Corsair Virtuoso RGB Wireless XT im Einzeltest - Edles High-End-Funk-Headset mit Bluetooth-Support

Das Virtuoso RGB Wireless XT ist das neue, jüngst erschienene High-End-Headset von Corsair. Das neue Topmodell bietet neben der hauseigenen Slipstream-Funktechnologie Bluetooth 5.0 samt AptX HD, beide Wireless-Verbindungen können simultan genutzt werden. Eine weitere Neuerung ist die vollwertige Lizenz für Dolby Atmos, mit der Sie am PC objektbasierten Surround-Sound genießen können. Zeit für einen ausführlichen Einzeltest.

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Corsair Virtuoso RGB Wireless XT im Einzeltest - Edles High-End-Funk-Headset mit Bluetooth-Support
Quelle: PC Games Hardware

Hochwertig gestaltete und volltönende High-End-Headsets für den anspruchsvollen Gamer sind ein spürbar wachsender Markt. Offensichtlich kommen feine Materialien, sauberer Sound und ein eher dezentes, wenn auch alles andere als schlichtes Auftreten bei vielen Audio-Fans an, denn die Angebote dieser Art Headsets mehren sich. Nach dem sehr gelungenen Virtuoso RGB Wireless SE (Online-Test, Wertung 1,54), mit welchem der kalifornische Hersteller Corsair vor rund eineinhalb Jahren den ersten großen Vorstoß in das High-End-Segment wagte, ist nun mit dem Virtuoso XT ein neues Top-Modell erschienen. Neben einigen Detail- und Komfortverbesserungen, einem nochmals dezenterem Finish in Schiefergrau und neuen, handverlesenen 50-mm-Treibern bietet das neue XT-Top-Modell gegenüber der SE-Variante Bluetooth samt AptX-HD-Support, der sich auch simultan zur Funk-Verbindung betreiben lässt. Obendrein inkludiert Corsair bei dem XT eine lebenslange Lizenz für Dolby Atmos for Headphones via der Windows-App Dolby Access. Letztere setzt den Betrieb am PC sowie unter Windows 10 voraus, das Virtuoso RGB Wireless XT kann allerdings auch an der Playstation kabellos mittels des beiliegenden Funk-Dongles betrieben werden, obendrein können Sie das Headset natürlich auch via USB oder Klinke verbinden. Das Corsair Virtuoso RGB Wireless XT ist für eine UVP von 279,99 Euro unter anderem über Corsair erhältlich.

Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Sicht- und spürbar für anspruchsvolle entwickelt

Wie schon das SE-Modell des Virtuoso ist das Design des Headsets eher kultiviert-elegant gehalten und insbesondere verglichen mit vielen Mittelklasse-Headsets weniger auf der grellen, auffälligen Seite, sondern hüllt sich optisch in gepflegtes Understatement. Die (deaktivierbare) RGB-Beleuchtung ist dezent, das Finish in Schiefergrau (engl: Slate) sticht ebenfalls wenig auffällig hervor. Der feine Zierschliff unter Anderem an der Kopfhörer-Aufhängung, Mikrofon sowie den Kontrollen und die im Licht schillernden, aus gebürstetem Aluminium gefertigten Seitendeckel setzen einige behutsame optische Akzente. Das Virtuoso RGB Wireless XT macht allerdings kein Geheimnis daraus, dass es insbesondere anspruchsvolle, gutbetuchte Gamer und Audioliebhaber ansprechen will, denn die hochwertigen Materialien, die ausgesprochen saubere Verarbeitung und der erstklassige haptische Eindruck sowie der sehr gute, volle Klang unterstreichen die hohen Qualitäten des Headsets spätestens beim Aufsetzen.

Corsair Virtuoso RGB Wireless XT (14) Quelle: PC Games Hardware Corsair Virtuoso RGB Wireless XT (15) Quelle: PC Games Hardware

