Geforce RTX 2080 Ti: Benchmark-Rekorde mit bis zu 2.940 MHz GPU-Takt
Ende März sind im Rahmen eines Extrem-OC-Events von Galax (KFA2) neue Benchmark-Rekorde gefallen. Der Grieche OGS übertaktete die TU102-GPU einer Geforce RTX 2080 Ti HOF auf rund 2.800 MHz in den 3DMark-Fire-Strike-Tests und 2.940 MHz im GPUPi-1B-Benchmark. Die vorherigen Spitzenreiter kamen auf rund 2.700 MHz GPU-Takt.
Bereits Mitte März berichtete PC Games Hardware über neue Benchmark-Rekorde, die mit einer Geforce RTX 2080 Ti aufgestellt wurden. Zu dem Zeitpunkt kämpften die beiden Extrem-Übertakter Kingpin und Rauf um den ersten Platz in 3DMarks Raytracing-Benchmark Port Royal und in den altehrwürdigen Fire-Strike-Versionen. Die Grafikkarten wurden auf bis zu 2.730/8.600 MHz (GPU/Speicher) übertaktet, was bereits eine Bestmarke darstellte. Die Geforce GTX 1080 Ti zum Beispiel machte üblicherweise bei rund 2.500 Mz unter Flüssigstickstoff dicht.
Der Grieche OGS konnte eine Geforce RTX 2080 Ti, genauer ein HOF-Modell aus dem Hause Galax (hierzulande KFA2), nun noch ein Stück höher prügeln. Das Custom-Design ist aufs Übertakten ausgelegt, allerdings befinden wir uns in Bereichen, wo die Chipgüte ausschlaggebend ist. OGS hält die Rekorde im Fire Strike und dessen Extreme-Version beim Einsatz einer einzelnen GPU. Im Fire Strike Extreme erreichte er den höheren Takt von 2.805 MHz auf der GPU und 8.500 MHz auf dem GDDR6-Speicher. Im normalen Benchmark lief der TU102 mit 2.775 MHz. Im Falle der Ultra-Variante zeigt sich, wie sich zusätzliche Recheneinheiten gegenüber einem höheren Takt auswirken: OGS muss sich Kingpins Titan RTX mit 2.580/8.800 MHz geschlagen geben.
Knapp 3,0 GHz bei geringer Grafiklast
Im GPUPi-1B-Benchmark konnte OGS indes fast die Marke von 3,0 GHz knacken. Die Geforce RTX 2080 Ti lief dort mit 2.940 MHz GPU-Takt. Weil der Speicher nur eine kleine Rolle spielt, wurde er sogar auf 6.800 MHz untertaktet, um den Shadern mehr Energie freizuräumen. Die Frequenz ließ sich so stark erhöhen, weil die Grafiklast gering ausfällt. Kingpins Titan V mit 2.900 MHz berechnete die eine Milliarde Nachkommastellen von Pi trotzdem noch knapp 140 ms schneller.




Die Nvidia RTX 2080 Ti zeigt mit ihren 12 nm sehr deutlich wie weit Amd hinten dran ist
Mal sehen ob beim Ryzen 3000 der 7 nm genauso wenig bringt.
Schließlich kommen die 12nm Ryzen 2000 schon nicht mit den Intel 14nm mit !
Amd sollte mal seine Architektur überarbeiten anstatt immer mit der Umweltschädlichen Stromkeule draufzuschlagen
Muss wohl ein sehr schlechtes Sample gewesen sein. Poor Turing halt, meine läuft 24/7 mit 3,1 GHZ unter Luft.
Da ist den Amd Radeon 7 ( 7nm ) Käufern bestimmt der HBM Speicher abgefallen , als sie das gesehen haben
Zum Thema Flüssigstickstoffkühlung: Ja es ist für den Konsumenten komplett nutzlos und reines Marketing. Und die Erkenntnisse für spätere GPU Entwicklungen dürften sich auch in Grenzen halten. ABER: Zumindest verschlingt es nicht viele Ressourcen (bisschen Silizium, Kupfer und kurz mal 500 Watt), von daher was soll's. Da gibt es ganz andere Dinge (z.B. Cryptomining im großen Stil) die ziemlich mies für den Planeten sind.
@topic:
Mit dem 7nm Prozes fallen dann easy die 3 GHz.