Intel Arc: Desktop-Grafikkarten werden vorerst nur in China auf den Markt kommen
Intels erste Arc-Desktop-Grafikkarten sollen zwar weiterhin im Q2 erscheinen, doch die neuen Produkte werden vorerst nur in China erhältlich sein. Das Unternehmen plant, das komplette Line-up bis zum Ende des Sommers auch weltweit anzubieten.
Eigentlich wollte Intel noch im zweiten Quartal und damit spätestens bis Ende Juni die ersten Arc-Desktop-Grafikkarten auf den Markt bringen. Laut einem aktuellen Blogpost des Unternehmens bleibt es auch bei dieser Planung, doch offenbar soll es statt einer globalen Veröffentlichung zeitweise nur eine regionale Verfügbarkeit geben.
Arc-Flaggschiff erst im Q3
Laut Lisa Pearce, Vice President und General Manager von Intels Visual Compute Group, sollen zuerst nur die Desktop-Grafikkarten aus Intels Arc-A3-Reihe erscheinen. Obendrein sollen diese nicht direkt weltweit, sondern anfangs nur in China auf den Markt kommen. Erst nach dem dort erfolgten Release will das Unternehmen die neuen Arc-Grafikkarten weltweit anbieten. Einen konkreten Zeitraum für diesen Schritt wurde leider nicht genannt.
Im späteren Verlauf des Sommers - also im dritten Quartal - sollen laut Pearce dann die schnelleren Arc A5- und Arc A7-Grafikkarten folgen. Hier ist direkt ein globaler Release geplant, sodass die A3-Modelle schon davor weltweit erscheinen dürften. Fraglich sind hier aber die Stückzahlen: Zumindest bei den bereits erhältlichen Mobil-GPUs räumt Intel ein, dass es durch Lieferkettenprobleme und Softwareprobleme zu Verzögerungen kommt. Das dürfte wiederum Auswirkungen auf Intels Markterfolg haben, denn spätestens bis zum Jahresende wollen AMD und Nvidia ihre neuen RX-7000- und RTX-4000-Grafikkarten vorstellen und damit den neuen Arc-Modellen den Markt abgraben.
Auch interessant: Intel Arc-Grafikkarten: Versprochener Treiber fehlt, Benchmark-Optimierungen lassen sich noch nicht deaktivieren
Zum Abschluss des Blogposts geht Pearce außerdem noch auf ein jüngst versäumtes Zeitfenster ein. Eigentlich wollte Intel bis Ende April ein Treiber-Update herausbringen, durch das sich Benchmark-Optimierungen deaktivieren lassen. Auch hier gibt es nun eine Erklärung: Demnach plant Intel nun, eine detailliertere Option anzubieten. Ein zukünftiger Treiber soll es ermöglichen, die Optimierungen nicht nur komplett, sondern einzeln zu deaktivieren. Dafür wird aber angeblich zusätzliche Entwicklungszeit benötigt, sodass das neue Release-Datum des Treibers erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden soll.
Quelle: Intel via Videocardz

Natürlich war die Aussage scherzhaft gemeint.
Mit der Nummer holt sich Intel jedenfalls so ein bisschen den Ruf einer Katze im Sack ab; vgl. A370 Laptops die manche Influencer nur 60 Minuten zur Verfügung gestellt bekamen zum Benchmark erstellen.
Irgendein Youtuber wird so eine Karte auch aus China in die Finger bekommen und dann könnte es für Intel richtig bitter werden.
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Was offiziell gilt, ist nicht sonderlich relevant, wird einfach geschmiert.
Miner gibt es ja weiterhin viele in China und die schmieren und zahlen gut.
Es muss ein Grund haben, warum man seine Produkte nicht in westliche Länder vermarkten möchten.