Uncore-Mod für Haswell-E: Mit "Madness" zu höheren Frequenzen
Das PCGHX-Mitglied Roman "der8auer" Hartung hat auf hwbot.org eine Anleitung veröffentlicht, mit der die Uncore-Frequenz von Haswell-E-CPUs stärker angehoben werden kann. Die Grundidee entstand im Vergleich mit Asus' und Gigabytes "OC-Sockeln", frei dem Motto "reversed Engineering". Der Spaß ist allerdings nicht ohne Risiko: An der CPU-Unterseite muss gelötet werden.
Mit Intels Vorstellung von Haswell-E erregte vor allem Asus mit seinem "OC-Sockel" Aufmerksamkeit, der von insgesamt 2.084 Pins statt der von Intel vorgesehenen 2.011 Gebrauch macht und auf allen hauseigenen X99-Mainboards zum Einsatz kommt. Gigabyte folgte daraufhin mit einer entsprechenden LN2-Version seines X99 SOC Force, das aktuell aber nur an Extrem-OC-Partner verteilt wird. Unser Forenmitglied der8auer hat nun einen Weg gefunden, die freiliegenden Kontaktflächen von Haswell-E-Prozessoren auf "gewöhnlichen" Mainboards zu nutzen.
Dabei unterscheidet er zwischen einer "Lazy"- und "Plus"-Mod. Bei Ersterer werden zwei Pins miteinander verlötet, über die beim "OC-Sockel" eine zusätzliche Spannung geliefert wird. Ohne Kontakt findet dort hingegen nur eine interne Regelung statt. Die aufwendigere Alternative wird durch eine externe Stromzufuhr realisiert, sodass die Spannungen direkt auf die Pins gegeben werden können. Dazu muss ein Kabel an die entsprechenden Pins gelötet und aus dem Sockel geführt werden, was zugegebenermaßen durchaus abenteuerlich aussieht.
Die komplette (englischsprachige) Anleitung finden Sie auf hwbot.org. Natürlich gilt, dass jegliche Modifikationen auf eigene Gefahr geschehen und von PC Games Hardware keine Haftung übernommen wird. Sollte man nicht gerade im Extrem-Übertakten versiert sein und tiefgreifende Kenntnisse beim Löten besitzen, raten wir dringlichst von solchen Modifikationen ab. Nicht umsonst wird die Anleitung im Kommentarbereich als "Madness" bezeichnet.

, geht schneller☺
Sagt mal Leute, kann man das nicht am Sockel mit einer Haardünnen Kupferader machen? Zugegeben du brauchst eine Lupe aber der Effekt ist doch der gleiche? Oder ist dann ein Defekt am Board vorprogrammiert?
Edit, der Silberleitlack hats auch getan
Da ich keinen OC-Sockel habe und AsRock -nach inoffiziellen Informationen- bei 3,750 GHz dicht macht, ist die Grenze schon abgesteckt.
Übrigens scheinen selbst 1,25 VCache zu wenig zu sein. Unter Belastung bekomme ich einen Freeze (hard-lock-up) in Windows
Wie reagieren die CPUs eigentlich auf dauerhaft hohen Cache-OC? Angeblich sollen sie früh das Zeitliche segnen, weil der IMC zerschossen wird. Ist das wahr?
Ja mit Sicherheit. Ich komme mit 1,30 z.B. schon auf 4,4 GHz.