Während ein flüchtig über das Headset streifender Blick durch dessen wenig ostentiöses Äußere kaum ungebührliche Erregung provozieren dürfte, offeriert ein etwas genauerer, zweiter Blick die elegante Fertigung und den qualitativ hochwertigen Anspruch des Headsets - ein wenig so, wie bei einem guten Anzug. Abgesehen von der weichen Kunstleder-Polsterung und den abgeschlossenen Kammern für die 50-mm-Treibern trägt das Virtuoso XT beispielsweise nur wenig Kunststoff - statt aus Plastik sind viele Teile des Headsets aus feinem Aluminium gefertigt, neben der Aufhängung mit dem schicken Diamant-Zierschliff obendrein die Bügelverstärkung, Lautstärkekontrolle und sogar der winzige Schalter an der rechten Hörerseite, der zum Wechsel von Wireless- auf kabellosen Betrieb dient. Das abnehmbare Mikrofon ziert sich ebenfalls mit sauber gefrästen und mit Zierschliff versehenen Aluteilen, auch hier ist der winzige Schalter für die Mikrofonstummschaltung aus Aluminium gefertigt. Die Verkabelung des Headsets wurde geschickt versteckt, an den Innenseiten der Alu-Aufhängung wurde auf jeder Seite ein Kanal eingefräst, in denen die Kabel geschützt und nahezu unsichtbar verlaufen, danach verschwinden sie unter einer am Federstahlbügel angebrachten Abdeckung und verbinden linke und rechte Hörerseite innerhalb der Polsterung.

Die für den kabelgebundenen Betrieb und zum Laden beiligenden USB- und Klinkenkabel sind nylonummantelt, die knapp über 1,90 Meter lange USB-A-auf-USB-C-Strippe fällt dabei nicht nur ein wenig länger, sondern auch dicker und widerstandsfähiger aus. Das rund 1,60 Meter lange, dünnere Klinkenkabel kommt dagegen mit vergoldeten Anschlüssen und einer weicheren, flexibleren Ummantelung daher, was beim mobilen Einsatz störende Kabelgeräusche minimiert, wenn dieses bei Bewegung an der Kleidung scheuert und bietet eine Kabelfernbedienung mit Mikrofonstummschaltung und Lautstäkeregler für den analogen Einsatz. Der recht großräumige Verzicht auf Plastik und die hochwertige Substitution durch Aluminium treiben allerdings auch das Gewicht nach oben. Auch beim Mikrofon, welches allein mit 20 Gramm schon doppelt so schwer wie jene der meisten anderen Headsets ausfällt. Mit 400 Gramm inklusive Mikrofon (gemessen ohne Kabel) gehört das Virtuoso zu den gewichtigeren Funk-Headsets, im Vergleich zu aktuellen, kabellosen Oberklassemodellen wie dem Steelseries Arctis Pro Wireless (ca. 370 Gramm), Astro A50 Wireless (ca. 420 Gramm) oder Epos/Sennheiser GPS 670 (ca. 405 Gramm) liegt Corsairs Virtuoso RGB Wireless XT aber im Rahmen. Fein: Für Transport und Aufbewahrung legt Corsair dem Virtuoso XT eine Tasche aus widerstandsfähigem und gepolsterten Microsuede (Wildlederimitat) bei.

Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Ein rund 1,6 Meter langes Klinkenkabel samt integrierter Fernbedienung, kann für den mobilen Einsatz am DAC oder Smartphone genutzt werden, das USB-Kabel dient zum Laden und bietet beim Einsatz am PC sämtliche Features sowie die höchstqualitative Audiowiedergabe. Der Funkdongle für Corsairs patentierte Slipstream-Technologie liegt ebenfalls bei, nicht so jedoch ein Bluetooth-Dongle. Das ebenfalls mit gefrästen Aluminiumteilen ausstaffierte Mikrofon kann abgenommen werden, zum Transport oder für die Aufbewahrung legt Corsair obendrein eine Tragetasche aus Microsuede bei. Quelle: PC Games Hardware Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Ein rund 1,6 Meter langes Klinkenkabel samt integrierter Fernbedienung, kann für den mobilen Einsatz am DAC oder Smartphone genutzt werden, das USB-Kabel dient zum Laden und bietet beim Einsatz am PC sämtliche Features sowie die höchstqualitative Audiowiedergabe. Der Funkdongle für Corsairs patentierte Slipstream-Technologie liegt ebenfalls bei, nicht so jedoch ein Bluetooth-Dongle. Das ebenfalls mit gefrästen Aluminiumteilen ausstaffierte Mikrofon kann abgenommen werden, zum Transport oder für die Aufbewahrung legt Corsair obendrein eine Tragetasche aus Microsuede bei.
Der Komfort ist dank der sehr weichen und gegenüber dem Virtuoso SE offenbar leicht angepassten Polstern und der sehr guten Balance des Headsets ausgezeichnet. Der Bügel liegt stabil und bequem auf, die Hörer können dank zehnstufiger Anpassung und beweglicher Aufhängung sowie anschmiegsamer, mit Memory-Foam gefütterten Kunstlederpolsterung sauber um die Ohren abschließen und lassen das Headset auch nach mehreren Stunden des Tragens ohne Ermüdungserscheinungen auf dem Kopf verweilen. Unter den Kunstleder-Polstern kann es gerade bei sommerlichen Temperaturen ein wenig warm werden, doch scheint der Anpressdruck des XTs im Vegleich zum SE ein wenig reduziert worden zu sein, was zumindest ein wenig Luftzirkulation zulässt und allzu schwitzigen Kontakt reduziert. Die Isolation ist dennoch sehr gut, selbst ohne einen Ton auszugeben dämpft das Virtuoso XT Außengeräusche wie das Tippen auf einer mechanischen Tastatur, Lüftergeräusche oder Straßenlärm effektiv ab.

