Hunt: Showdown 1896 - Setting, Gameplay und Details zum Spiel
Inhaltsverzeichnis
Hunt: Showdown 1896 - Current Gen only
Hunt: Showdown 1896, so nun der offizielle Titel (das Original spielt im Jahre 1895), ist vielleicht eher als eine Art Re-Launch zu verstehen, denn ein simples Update. Nicht zwangsläufig eine "Portierung der nächsten Generation", eher ein frischer Start ins Heute, für aktuelle Hardware. Sowohl Server- als auch Client-seitig wird runderneuert, vor dem Release am 15. August standen die Server 48 Stunden still, um den Neustart einzuleiten. Die alte Konsolengeneration wird beerdigt, Hunt: Showdown 1896 ist exklusiv für PC sowie Playstation 5 und Xbox Series X/S erhältlich - nicht mehr für PS4 und Xbox One. Hunt: Showdown 1896 ist regulär für 29,99 Euro erhältlich. Nebenher finanziert sich das Spiel über kosmetische Skins für Waffen respektive Hunter - für den Fall, dass Sie für das originale Spiel DLC dieser Art erworben haben, sollen sich die Inhalte auf Hunt: Showdown 1896 übertragen. Generell wird Hunt: Showdown (das Original) "sehr positiv" aufgenommen, in jüngerer Vergangenheit mehren sich allerdings Beschwerden über Cheater, Ping Abuse und weitere Unannehmlichkeiten. Vielleicht ist ein Neustart tatsächlich ein guter Einfall.
In Hunt: Showdown übernehmen Sie die Rolle eines Jägers. Allerdings nicht um in den brackigen Sümpfen, düsteren Ruinen, verfallenen Dörfern, verwitterten Kirchen zwischen schiefen, überrankten Grabsteinen und vom Geäst hängendem Spanish Moss (auch Louisiana-Moos, "Ziegenbart") auf Biberjagd zu gehen, oder schmackhafte Flusskrebse zu fangen, denn Ihre Beute ist übernatürlich. Hunt: Showdown setzt auf ein sogenanntes "Weird West"-Szenario, also eine Mixtur aus Dark-Fantasy- beziehungsweise Horror- und dem Western-Genre. Die Neue Welt trifft auf Hexerei, Aberglauben und Gruselgestalten, Wiedergänger, den Untod der Alten Welt. Abgeschmeckt ist die Melange mit einer tüchtigen Portion Voodoo und mit französischem Einschlag, oder vielleicht besser: kreolischem Touch.
Auch Letzteres wirkt sehr passend; das von Crytek erwählte Setting sind die Sümpfe, das Bayou Louisianas. Dort sind die drei bisherigen Maps (Stillwater Bayou, Lawson Delta, DeSalle) angesiedelt. Diese sind sehr umfangreich, weitläufig und unterschiedlich, bieten Layouts für viele verschiedene Gameplay-Ansätze, doch das grundlegende Konzept (sumpfige Bayou-Umgebung, "Südstaaten-Romantik", in Louisiana) ist bei allen drei gegeben. Die nun neue, zusammen mit Hunt: Showdown 1896 und dem Hellborne-Event ausgelieferte Map, Mammon's Gultch, ist die Erste, die gewissermaßen aus der Reihe tanzt. Sie ist im (virtuellen) Colorado angesiedelt. Doch ist das gewissermaßen naheliegend. Der "Grundton" wird beibehalten, die Lokalität weicht lediglich ein wenig aus.
Insgesamt werden Ihnen also vier Maps zur Verfügung stehen. Das mag wenig klingen, doch sind diese ziemlich weitläufig, beinahe so etwas wie in sich abgeschlossene "Open-World"-Gebiete. Es gibt obendrein viele unterschiedliche Witterungsumstände und Tages- wie Nachtzeiten, die sowohl Spielgefühl als auch Optik drastisch verändern können. Nebel verhängt die Sicht, Regen und Donner maskieren Schüsse und Schrittgeräusche der Gegner. Bei den Wettereffekten kommen außerdem teils sehr schicke Effekte zum Einsatz, nicht zuletzt feine Volumetrics und Raymarching, die auch mit der ebenfalls voxelbasierten SVOTI-GI interagieren. SVOTI (Sparse Voxel Total Illumination) bietet dynamische GI samt einem Bounce, für die Innenräume kommt zusätzlich ein weiteres, verfeinertes Interior Lighting samt indirekter Beleuchtung zum Einsatz. Die Innenraum-GI bietet obendrein zusätzliche Light-Bounces.
