausschließlich via GLide anbieten. Das spielte zu Lebzeiten der TNT durchaus noch eine Rolle, erst mit der flächigen Verbreitung von UT- und Q3-Engine wurde der ehemalige Schnittstellenvorteil 3dfxs bedeutungslos.
Wer die hatte war nicht wirklich mehr angetan von 3dfx.
(Gab es Euch da schon? Irgend eine Zeitung hatte ja auch vor der gewarnt)
Auch lies der Vorteil von Glide immer nach da OpenGL bzw. Directx / die ganze Bibliothek immer besser wurden.
Wie war das mit den Treibern? War NV auch nicht einer der ersten die das dann selber in die Hand nahmen.
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Ich fand die Kombo TNT1 (später TNT2) UND Voodoo2 (später SLI) verdammt rund.
Die Riva 128 bzw. ZX war ja auch nicht so prall aber das war zu der Zeit -mehr oder weniger- jede HW.
Jedenfals ein Beweis das ein "schlechtes" Produkt noch lange nicht eine Firma zerlegen muss.
Das eine Kartengeneration schon das aus bedeutet?; vorallem weil damals in zwei Jahren teilweise drei Generationen erschienen sind.
Oder das man zur Voodoo 1 und 2 eh noch eine andere Karte brauchte bzw. die ersten 2d+3d Karten von 3dfx nicht so das Wahre waren.
Auch die blödsinningen Aktionen von 3dfx und die bessere Marketingabteilung von NV (32Bit!) hatten dazu beigetragen das Blatt zu wenden.
Gab sicher viele Gründe aber nicht nur das NV den Sieg nur davon trug weil sie mit der TNT besser dastanden.
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