Die Bedienung geht nach kurzer Gewöhnungsphase einfach und intuitiv von der Hand: Viele Oberklasse-Headsets mit reicher Feature-Liste und Anschlussvielfalt können den Nutzer zu Beginn regelrecht erschlagen, wenn es um Kontrollen, Rädchen, Schalter und Software-Einstellungen geht. Das Corsair Virtuoso RGB XT hält sich allerdings auch hier in gewissem Rahmen zurück und verbaut physische Kontrollen abseits der Stummschalttaste direkt am Mikrofon und nur an einer Hörerseite - eine überschaubare Menge: Dort sind Lautstärke-Regler, Input-Wahl sowie die neu hinzugekommenen Schalter für die Bluetooth-Wiedergabe beziehungsweise -Telefonie untergebracht. Mit Letzteren können Sie beispielsweise während dem Nutzen der Funk- oder USB-Verbindung etwa beim Spielen Ihren persönlichen Soundtrack über Ihr Smartphone einmischen oder mit Freunden und Familie während dem sozialdistanzierten, virtuellen Filmeabend über Drehbuch, Schnitt und Schauspielkust philosophieren. Die Schalter für den Bluetooth-Betrieb sind im Gegensatz zu dem aus Aluminium gefrästen Lautstärkerrädchen und dem Wahlschalter für Wired und Wireless-Betrieb aus beschichtetem Kunststoff gefertigt, was ein wenig schade ist - immerhin lassen sich die Kontrollen und Schalter dadurch aber gut blind "erfühlen". Die Bedienung funktionierte während unseres Test auch unter sehr unterschiedlichen Bedingungen anstandslos. Der Wahlschalter für den Betriebsmodus (Wired, Wireless) kann obendrein zum Abschalten des Headsets genutzt werden. Sie können aber auch in der iCue-4-Software einen Time-Out bestimmen, standardmäßig schaltet sich das Virtuoso XT nach 10 Minuten Nichtgebrauch ab. Der automatische Stand-By wird durch einen im Inneren des Headsets verbauten Beschleunigungssensor realisiert. Durch diesen aktiviert sich das Headset beim Kabellosbetrieb auch selbstständig wieder, wenn Sie es beispielsweise nach einer kurzen Spielepause wieder aufsetzen.

Corsair Virtuoso RGB XT - Technik und Features des neuen Oberklasse-Headsets

Für den PC (und die Playstation) ist der Betrieb via 2,4 GHz Funk vorgesehen, Corsair nutzt dafür die proprietäre "Slipstream"-Technologie. Laut Hersteller kann diese im Vergleich zu herkömmlicher Funk-Technologie die doppelte Anzahl Datenpakete versenden, bietet demnach also eine doppelt so hohe Bandbreite. Obendrein werden stetig die zur Verfügung stehenden Frequenzbänder gescannt und bei Bedarf gewechselt, um stets die beste Übertragungsqualität zu realisieren. Diese Maßnahmen sollen der Klang- und Übertragungsqualität zugute kommen, ohne dabei die Akkulaufzeit über Gebühr zu strapazíeren.

Die Akkulaufzeit gibt Corsair beim Virtuoso XT nur noch mit 15 Stunden an - beim SE waren es noch 20. Allerdings weisen wir auch in diesem Artikel darauf hin, dass es sich bei diesen Angaben nicht um den Dauerbetrieb bei voller Lautstärke handeln dürfte, sondern um eine Art "Mischverbrauch". Die 15 Stunden beim XT-Modell beziehen obendrein simultanen Funk- / Bluetooth-Betrieb mit ein, aus diesem Grund ergibt sich die Differenz zwischen den beiden Geräten. Das Headset kann während dem Nutzen am PC via USB geladen werden, der Akku lässt sich leider nicht wechseln. Die Reichweite gibt Corsair mit unveränderten 60 Fuß (ca. 18 Meter) an, was unserer Erfahrung nach realistisch ist, solange nicht allzu viele Hindernisse oder gar Wände und Türen die Übertragung stören. Für die Bluetooth-Reichweite macht Corsair keine spezifische Reichweite-Angabe, wir konnten uns beim Testen aber auf knapp 20 Meter von unserem Smartphone entfernen, bevor die Verbindung abbrach - die Reichweite zwischen den beiden Arten der Wireless-Verbindung unterscheidet sich also nicht gravierend.

Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Die Seitendeckel bestehen aus gebürstetem Aluminium. Die Mikroperforationen für die RGB-Beleuchtung verschaffen den auf Wunsch bunt leuchtenden Corsair-Logos einen apparten Pixel-Look Quelle: PC Games Hardware Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Die Seitendeckel bestehen aus gebürstetem Aluminium. Die Mikroperforationen für die RGB-Beleuchtung verschaffen den auf Wunsch bunt leuchtenden Corsair-Logos einen apparten Pixel-Look
Im Inneren des rechten Hörers verbaut Corsair auf der Unterseite des darin untergebrachten, kreisrunden PCBs gleich drei System-on-a-Chip Audio-Lösungen. Der von Nordic Semiconductor stammende N52832 integriert unter anderem einen ARM Cortex M4 Prozessor ist für die Funk-Verbindung zuständig, als Klangprozessor steht wiederum ein auf geringen Verbrauch optimierter SmartBeat DA14195 von Dialog Semiconductor betreit. Letzterer integriert neben einem ARM Cortex M0 Prozessor, einen weiteren 32-Bit Cadence Tensilica HiFi 3 DSP (DSP = Digital Signal Processor, in diesem Fall also ein Audio-Prozessor), der mit bis zu 260 MHz taktet und für die Klangwandlung zuständig ist sowie den Analog-Digital-Wandler für das Mikrofon und obendrein einen USB-Controller (2.0, mit Support für USB-C) bereitstellt. Diese Chips kommen bereits beim Virtuoso SE zum Einsatz, neu für das XT-Topmodell ist der Qualcomm QCC3034, der dem Headset Bluetooth 5.0 samt AptX-HD-Codierung beschert und neben einem weiteren 32-Bit-Prozessor außerdem einen zusätzlichen programmierbaren DSP inkludiert.

Die Treiber des Virtuoso XT sind zentral in den Hörern verbaut und in einer abgeschlossenen Kammer untergebracht, um insbesondere dem Bass satten Punch und ein knackiges Ansprechverhalten zu verleihen. Die Treiber haben die gleichen technischen Eigenschaften wie jene des Virtuoso SE, wurden für das Virtuoso XT allerdings laut Hersteller handverlesen und penibel aufeinander abgestimmt, um Ihnen die bestmögliche Klangqualiät zu bieten. Beim kabellosen Betrieb kann das Headset mit einer maximalen Bit- und Abtastrate von 24 Bit bei 48 kHz betrieben werden, eine leichte Verbesserung gegenüber dem ST-Modell, welches unter Verwendung der Funkverbindung maximal 16 Bit bei 48 kHz unterstützt. Die höchstqualitative Audiowiedergabe bietet das Virtuoso bei kabelgebundenem Betrieb, per USB-Verbindung stehen maximal 96 KHz bei 24 Bit zur Verfügung. Wenn Sie sehr gute analoge Sound-Hardware wie eine Soundkarte, Stereo-Receiver oder DAC besitzen, können Sie über das Klinkenkabel gar noch hochqualitativeres Audio zuspielen, allerdings müssen Sie im Gegenzug auf eine Reihe Features verzichten, darunter den Surround-Sound via Dolby Atmos Headphone. Die Bluetooth-Verbindung nutzt zwecks Support für AptX HD ebenfalls 24 Bit bei 48 KHz.

Die elektrodynamischen 50-mm-Neodym Treiber haben einen Widerstand von 32 Ohm, Corsair gibt einen Wirkungsgrad von 109 dB und eine Frequenzbandbreite von 20 bis 40.000 Hz an. Letzteres mag ein wenig irritieren, da das menschliche Gehör solch hohe Frequenzen jenseits von 20.000 Hz nicht wahrnehmen kann, doch gerade bei hochqualitativen Hi-Fi-Kopfhörern ist es nicht ungewöhnlich, dass diese auch Frequenzen abbilden können, die die Fähigkeiten des Gehörs überschreiten und einen sehr großen Spielraum beziegungsweise einen gewissen Überhang bieten können.

