Intel: Erster Ice Lake-Grafiktreiber ist für FIFA 20 optimiert
Intel hat den ersten finalen Grafikkartentreiber für Ice-Lake-Prozessoren, wie sie allmählich im Mobile-Markt aufschlagen, veröffentlicht. Der abwärtskompatible Treiber soll zudem für FIFA 20 optimiert worden sein und die Performance in Gears of War 5 verbessern.
Obwohl die ersten mobilen Geräte bereits seit einigen Wochen erhältlich sind, hat Intel erst kürzlich einen finalen Grafikkartreiber für Ice-Lake-Prozessoren veröffentlicht. Wie gehabt ist der Treiber abwärtskompatibel, sodass viele der angekündigten Veränderungen auch ältere Grafikchips der Amerikaner betreffen. So enthält der Treiber beispielsweise Optimierungen für FIFA 20 ab Chips der Iris Plus-Serie.
Außerdem nennt Intel Performance-Optimierungen für Gears of War 5 und die Unterstützung von HDCP 2.3 in Verbindung mit Displayport-Panels ab der siebten Prozessorgeneration - oder höher.
Variable Rate Shading mit Iris Plus
Variable Rate Shading (VRS) über DirectX 12 wird mit dem neuen Treiber ab Gen10 mit Intels Iris Plus-Grafik unterstützt. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem einzelne Shader mit geringerer Auflösung berechnet werden. Hintergrund ist der, dass nicht alle Shader für das gewünschte Ergebnis in voller Auflösung vorliegen müssen. Folglich lässt sich mit VRS die Performance verbessern. Umgekehrt können Entwickler die Technik auch nutzen, um einzelne Elemente ganz gezielt aufzuhübschen.
Mit von der Partie ist auch wieder Integer-Scaling. Das Verfahren sorgt dafür, dass man pixelige Retrospiele verlustfrei vergrößern kann. Bei Intel läuft das Ganze unter Retro-Scaling, außerdem befindet sich das Feature immer noch im Beta-Stadium.
Mehr zum Thema: Intel Ice Lake: Treiber bringt Integer Scaling für Gen11-GPUs
Der Treiber setzt Windows 10 (64 Bit) ab dem Fall Creators-Update beziehungsweise Version 1709 voraus, läuft aber natürlich auch mit neueren Inkarnationen bis rauf zum Update 1903, das Microsoft diesen Mai veröffentlicht hat. Eine vollständige Aufstellung aller Änderungen finden Sie wie den Download bei Intel - mehr zu Ice Lake erfahren Sie auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Intel


Vermutlich extrem viele und ich persönlich erwarte, dass da auch alle anderen Spiele gut laufen.
Für was gibt es denn die Direct 3D API?
Sollen sich lieber die Spielehersteller an die Spezifikation halten anstatt das die Hersteller ihre Treiber nachpatchen müssen.
Die Shader werden von den Spieleherstellern aber nicht direkt auf Hardwareebene programmiert sondern es wird HLSL als Schnittstelle benutzt. Die Übersetzung des HLSL Codes in für die GPU verständliche Maschinenbefehle übernimmt der Grafiktreiber. Der HLSL-Compiler des Grafiktreibers kann hier sein Standardprogramm abspulen und es kommt was Funktionsfähiges bei raus.
Allerdings ist der Standardcode mitunter nicht optimal. Also setzt sich jemand bei Nvidia, AMD oder Intel hin, schaut sich die einzelnen HLSL-Programme an, und überlegt sich, ob er die jeweilige Funktion mit handoptimiertem Maschinencode besser hinbekommt. Und wenn er es besser hinbekommt, landet im nächsten Treiber ein Blob mit fertigem Maschinencode für genau diese Shaderroutine.
Oder der Compiler kriegt nur einige Zusatzhinweise, wie er bei Spiel X und Shader Y die Last auf die einzelnen Einheiten verteilen soll. Gerade bei GPUs wirkt ein wenig Feintuning am scheduling und alignment oft Wunder.
Finde es immer noch beschränkt, dass Hersteller ihre Treiber an Spiele anpassen müssen.
Für was gibt es denn die Direct 3D API?
Sollen sich lieber die Spielehersteller an die Spezifikation halten anstatt das die Hersteller ihre Treiber nachpatchen müssen.
Andererseits - wer zockt mit der Intel iGPU