Laut Crytek konnten die Entwickler so viele direkte Lichtquellen einsparen, und dennoch eine ansehnliche und glaubwürdige Ausleuchtung erzielen. Da viele Direktlichtquellen eingespart wurden, konnte überdies auf viele Shadow Caster (Direkt-Lichtquellen, die einen Schatten werfen) verzichtet werden, was wiederum Leistung bringt. Es ist natürlich nicht allzu verwunderlich, wenn Entwickler die Vorzüge der eigens von ihnen entwickelten Technik loben, doch offenbar ist zumindest Crytek selbst überzeugt, dass dieser "Tausch" einen guten Kompromiss darstellt. In vielen Fällen kann die Beleuchtung im Spiel wohl zumindest augenscheinlich überzeugen.
Für eine glaubwürdige Beleuchtung müssen allerdings auch die genutzten Materialien mit dem Lighting-Modell interagieren können. Wenig überraschend nutzt Crytek für Hunt ein PBR-Modell ("Phyically Based Rendering"), für die hohe Glaubwürdigkeit ist außerdem das Material-Blending verantwortlich. Nicht zuletzt allerdings auch die Fotogrammetrie-Aufnahmen, welche in Hunt: Showdown genutzt werden. Letztlich bekommen die Entwickler die sumpfige Bayou-Stimmung jedenfalls erfolgreich eingefangen, wie wir hiermit befinden.
Hunt: Showdown 1896
Der Kern von Hunt: Showdown 1896 ist der PvPvE-Modus "Bounty Hunt". Allein oder in kleinen Teams (jeweils bis zu drei Spielern, insgesamt maximal zwölf) treten Sie an, um ein übernatürliches Wesen, einen "Boss" aufzuspüren, zu besiegen und anschließend zu verbannen. Dazu können Sie die "Darksight" ihres Hunters nutzen, dieses "übernatürliche dritte Auge" weist Ihnen den Weg zu "Clues", Hinweisen, die wiederum auf das Versteck des Bosses hinweisen. Haben Sie das Ungetüm besiegt, erhalten Sie Ihre "Beute", einen Bounty Token. Diesen müssen Sie schlussendlich "über die Levelgrenze schmuggeln", dies ist der "Extraction"-Teil von Hunt: Showdown. Während Sie die "Beute" halten, können alle anderen Hunter mithilfe der Darksight Ihre Position "erahnen".
Nun beginnt die wahre Jagd: die Jagd aller anderen Spieler auf Sie! Und damit den Spielern während der Spurensuche nicht zu langweilig wird, torkeln faulige Zombies, schlurfen garstige Sumpfhexen, krauchen Höllenhunde und anderes dämonisch-monströs besessenes Aas durch die Landschaften. Wer glaubt, man könne das untote Gelump ja einfach erschießen, wird schnell eines Besseren belehrt: Schüsse hallen kilometerweit durch die Landschaft und es ist ein Leichtes, die Position des unvorsichtigen Schützen zu erhören. Schon haben Sie wieder die Jäger am Hals, der Perma-Death Ihrer Spielfigur droht.

Crysis Wars kann man kostenlos spielen, für diejenigen die Hunt nicht mögen.
Welche Auflösung spielst du konkret und mit welcher Graka?
Außerdem scheint Hunt VRAM Overclocking zu lieben. Wenn ich bei der 7900XTX auf 2700Mhz kommen ca. 5-10FPS mehr raus wenn ich das hochstelle. Kennt man das in der Vergangenheit von der CryEngine?
Gestern auch mal getestet. Läuft Rund - Was mir aber auffällt, bei 4k alles Ultra + HDR, ist das es wirklich nicht gestochen scharf aussieht. Das sollte man ja bei der Auflösung durchaus meinen. Habt Ihr auch das Gefühl das alles etwas weichgezeichnet ist? Natürlich ist Motion Gedöns aus. Ansonsten macht das Game einen guten Eindruck.