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Corsair Virtuoso RGB Wireless XT - Lebendiger, ausdruckstarker Klang auf Hi-Fi-Niveau

Das Virtuoso RGB XT verspricht hochqualitativen Klang auf Hi-Fi-Niveau - um den musikalischen Anspruch des XTs zu betonen, hat Corsair gar ein kurzes Musikvideo mit Rapper T-Pain prodzuiert. Und tatsächlich kann das Virtuoso XT nicht nur beim Spielen, sondern auch als Kopfhörer-Ersatz voll überzeugen - insbesondere im hochqualitativen kabelgebundenen Betrieb. Das Corsair Virtuoso XT präsentiert einen ausgewogenen, angenehm warmen und leicht mittenbetonten Sound, feinauflösende, lebendige Höhen und bietet eine klare, sehr gut verständliche Sprachwiedergabe sowie einen kräftigen, doch knackigen Bass, der sich nicht ungebührlich in den Vordergrund stellt. Der Klang wirkt nochmals ein wenig lebendiger und ausdrucksvoller als beim Virtuoso SE und kann auch bei der Wiedergabe von sehr anspruchsvoller, feingeistiger Musik begeistern ohne dabei langweilig-penibel oder überkühlt-analytisch zu tönen. Besonders gefällig sind neben dem erfreulich straffen, knackigen doch nicht unterpräsenten Bass insbesondere die Mitten, eine klassische Schwachstelle bei vielen Gaming-Headsets. Bei vielen, insbesondere günstigeren Geräten klafft nach einem häufig massiv betonten Bass sowohl bei den unteren und oberen Mitten ein mehr oder minder ausgeprägtes Tal im Frequenzband. Viele Instrumente und Geräusche, aber auch menschliche Stimmen verlieren durch eine Unterbetonung der unteren Mitten Körper, Volumen und büßen obendrein einen Teil ihres Grundtons ein, was den Klang dünn und substanzlos erscheinen lässt. Schwächeln auch die oberen Mitten, so leidet außerdem die Sprachverständlichkeit und die wahrgenommene Räumlichkeit, obendrein haben viele Instrumente in den oberen Mitten für die Ausdruckskraft wichtige Obertöne. Das Klangbild eines solchen, "typischen" Gaming-Headsets wirkt daher oft "hohl". Stechen darauf die Höhen wieder hervor, driftet der Sound häufig auch noch ins metallisch-kühle ab.

Das Corsair Virtuoso XT hat keine dieser Schwächen, was der Musiktauglichkeit des Oberklasse-Headsets stark entgegen kommt. Tatsächlich gehört es in dieser Kategorie zu den aktuell besten Headsets und kann von Interessenten ohne schlechtes Gewissen auch als Kopfhörer für daheim oder unterwegs herhalten. Doch natürlich muss ein edles Gaming-Headset mit Kopfhörer-Qualitäten auch beim Spielen überzeugen können. Die klanglichen Fähigkeiten des Virtuoso XT kommen auch in dieser Disziplin zum Ausdruck, insbesondere die vollen Mitten und feinen Höhen helfen dabei, Gegner aufzustöbern, Entfernung und Richtung von Klängen zu bestimmen, während der knackige Bass für unterhaltsamen Punch sorgt und die warmen unteren Mitten Atmosphäre und Klangfülle erzeugen.

Das Mikrofon verrichtet ebenfalls eine sehr gute Arbeit. Corsair bewirbt beim omnidirektionalen, 9,5-mm-Breitbandmikrofon explizit die Tiefton-Performance (auf der deutschen Seite ein wenig ungeschickt mit "die exzellenten Bässe" übersetzt). Wie Sie vielleicht wissen und sicherlich schon selbst bemerkt haben, wird bei Mikrofonen häufig der untere, tiefe Frequenzbereich entfernt. Dies ist auch beim Virtuoso XT der Fall, der Low-Cut ist bei 100 Hz angesetzt, doch erfasst das Mikrofon dennoch auch einen recht breiten Teil der unteren Frequenzen der Stimme. Dies ist zwar für die Verständlichkeit und Stimmklarheit nicht von allzu großer Bedeutung, allerdings wirken mit dem Virtuoso XT aufgezeichnete Gespräche fülliger und natürlicher als bei vielen anderen - wenn auch zumeist günstigeren - Headsets. Die Dämmung von Nebengeräuschen, Echo-Effekten, plosiven P- und B-Lauten sowie scharfen, zischenden Sibillanten ist ebenfalls sehr gut, die Verständigung mit anderen Mitspielern oder beim Chat funktioniert dank des erfreulich guten Mikrofons spielend.

