Hogwarts Legacy PC: Die epischen Hardware-Anforderungen mit 25 Grafikkarten geprüft [Update]
Hogwarts Legacy ist der erste große Hit des neuen Jahres. Das von der weit ausgebauten Unreal Engine 4 herbeigezauberte Adventure ist außerordentlich stimmig inszeniert, bei voller Pracht sind die Hardware-Anforderungen allerdings gesalzen. Wir haben bis heute auf den Radeon-Treiber gewartet und können Ihnen nun endlich die volle Packung Benchmarks liefern - und das hat sich gelohnt!
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Hinweis: Neben den durchgängig aktuellen Grafikkarten-Benchmarks auf den entsprechenden Artikel-Seiten haben wir nun auch ein konkretes Beispiel für die Leistungsverbesserungen abgebildet. Im Folgenden sehen Sie eine Stichprobe auf Basis einer Radeon RX 6600 XT. Der Grafikspeicherbedarf sinkt durch den gestern erschienenen Patch für Hogwarts Legacy teilweise deutlich und auch die wird CPU etwas effizienter ausgelastet. Einige Ruckler verschwinden, aber längst nicht alle. Bildmaterial dazu finden Sie in der Galerie.
Quelle: PC Games Hardware
Hogwarts Pre und Post Patch Frametime (1)
Quelle: PC Games Hardware
Hogwarts Pre und Post Patch Bench
Quelle: PC Games Hardware
Hogwarts Pre und Post Patch Sensors Pre Patch
Quelle: PC Games Hardware
Hogwarts Pre und Post Patch Sensors Post Patch
Hogwarts Legacy, das lang erwartete Zauber-Abenteuer im Harry-Potter-Universum, ist endlich erschienen - nach einem Deluxe-Frühstart können sich nun auch Käufer der regulären Version auf den Besen schwingen und vom ersten öffentlichen Patch profitieren, der am 14. Januar veröffentlicht wurde. Weder AMD noch Warner kündigten ihre Pläne an, sodass wir mit unserem Techniktest warteten. Und warteten. Bis gestern, als endlich die langersehnte AMD Software 23.2.1 erschien, sodass faire Grafikkarten-Benchmarks möglich wurden. Eine Nachtschicht später ist es so weit: Vorhang auf für die Benchmark-Lawine mit Grafikkarten und Prozessoren. PCGH wünscht viel Vergnügen!
Im Großen und Ganzen hinterlässt Hogwarts Legacy aktuell einen guten technischen Eindruck. Und was die Performance betrifft, so schätzen wir diese als noch nicht völlig optimal ein, doch sind sowohl wir als auch die Kollegen der PC Games während unseres Tests auf mehreren, teils sehr unterschiedlichen Plattformen von größeren Problemen sowie Abstürzen verschont geblieben. Hogwarts Legacy ist sehr anspruchsvoll, doch grafisch und technisch ein solides Produkt. Ob auch das Gameplay taugt, erfahren Sie im umfangreichen Test der PC Games.
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Die Unreal Engine 4 im Zenit und hohe Anforderungen
Bei uns soll es von hier an um die Technik gehen. Hogwarts Legacy ist zweifellos ein grafisches High-Light des noch jungen Jahres 2023. Bei voller Pracht wird die Hardware der Spieler aber auch sehr stark gefordert. Entgegen einiger anderslautender Berichte basiert das Spiel noch auf der Unreal Engine 4, nicht auf der noch sehr jungen Unreal Engine 5. Allerdings stellt Hogwarts Legacy wohl so ziemlich die höchste technische Ausbaustufe der vierten Iteration der Grafik-Engine dar. Allzu viele noch prächtigere Titel mit diesem Grafikmotor wird es wohl nicht mehr geben, viele noch laufende Projekte sind bereits während der Entwicklung auf die Unreal Engine 5 umgestellt worden oder wurden gleich mit dieser begonnen. Hogwarts Legacy hält also eventuell auch in anderer Form eine Art Vermächtnis inne: Das Erbe der Unreal Engine 4. Analog zur letzten Konsolengeneration die Unreal Engine 3 zeigt die Unreal Engine 4 hier noch einmal alle Tricks, die sie auf Lager hat. Und zum Glück weitaus weniger Fehler als das verlinkte Beispiel.
