Indiana Jones und der Große Kreis: Radeon-GPUs unterstützen kein volles Raytracing

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Indiana Jones und der Große Kreis: Radeon-GPUs unterstützen kein volles Raytracing
Quelle: MachineGames

Indiana Jones und der Große Kreis hat zum offiziellen Release das zuvor angekündigte Grafik-Update erhalten, welches volles Raytracing alias Pathtracing in das Action-Abenteuer implementiert. Radeon-GPUs werden allerdings nicht unterstützt.

Das Action-Abenteuer Indiana Jones und der Große Kreis, das ohnehin exklusiv mit Raytracing-Hardware lauffähig ist, hat zum offiziellen Release das zuvor angekündigte Grafik-Update erhalten, welches jetzt auch volles Raytracing alias Pathtracing in das von MachineGames entwickelte Spiel implementiert. Radeon-Grafikkarten werden allerdings wie erwartet nicht vom exklusiven "Geforce-RTX-Feature" unterstützt.

Auch unsere PCGH-Fachredakteure Raffael Vötter und David Ney haben sich das Pathtracing-Update bereits angesehen und sich entsprechend dazu geäußert.

"Ich habe auf einer Geforce RTX 4090 in UHD noch ~ 40 Fps. Der Bedarf an Grafikspeicher steigt dabei auf knapp 19 GiB. Aber vor allem die Schatten profitieren, die Grafik wirkt mit vollem Raytracing deutlich homogener."

- David Ney, PCGH -

In den Genuss von vollem Raytracing kommen allerdings nur Spieler, welche eine Geforce RTX 2000 ("Turing"), 3000 ("Ampere") oder 4000 ("Ada Lovelace") besitzen, während Radeon-GPUs das Feature nicht unterstützen.

"Bestätige: Pathtracing wird mit Radeon-GPUs nicht angeboten."

- Raffael Vötter, PCGH -

Unser CPU-Guru David Ney hat zudem einige Vergleichsbilder mit und ohne vollen Raytracing im PCGH-X-Forum veröffentlicht.

DLSS Ray Reconstruction ist auch im aktuellen Grafik-Update bislang nicht mit von der Partie und soll später nachgereicht werden.

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Quelle: PCGH-X-Forum

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    • Kommentare (187)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Grestorn Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Das haben sie doch. AMD hat jahrelang mit einem viel kleineren Team und gigantisch weniger finanzieller Ressourcen und Unterstützung der Industrie in etwa vergleichbare Leistung zu geringeren Kosten angeboten. Das wollte der Markt aber augenscheinlich nicht.
        Die Entscheidung nicht bzw. zu spät in RT zu investieren hat sich gerächt. Und am Anfang haben die Käufer dem auch Recht gegeben. Auf lange Frist bricht AMD das aber das Genick.

        Immer nur hinterherzurennen kostet nicht weniger Geld. Auch die Entwicklung von FSR war teuer, auch wenn NVidia die Pionierarbeit und damit viel Forschung vorbereitet hat, von dem letztlich auch AMD profitiert hat (Wie DLSS funktioniert ist schließlich kein Geheimnis).

        Bei AMD fehlt die Vision und auch die Bereitschaft, in Innovation zu investieren. Das kritisiere ich seit gefühlten Ewigkeiten. Und dennoch werden sie immer wieder verteidigt.

        NVidia ist inzwischen eine riesige Firma mit all den Nachteilen, die das hat (wie man an Intel sieht). AMD könnte auch mit einem kleineren Budget, aber mit engagierten Menschen viel mehr erreichen, wenn die Vision da wäre und das Management Innovationen fördern würde.
      • Von Grestorn Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Das haben sie doch. AMD hat jahrelang mit einem viel kleineren Team und gigantisch weniger finanzieller Ressourcen und Unterstützung der Industrie in etwa vergleichbare Leistung zu geringeren Kosten angeboten. Das wollte der Markt aber augenscheinlich nicht.
        Die Entscheidung nicht bzw. zu spät in RT zu investieren hat sich gerächt. Und am Anfang haben die Käufer dem auch Recht gegeben. Auf lange Frist bricht AMD das aber das Genick.

        Immer nur hinterherzurennen kostet nicht weniger Geld. Auch die Entwicklung von FSR war teuer, auch wenn NVidia die Pionierarbeit und damit viel Forschung vorbereitet hat, von dem letztlich auch AMD profitiert hat (Wie DLSS funktioniert ist schließlich kein Geheimnis).

        Bei AMD fehlt die Vision und auch die Bereitschaft, in Innovation zu investieren. Das kritisiere ich seit gefühlten Ewigkeiten. Und dennoch werden sie immer wieder verteidigt.

        NVidia ist inzwischen eine riesige Firma mit all den Nachteilen, die das hat (wie man an Intel sieht). AMD könnte auch mit einem kleineren Budget, aber mit engagierten Menschen viel mehr erreichen, wenn die Vision da wäre und das Management Innovationen fördern würde.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Grestorn
        Wenn das so einfach ist, kann der Contender auf dem Markt ja super leicht und preisgünstig dem Marktführer zeigen, wie es richtig geht.

        Darauf warte ich seit... gefühlt 10 Jahren.
        Das haben sie doch. AMD hat jahrelang mit einem viel kleineren Team und gigantisch weniger finanzieller Ressourcen und mangelnder Unterstützung der Industrie in etwa vergleichbare Leistung zu geringeren Kosten angeboten. Das wollte der Markt aber augenscheinlich nicht.
        Dass Asics an sich viel billiger und effizienter sind sieht man doch überall. Zur etherium Hochzeit brauchte es zig high end gpus und etwa später hat ein Asics in Größe eines raspi das gleiche, oder mehr für einen Bruchteil der Kosten und des platzbedarfs geschürft.