Corsair Virtuoso RGB XT - Software-Features, Dolby Atmos und der Surround-Sound

Falls Sie den Klang des Virtuoso XT individualisieren möchten, stellt Corsair mit der jüngst aufgefrischten iCue-4-Software einen 10-Band-Equalizer zur Verfügung, mit dem Sie Ihren Sound personalisieren oder für bestimmte Anwendungen oder Spiele anpassen können. Fünf vorgefertigte Presets stehen zur Wahl, vom komplett geradlinig verlaufenden "Pure Direct" über "FPS-Competition" und "Clear Chat" bis zum "Bass-Boost" wird einiges geboten. Allerdings unterscheiden sich die Profile auch recht drastich und fallen eher in die Kategorie "viel hilft viel". Der "Bass-Boost" hebt beispielsweise nicht nur den Tiefbass kräftig an, sondern senkt obendrein die Mitten leicht ab und zieht die oberen Höhen auf - dieses Profil bildet also die berühmt-berüchtigte "Badewanne" ab, also einen U-förmigen Frequenzverlauf, der dem Querschnitt einer Badewanne ähnelt - das ist natürlich nicht per se schlecht, sondern ein wenig Geschmackssache. Aber die Betonungen der Profile sind schon ein wenig auf der heftigen Seite. Das Profil "FPS-Competition" hebt wiederum die Mitten hervor, um die Ortbarkeit von Klängen, Sprache und Räumlichkeit zu verbessern. Die Betonung wird indes schon ab 125 Hz appliziert. So tiefe Frequenzen helfen nicht bei der Ortung und Räumlichkeit und sind für Sprachverständlichkeit relativ unwichtig. Die Betonung hebt allerdings einige tiefere Grundtöne insbesondere von Männerstimmen im Chat hervor, die oft durch den Low-Cut des verwendeten Mikrofons in Mitleidenschaft geraten. Trotzdem: Wir raten dazu, die Voreinstellungen ein wenig anzupassen und die starken Betonungen der Standard-Profile eventuell ein wenig zu reduzieren oder am besten gleich selbst Hand anzulegen und das Headset nach Ihren Vorstellungen zu tunen. Die Software lässt Sie praktischer Weise eine Vielzahl individueller Profile anlegen, die Sie je nach Bedarf und Einsatzzweck bequem und flott wechseln können.

Das Virtuoso XT bietet in der Software obendrein eine Reihe Effekte für die RGB-Beleuchtung an. Das im apparten Pixel-Look durch das microprerforierte Aluminium scheinende Corsair-Logo auf jeder Seite ist in Bezug auf vielfarbige Lichtgewitter ob der Fläche und dem Design natürlich ein wenig eingeschränkt, die Software bietet indes eine ganze Reihe Effekte - neben farbwechselnden Regenbögen, Pulsen und Regeneffekten können Sie beispielsweise auch die Temperatur Ihrer Grafikkarte als Farbgebung verwenden, meldet der GPU-Sensor steigende Hitze, so ändert sich die Farbe der Logos am Headset. Sie können die Effekte und Farben allesamt personalisieren und anpassen, obendrein können Sie andere Corsiar-RGB-Hardware mit dem Headset synchronisieren, etwa die RGB-Farbgebung Ihrer Corsair-Tastatur auch für das Headset nutzen.

Neben den RGB-Effekten können Sie obendrein die Lautstärke und den Nebenton des Mikrofons einstellen, bei den Geräteeinstellungen können Sie obendrein die Firmware aktualisieren, die Helligkeit der RGB-Effekte anpassen sowie Mikrofon-LED und Sprachansagen ein- und ausschalten. Außerdem lässt sich an dieser Stelle einrichten, ab wann das Headset bei Nichtgebrauch in den Sleep-Mode wechselt und die Koppelung mit dem Wireless-Dongle erneuern, falls es zu einer ungewollten Trennung kam.

Soweit ähnelt das Feature-Packet dem Virtuoso SE, es gibt allerdings einen deutlichen Unterschied: Der virtuelle Surround wird beim Virtuoso XT via Dolby Access realisiert. Durch diese Software kann das Virtuoso Dolby Atmos Headphone nutzen, allerdings funktioniert die Aktivierung anders als beim Virtuoso SE, bei dem Sie den virtuellen 7.1-Surround-Sound in der iCue-Software zuschalten konnten. Beim Virtuoso XT aktiviert sich Dolby Atmos automatisch, nachdem Sie die Software im Windows Store herunter geladen haben. Die für den Betrieb nötige Lizenz ist an das Headset gekoppelt und wird aktiv geschaltet und in unterstützenden Spielen und Applikationen genutzt, sobald Sie das Headset via Funk oder USB mit dem PC verbinden. Darauf können Sie Dolby Atmos einfach via einem Rechtsklick auf das Lautsprechersymbol in Ihrer Taskleiste aktivieren oder deaktivieren, etwa wenn Sie nach dem Spielen oder Filmeschauen ein wenig Musik genießen wollen.