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Entwickelt wurde Hogwarts Legacy von Avalanche Software, mit Unterstützung des Warner-internen Studios Portkey Games, das dediziert für Spiele-Umsetzungen im Harry-Potter-Universum gegründet wurde. Wer sich nun am Kopf kratzt und sich als im Grunde gut informierter Gamer fragt, weshalb Avalanche Studios, die Macher von unter anderem Just Cause, Mad Max, Rage 2, Generation Zero oder theHunter - Call of the Wild nicht die hauseigene Apex Open World Engine nutzen: Hier besteht Verwechslungsgefahr. Avalanche Software ist in Salt Lake City, Utah angesiedelt und ist seit 2017 ein zu Warner gehöriges Studio. Die Avalanche Studio Group hingegen ist im schwedischen Malmö ansässig und eine komplett andere Firma. Außer dem Namen haben die beiden Entwickler nichts miteinander zu tun. Hogwarts Legacy ist also im Gesamten ein Produkt von Warner Bros. Games, die nicht nur Mutterfirma der beiden Studios ist, sondern auch den Publisher darstellt. (Und nein, es handelt sich dem zum Trotz sowie außerdem einem verfrühten "Early-Access"-Zugang nicht um eine Indie-Produktion!).
Die offiziellen Systemanforderungen sind hoch und wir können bestätigen, dass diese recht realistisch sind. Zwar hatten wir Erfolg bei dem Versuch, das Spiel auch mit nur 8 GiByte Hauptspeicher zu starten, doch ist die Performance mit so wenig RAM ausgesprochen unrund. Obendrein könnte das Spiel unter diesen Umständen sehr instabil laufen, vermehrt Fehler aufweisen oder gar zu Abstürzen neigen. Wir empfehlen dringend zumindest 16 GiByte Hauptspeicher, für die volle Pracht samt Raytracing sollten tatsächlich 32 GiByte im Spiele-PC verbaut sein, diese Menge ist spätestens im Jahre 2023 nicht übertrieben.
Auch der Grafikspeicher ist in Hogwarts Legacy eine kritische Größe. Diese Nachricht hat sich in einschlägigen Foren bereits weitverbreitet, auch auf unserer Seite sind die Diskussionen lebhaft. Die Anforderungen übersteigen bereits in Full HD die aktuell noch weitverbreiteten 8 GiByte, die auf vielen Gaming-Grafikkarten insbesondere älterer Generationen verlötet sind. In WQHD sollten es bereits 12 GiByte sein, insbesondere beim Nutzen von Raytracing. Hogwarts Legacy ist aktuell eins der anspruchsvollsten Spiele, was den Grafik- und auch Hauptspeicher angeht, doch bei Weitem nicht das Einzige, das diesen sehr stark belastet. Nicht wenige jüngere Spiele wie Spider-Man und der Miles-Morales-Ableger, Total War: Warhammer 3, der Flight Sim oder aber bereits ältere Spiele mit Extra-HD-Textur-Paketen, darunter etwa Far Cry 6 oder Halo Infinite, lassen die Entwicklung seit geraumer Zeit erkennen. Wir raten daher immer wieder: Sparen Sie nicht am Grafikspeicher!
Hogwarts Legacy - Grafik und Technik
Wie Sie den Anspruch an den Speicher am effektivsten reduzieren können und wie Sie Hogwarts am besten dazu ermutigen, sich mit flüssigen Bildraten über den heimischen Schirm zu bewegen, darauf möchten wir an anderer Stelle etwas genauer eingehen. Wir arbeiten an Tuning-Artikel nebst -Video, die Ihnen mit einigen Tipps und Kniffen zum Tuning-Erfolg verhelfen sollen. Doch kommen wir erst einmal zur Technik und der grafischen Umsetzung des Spiels - denn diese ist natürlich nicht zu unbeträchtlichem Teil der Grund für die hohen Anforderungen auch an den Speicher. Und die optische Umsetzung des Spiels, die filmreife Präsentation, sehenswerten und erstklassig inszenierten Zwischensequenzen und die hübschen und interessanten Effekte machen einen nicht unbeträchtlichen Teil des Reizes von Hogwarts Legacy aus.
Die für das Spiel genutzte Unreal Engine 4 ist, wie bereits beschrieben, eine sehr weit fortgeschrittene Version des Grafikmotors. Genauer gesagt, bei Hogwarts Legacy kommt die Unreal Engine 4.27.2 zum Einsatz, die momentan aktuellste, erhältliche Fassung der Unreal Engine 4. Allerdings ist diese Version samt Hotfix bereits im Dezember des Jahres 2021 erschienen - jawohl, vorletztes Jahr. Die Entwicklungsarbeit bei Epic hat sich auf die Unreal Engine 5 (mittlerweile Version 5.11) verlagert. Es könnte also sein, dass Sie unter anderem hier in Hogwarts die letzte große Ausbaustufe der UE4 bewundern können.