        Nvidia als viel größerer Auftraggeber mit höheren Stückzahlen, bekommt im Einkauf bei tsmc und anderen Zulieferern und Boardpartnern entsprechend niedrigere Preise und regelmäßig den Vortritt. Das ist ja auch legitim. Nur werden diese Vorteile nicht an den Kunden weitergegeben. Sonst würde eine vergleichbar schnelle 4080 bedeutend weniger kosten als eine 7900XTX. Dass es genau andersherum aussieht, Bilder gevau das ab, was ich kritisiere. Mir ist es auch fast schon wurscht. Also das hier ist kein "irgendwas gegen Nvidia", sondern einfach eine aufführen von Sachverhalten, mehr nicht.
        Nvidia könnte für die Kohle an der Kasse ganz anderes liefern, wollen das aber nicht.
      • Von Gast1747127402
        Falsche Erinnerung? Meine Erinnerung ist meine Erinnerung und ich lasse sie mir nicht nehmen und auch heute noch sehen für mich Spiele wie Doom 2016, Half Life Alyx, GoW 1 oder Titanfall 2 verdammt gut aus und müssen nicht besser aussehen oder sich vor aktuellen Titeln verstecken.

        Ja wenn die Hardware soweit ist und Ray- sowie Pathtracing mit links stemmt, dann bin ich damit auch d'accord! Bis dahin hat es für mich damit noch viel Zeit und ich muss diese Entwicklung auch nicht pushen usw. Ob ich Echtzeit berechnete Lichter und Schatten im Spiel habe, geht mir einfach komplett am 🍑 vorbei. Hauptsache es sieht einigermaßen passend aus. Ich werde mir in Spielen niemals penibel genau anschauen, ob der Schatten passend zur Lichtquelle fällt, deshalb finde ich das ganze auch nicht wichtig genug. Außerdem muss ein Spiel für mich nie so aussehen wie das Leben, es soll immer noch ein Spiel sein und sich davor unterscheiden. Wenn ich Filmgrafik haben möchte, schau ich einen Film oder lebe einfach mein Leben. So echt wie möglich will ich es auch gar nicht haben. Davor habe ich eher Angst als hohes Interesse. Klar ist es cool aber es hat auch seine Risiken vor allem bei jüngeren Spielern aber OK darum soll hier ja auch nicht gehen, wollte es aber nur erwähnen, weil damit begründe ich es für mich, dass ich dieses ganze möglichst Echte nicht benötige.
      • Von Taxxor Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Serandi
        Schuld sind meist die nicht ausreichend optimierten Games bzw die Entwickler.
        Eher eine falsche Erinnerung wie die Games aussahen.
        Klar, bei statischen Szenen konnte man auch eine Beleuchtung zusammenbasteln, die so aussieht, wie PT hier. Aber dynamisch konnte die nicht sein.

        RT/PT haben halt einen festen Performance Impact, der Vorteil ist, dass die Performance nicht mehr so stark steigt, wenn man es komplexer macht.

        Bei Indiana Jones läuft es z.B. ja auch besser als in anderen PT Games, man merkt aber auch, dass an vielen Stellen eben kein PT genutzt wurde.
        z.B. sieht man im 3. offenen Gebiet sehr viele Screen Space Reflections im Wasser, man sieht bei vielen Lichtquellen, dass NPCs keine Schatten durch diese werfen, sondern nur die vorgefertigten Shadowmaps genutzt werden für feste Objekte.

        Würde man das alles physikalisch korrekt und ohne RT machen, müsste man alleine für die Schatten unzählige Shadowmaps erstellen, was die Performance komplett zerstören würde.
        Mit RT/PT braucht es halt initial erst mal viel Performance, dafür kannst du dann aber auch jedes beliebige Objekt Schatten werfen lassen, ohne dass sich die Performance weiter verschlechtert.

        Das gleiche gilt für Spiegelungen.
        Klar, man kann hier ein RDR2 erwähnen, wo es funktionierende Spiegel gab, aber diese Technik auf jede spiegelnde Oberfläche im spiel angewandt, könntest du das Spiel mit keiner GPU mehr spielen.
      • Von Gast1747127402
        Zitat von Taxxor
        Performanceverlust ggü was denn? Es gibt ja keine Rastervariante mit der du das vergleichen könntest^^

        Spiele werden in Zukunft einfach nur anspruchsvoller und für den Performanceverlust gibts DLSS/FSR, was man vorher nicht hatte, damit verringert sich die Leistung insgesamt gesehen nicht mal, während die Optik oftmals dem TAA von vor 10 Jahren überlegen ist.
        (Hier ist Indy leider ein Negativbeispiel, da DLSS deutlich unruhiger ist als TAA)

        Ansonsten, eine 2060S ist in der Lage, das Spiel hier zu spielen und das ist eine der schwächsten RT fähigen GPUs auf dem Markt. Wie viel performanter soll es denn noch werden?
        4k@120Hz/120, FPS mit Full Pathtracing und DLSS Quality wäre supi. Bin mal gespannt ob eine 5090 sowas stemmen kann bei modernen Games.

        An sich braucht man die Games nur vernünftig optimieren! Es gab bereits Titel vor Jahren, die mindestens genau so gut wenn nicht besser aussahen, kamen bestens ohne Ray- und Pathtracing aus und laufen auf Mid Range GPUs in 1440-2160p bei ultra Einstellungen mit 60-120 FPS ( mit DLSS/FSR) und das sollte doch mal langsam machbar sein.
        Schuld sind meist die nicht ausreichend optimierten Games bzw die Entwickler und nicht die Hardware!
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