Intel Arc: Grafikkarten verlieren ein Viertel ihrer Leistung ohne ResizableBAR
Intels Arc-Grafikkarten könnten für ältere Systeme ein willkommenes Upgrade sein, doch ohne ResizableBAR verlieren die neuen Grafikkarten ein Viertel ihrer Leistung. Dazu kommen Probleme mit älteren PC-Spielen und den Treibern. PCI-E-3.0 ist dagegen auch für Intels neue Grafikkarten kein Problem. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Intels Startschwierigkeiten in den GPU-Markt sind mittlerweile schon lange bekannt und haben den Launch der aktuellen Arc-Modelle mehrmals deutlich verzögert. Das Unternehmen kämpfte und kämpft noch immer mit den Treibern für ihre Grafikkarten. Auf dem Papier sollte die Intel Arc A770 durch die Größe des Chips, die Anzahl der Compute-Einheiten und den Speicherausbau ein direkter Konkurrent zu Nvidias Geforce RTX 3070 oder AMDs Radeon RX 6700 XT sein, doch in der Realität sind die Gegner eher AMDs Radeon RX 66x0 XT und Nvidias Geforce RTX 3060.
Unter Direct X12 schlagen sich die Arc-Modelle noch wacker, doch bei DX 11 und älteren Spielen verlieren sie teils sehr deutlich gegenüber AMD und Nvidia. Intel steckt außerdem in einem weiteren Dilemma. Die angekündigten unverbindlichen Preisempfehlungen für die Arc A750 und Arc A770 liegen bei 289 respektive 329 US-Dollar. Für 20 Dollar mehr kann die Arc A770 mit 16 GiB Grafikspeicher und demnach etwas Puffer für die Zukunft erworben werden. Diese Preise erscheinen auf den ersten Blick fair und da noch keine Next-Gen-Einsteigermodelle vorhanden sind, haben die Arc-Modelle durchaus Potenzial.
Das Problem, vor dem Intel steht, ist allerdings der Rest eines solchen PC-Systems. Nutzer, die sich für eine beinahe 2.000 Euro teure Geforce RTX 4090 interessieren, haben zumeist eine sehr aktuelle AMD- oder Intel-CPU, die die neuesten Features unterstützt oder könnten sich eine solche zulegen. Wer allerdings für einen Preis von 300 bis 400 Euro lediglich eine Grafikkarte aufrüsten möchte, um dem PC abermals frisches Leben einzuhauchen, der könnte auch noch auf ältere Hardware setzen, die noch eine Weile ausreichen muss.
Intels neunte Core-Generation oder ein Ryzen-2000-Modell sind mit normalen Grafikkarten absolut problemlos nutzbar, doch die Arc-Modelle erfordern ResizableBAR. Das gibt es allerdings erst ab Ryzen 3000 und Intels zehnter Core-Generation flächendeckend. Das bedeutet nicht, dass die Arc-Grafikkarten in Systemen ohne Re-Bar nicht funktionieren, doch der Performance-Unterschied, den Techpowerup gemessen hat, ist enorm. Zwischen 20 und 30 Prozent verliert die Arc A770 ohne Re-Bar. Der Wechsel von PCI-E-4.0 auf PCI-E-3.0 kostet dagegen vertretbare zwei Prozent, sodass ein AM4-System mit älterem Mainboard, aber neuerem Ryzen, darauf problemlos funktioniert.
Ob oder wie Intel diese Problematik angehen wird, ist bisher noch nicht klar. Nutzer, die sich ernsthaft für die Grafikkarten interessieren, sollten sich dieser Problematik allerdings bewusst sein und vorher die von Intel vorausgesetzte Hardware mit dem eigenen System vergleichen, bevor sie eine Grafikkarte kaufen.
Quelle: Techpowerup

Blöd, dass CPUs heute so lange halten ^^
Würde das dann wunderbar funktionieren mit diesem Mainboard und einem i7-8700k oder gibt es da sonst noch Hindernisse?
(Leider habe ich noch nichts von erfolgreichen UEFI-Mods gehört, falls ein Hersteller so etwas nicht anbietet. Aber eigentlich hat sich von einem Skylake-System, zumindest aber seit Z270, bis zu einer Comet-Lake-B460-Kombination gar nichts am PCI-E-Komplex geändert, das müsste beinahe Copy & Paste in der UEFI-Erstellung sein.)
Vermutlich wird intel hier die Preise nach unten korrigieren müssen - aber spätestens dann könnte ich mir einen Achtungserfolg, z.B. auch im OEM Markt, durchaus vorstellen.
Schade, das die Karten für Aufrüster ohne RBAR eher uninteressant sind. Zumal mich auch die Performance in älteren Games (wie CS:GO) stört.
Für die aktuell nur wenigen Euros mehr finde ich die 3060ti die bessere Karte, zumal die sogar eine geringere TDP hat und auch mit "alten" Boards super läuft.
Würde das dann wunderbar funktionieren mit diesem Mainboard und einem i7-8700k oder gibt es da sonst noch Hindernisse?
Kann man auch hier im Link von Intel schaun,aber da gibts noch ein Vermerk am Ende.Die Unterstützung für weitere Plattformen wird zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt heißt es.Der Link von Intel,
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Jetzt war ich mal neugierig ob,s für deinen Board mit einem entsprechendem BIOS überhaupt gibt,s?Und wenn ich richtig gelesen habe,gibts einen Beta BIOS 4.21B mit dem funktion Add setup item "C.A.M. (Clever Access Memory)"
Da mußte erstmal schaun,was damit gemeint ist.Und laut dem hier heißt das laut recherche nichts anders als.
Zitat:
Asrock ist eines dieser Unternehmen und führt gleichzeitig einen eigenen Namen für AMDs Smart Access Memory ein. Die Namensänderung für die größenveränderbare BAR landet im Clever Access Memory (CAM).
Also sollte das mit dem BIOS Version gehen.Aber es kann sein,das nach dem BIOS Update diese Funktion ausgeblendet ist.Oder erst garnicht angezeigt wird.Das war bei mir mit AM4 Plattform(Asrock X470 Taichi)auch nicht anders.
Zuerst mußte ich das CSM (Compatibility Support Module)deaktivieren und abspeichern.Dann nochmal in UEFI BIOS und unter PCI-E Konfiguration den G4 Decording funktion aktivieren.Erst dann konnte man den Eintrag rBar sehen unter 4G Decording und aktivieren.
Es gibt,s sogar ein Videoclip von deinem Board wo rBar aktiviert wird mit einem Intel 9 9900KF CPU ,
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grüße Brex
Da gibt es auch Tests mit Standbild wo man gefühlt ne Minute warten muss bis das nächste Bild kommt.