Quelle: PC Games Hardware
Hogwarts Legacy - Release-Fassung mit maximaler Qualität, RT und DLSS Quality (11)
Für Hogwarts Legacy haben die Entwickler zudem einige Effekte und Rendertechniken der Engine auf sehr interessante Art und Weise eingesetzt und überdies Features genutzt, die eher für die Filmproduktion mit der Unreal Engine angedacht sind - The Mandalorian und Co lassen grüßen. Diese, gegenüber den für Spielen angedachten Effekte und Rendertechniken, sind oftmals nochmals aufwendiger, feiner und detaillierter, können mit etwas zusätzlicher Arbeit aber auch so optimiert werden, dass sie sich auch für Echtzeitgrafik in Spielen eignen. Ähnliche Herangehensweisen können Sie etwa in Kena oder The Quarry begutachten, die etwa bei der Tiefenschärfe, Ausleuchtung in Zwischensequenzen und volumetrischen Effekte auf für Gameplay optimierte Techniken aus dem Film-Werkzeugkasten der Engine nutzen. Sicherlich wirken insbesondere die ausgesprochen schicken Zwischensequenzen von Hogwarts Legacy auch deswegen so filmisch.

Mich würde interessieren, wieviel anders die Ergebnisse wären, 2 Jahre später, wenn es ausgepatcht ist. Aber natürlich kann man das nicht eben schnell machen, da würden wieder bestimmt 2 Tage und 2 Mann Arbeit draufgehen. Das kann man wahrscheinlich nicht machen.
Die Sachen wie DLSS4 und Ray Reconstruction und MFG, das könnte man vllt prüfen.
Aber wahrscheinlich sind die neuen Karten bereitsda und müssen getestet werden (5060Ti 8+16). Das soll kein Versuch sein, Infos rauszukitzeln.
Mir geht es nur um Hogwarts Legacy.
Sah gerade im Jan 2025 kam ein interessanter Patch mit ...
All Raytraced Reflections are now rendered at a higher fidelity, resulting in crisper, more detailed visuals.
Raytraced Reflections have been enabled on bodies of water, including the Black Lake.
Additional settings have been exposed for the Raytracing feature on Hogwarts Legacy, allowing users to customize the visual experience to best suit their hardware. Previously Raytracing was simply enabled or disabled via a global quality setting. In the latest patch, we now expose quality settings for each feature (excluding Raytraced Ambient Occlusion).
Raytracing Geometry settings have also been exposed; this allows users to adjust the render distance and realism of both Raytracing Shadows & Reflections. This affects the level of detail that the game renders raytraced geometry.
Support for Nvidia’s DLSS4 has been added to the game.
Support for Nvidia's Ray Reconstruction technology has been added to the game.
RTX 50 series GPU owners can utilize Nvidia's Multi-Frame Generation technology.
Und noch MOD-Support.
Könnte man einen Nachtest erwägen? Ist wahrscheinlich einer der beliebtesten Singleplayer Spiele. Und ausgepatcht jetzt, vermutlich.
Bin noch am Anfang, mag auch mal RT probieren, vllt erstmal nur Reflexionen, ist das was optisch am Meisten bringt?
Ich hab das Spiel in 1440p ultra mit ner 4070 und einem Ryzen 5600 laufen (Framegen ein, ohne RT). Als erstes hab ich für ein flüssiges Spielgefühl die Frames per RTSS bei 120 FPS gecappt, aber durch FG gibt's ne abartige Latenz, wenn man so die Framerate begrenzt. Als nächstes die FPS im Spiel und anschließend in NV Controlpanel begrenzt, damit bekommt man die schlechten Frametimes jedoch auch nicht in den Griff.
Gestern hab ich zu Testzwecken die FPS im Spiel UND via RTSS auf 120 gelockt. Dann das Spiel gestartet und anschließend den Frameratelimiter im RTSS aktiviert. Und siehe da, 120 FPS fast dauerhaft anliegen und die Latenzen sind auch im brauchbaren Bereich (ca. 50ms). Warum auch immer, funktioniert prima.
Evtl. hilft das ja jemandem.
Hierein kurzes Video: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Wie ihr an den Frametimes sehen könnt, bleibt alles geschmeidig.
Ebenfalls kommt mit diesen Einstellungen der VRAM nicht in Bedrängnis.
Auf Youtube selber steht noch, was ich genau geändert hab.
Zusätzlich läuft bei mir im Hintergrund noch Process Lasso mit Performance-Settings für das Spiel
Ich hoffe, ich kann damit anderen helfen, die ebenfalls mit dem nur 12GB kleinen Speicher der RTX4070Ti zu kämpfen haben.....