EVGA Z390 Dark mit Core i9-9900K: OC-Rekord im Cinebench R15 mit 7,0 GHz
Noch vor der Markteinführung des Z390 Dark wirbt EVGA mit dessen OC-Fähigkeiten. Der finnische Extrem-Übertakter Luumi hat das High-End-Mainboard genutzt, um einen Core i9-9900K auf rund 7,0 GHz zu bringen und so den Achtkerner-Rekord im Cinebench R15 zu erzielen. Das Z390 Dark hat derweil einen außergewöhnlichen Aufbau mit einem gedrehten Sockel.
Bisher hat EVGA noch kein Z390-Mainboard für Intels Coffee Lake-S beziehungsweise dessen Refresh veröffentlicht. Das soll sich künftig mit dem Z390 Dark und Z390 FTW ändern, wobei das Marketing den Schwerpunkt auf erstere Platine, dem hauseigenen Topmodell, legt. Im Rahmen einer Pressemitteilung machte EVGA auf einen neuen Cinebench-R15-Rekord unter den Achtkern-Prozessoren aufmerksam. Der finnische Extrem-Übertakter Luumi hat einen Core i9-9900K auf 6.987,63 MHz übertaktet und damit den bislang höchsten Punktestand (unter den CPUs mit acht Kernen) erreicht. Natürlich kam dabei das Z390 Dark zum Einsatz.
Z390 Dark mit gedrehtem CPU-Sockel
EVGA spricht von nichts Geringerem als "dem besten Übertakter-Mainboard der Welt". Das Z390 Dark weiß sich auf jeden Fall durch sein Layout von der Konkurrenz abzusetzen: Der CPU -Sockel ist um 90 Grad gedreht. Der Großteil der Spannungswandler befindet sich zwischen dem Prozessor und dem obersten Grafikkartensteckplatz, weitere sitzen vor dem I/O-Panel. EVGA spricht von 17 VRM-Phasen, Teile davon dürften gedoppelt ausgeführt sein. Zwei RAM-Bänke wiederum grenzen an der Oberkante - auf OC-Mainboards kommen häufig nur zwei statt vier zum Einsatz, weil das die Signalqualität verbessert und somit höhere DDR4-Taktraten erlaubt. Gleich zwei 8-Pin-EPS-Anschlüsse auf der rechten Seite übernehmen die Stromzufuhr. Die Platine ist derweil etwas breiter als der ATX-Standard und geht recht verschwenderisch mit dem Platz um. Dafür erhalten Käufer ein recht außergewöhnliches Stück Hardware. Wann die Markteinführung zu welchem Preis stattfinden wird, verschweigt EVGA derweil weiterhin.
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Zurück zum Cinebench R15. Luumi erzielte dort 3142 Punkte, 19 mehr als der bisherige Rekordinhaber, Alex@ro. Der Finne nutzte beim Übertakten Flüssigstickstoff statt -helium und erreichte nicht ganz die 7001,7 MHz des Rumänen. Mit einer minimalen Anhebung des BCLK von 100 auf 101,27 MHz lief dafür der DDR4-RAM etwas schneller, was die zusätzlichen Punkte herausgekitzelt haben dürfte.

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Ich finde einen Rekord mit 19 mehr ist eher Ungenauigkeit als ein Ein gewollter Rekord
Ach ja, geiles Board.
War nie ein Freund von EVGA, aber seit der Dark Serie machen sie vieles richtig.
Ich finde einen Rekord mit 19 mehr ist eher Ungenauigkeit als ein Ein gewollter Rekord