Corsair Virtuoso RGB Wireless XT (5) Quelle: PC Games Hardware Corsair Virtuoso RGB Wireless XT (5)
Der Support für Dolby Atmos ist noch relativ dünn, allerdings unterstützen zumindest eine Reihe Großproduktionen das objektbasierte 3D-Audio. Zu bekannten Hochkarätern zählen unter anderem Battlefield 1 und 5, Star Wars Battlefront, Cyberpunk 2077, Dirt 5, Call of Duty Black Ops Cold War und der Warzone-Ableger, der Microsoft Flight Simulator, Metro Exodus, Forza Horizon 4, Borderlands 3, Shadow of the Tomb Raider und The Division 2. Unterstützt ein Spiel Dolby Atmos, so wechselt das Audio im Regelfall automatisch auf die Atmos-Ausgabe. In der Praxis funktioniert dies sehr gut, bei allen von uns getesteten Spielen war ein deutlicher Unterschied zu bemerken. In Cyberpunk 2077 öffnet sich das Klangbild beispielsweise merklich, viele kleine Geräusche, etwa Gemurmel von Passanten, leise rotierende Lüfter oder die in der Entfernung fahrende Schwebebahn wandern in die Breite und bringen so ein deutliches Plus an Räumlichkeit, ja sogar die Höhe der Klangquelle lässt sich mit ein wenig Konzentration gut erhören. Dabei tendiert der virtuelle Surround mit Dolby Atmos kaum zum Hallen oder harsch betonten Höhen, was bei vielen anderen Surround-Lösungen auffällig ist - allerdings kommt es auch auf die Atmos-Abstimmung im jeweiligen Spiel an: Nicht immer wirkt der Atmos-Surround gleichermaßen überzeugend. Und natürlich muss ein Spiel Atmos überhaupt erst einmal unterstützen, damit Sie voll auf Ihre Kosten kommen. Ist der Support aber gegeben, ist Dolby Atmos aber ein recht deutlicher Zugewinn und es ist sehr erfreulich, dass Corsair sich entschieden hat, dem Virtuoso XT eine lebenslange Lizenz zu spendieren und nicht wie einige Hersteller eine zeitbegrenzte Demo.

Auf der anderen Seite fällt der Support für den regulären virtuellen 7.1-Surround weg, den Corsair mit dem Virtuoso SE noch anbot. Das ist ein wenig schade, denn Dolby Atmos ist eventuell nicht immer die präferierte Wahl beziehungsweise wird nicht von jedem Spiel unterstützt. In solch einem Fall wäre es gut gewesen, wenn optional ein weiterer, virtueller 7.1-Surround zugeschaltet werden könnte. Sie können natürlich via Ihren Sound-Einstellungen Windows Sonic für Kopfhörer zuschalten, doch ist diese Art von Surround nicht immer überzeugend. Außerdem handelt es sich um ein kostenloses Windows-Feature, welches mit jedem Headset genutzt werden kann, ist also nichts, was man dem Virtuoso XT als Pluspunkt anrechnen könnte. Für unsere Wertung bedeutet das: Bonus-Punkte für den tollen Atmos-Surround und die lebenslange Lizenz, leichte Abzüge wegen fehlender Alternative beim virutellen 7.1-Surround. Nochmals erwähnenswert ist außerdem, dass Dolby Atmos ausschließlich am PC funktionert.

Corsair Virtuoso RGB XT - Fazit und Wertung

Schon das Virtuoso RGB SE hat uns mit dem schicken Design, den hochwertigen Materialien, der piekfeinen Verarbeitung und dem ausgewogenen, vollen Sound überzeugt. Das Virtuoso RGB XT legt noch eine Schippe drauf, klingt nochmals voller und ausdruckskräftiger und bietet mit Bluetooth nun außerdem die Möglichkeit, das Headset auch unterwegs kabellos zu betreiben. Löblich ist in diesem Zusammenhang auch der Support von Bluetooth 5.0 und dem AptX-HD-Codec, der hohe Qualität bei gleichzeitig geringer Latenz und hoher Laufzeit erlaubt. Das Virtuoso XT ist eins der wenigen Gaming-Headsets, welches diese Standards zum aktuellen Zeitpunkt unterstützt. Sehr nützlich ist auch der optional simultane Nutzen der Slipstream-Funk und Bluetooth-Verbindung, so können Sie etwa während dem Spielen oder Musikhören chatten, telefonieren, über Zoom arbeiten oder zumindest konferieren oder während dem Spielen via Smartphone Ihren eigenen Soundtrack einmischen. Dass die Akkulaufzeit bei simultanen Betrieb ein wenig leidet, ist einleuchtend. Trotzdem ist es ein wenig schade, dass Corsair dem XT-Modell nicht einen etwas potenteren Akku spendiert hat. Immerhin lässt sich das Headset mit vollem Funktionsumfang via USB betreiben und zugleich laden, sodass Sie das Headset zumindest beim Heimgebrauch nicht während des Ladevorgangs zur Seite legen müssen. PCGH Wertung Cosair Virtuoso RGB Wireless XT Quelle: PC Games Hardware PCGH Wertung Cosair Virtuoso RGB Wireless XT

Beim Thema Design, Materialien und Verabreitung gibt es im Grunde keinerlei Kritikpunkte. Das Virtuoso XT untermalt den High-End-Anspruch sehr überzeugend durch die Verwendung von hochwertigen Materialien. Sämtliche Nähte, die Verschraubungen und die haarfein verlaufenden Spaltmaße zwischen einzelnen Komponenten sind dazu ausgesprochen sauber. Die neue Eloxierung in Schiefergrau wirkt gegenüber dem Virtuoso SE nochmals ein wenig edler, die durch die schicken Zierschliffe gesetzten, bei Lichteinfall nun noch kontraststärker hellglänzenden Akzente sind nochmals ein wenig gefälliger - natürlich ist Aussehen bei einem Headset nicht unbedingt das Wichtigste und obendrein sind Geschmäcker verschieden, doch die Güte der genutzten Materialien wirkt sich auch auf den haptischen Eindruck und den Komfort aus. Das Headset sitzt ausgesprochen bequem und macht sich auch nach mehreren Stunden des Tragens nicht durch übermäßiges Drücken bemerkbar, obendrein verteilt sich das mittelhohe Gewicht sehr gut verringert so Ermüdungserscheinungen bei langem Tragen.

Neben schickem Design, hochwertiger Fertigung, dem bequemen Sitz, dem sehr nützlichen Bluetooth-Support samt AptX und der Möglichkeit, das Headset simultan via Corsairs Slipstream-Funktechnologie und Bluetooth zu betreiben hat uns allerdings der Klang besonders beeindruckt. Zwar ist schon das SE-Modell sehr überzeugend, das Virtuoso XT legt aber noch einmal eine Schippe nach und gefällt duch satten, knackigen und sehr lebendigen Sound, der selbst beim Einsatz der kompromittierten Funk- beziehungsweise BT-Verbindung einen tollen Eindruck hinterlässt. Ist das Headset via USB verbunden, tönt es nochmals feingeistiger, sauberer und detaillierter und ist durchaus auf dem Level eines ordentlichen Kopfhörers, wenngleich ein wenig "spaßiger" und weniger penibel abgestimmt als viele auf maximale Wiedergabetreue ausgelegte Hi-Fi-Gerätschaften aus dem oberen Preissegment. Wer neben einem erstklassigen Gaming-Headset außerdem einen Kopfhörer für das Musikhören unterwegs sucht, sollte sich das Virtuoso XT einmal genauer ansehen. Wir honorieren die Qualitäten des Corsair Virtuoso RGB XT mit einer Wertung von 1,47.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SebHey Schraubenverwechsler(in)
        Sehr interessante Kopfhörer! Endlich mal gibt es Bluetooth-Kopfhörer die neben Gaming- auch Alltagstauglich sind! Der einzig andere Kopfhörer, den ich kenne, ist der ebenfalls neue B&O Beoplay Portal, der mit ANC aber auch nochmal fast doppelt so teuer ist war eigentlich schon fest davon überzeugt, dass das mein erster Over-Ear-Kopfhörer wird, aber Corsair bringt mich nochmal stark zum nachdenken
      • Von SebHey Schraubenverwechsler(in)
        Sehr interessante Kopfhörer! Endlich mal gibt es Bluetooth-Kopfhörer die neben Gaming- auch Alltagstauglich sind! Der einzig andere Kopfhörer, den ich kenne, ist der ebenfalls neue B&O Beoplay Portal, der mit ANC aber auch nochmal fast doppelt so teuer ist war eigentlich schon fest davon überzeugt, dass das mein erster Over-Ear-Kopfhörer wird, aber Corsair bringt mich nochmal stark zum nachdenken
      • Von Cernan68 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von sinchilla
        Ich nutze das Virtuoso SE nun seit etwa einem Jahr und bin noch immer vollends überzeugt.
        Ja, das nutze ich jetzt auch seit einem halben Jahr. Ich habe mir noch die Dolby Atmos App im Micorosft Store dazu gekauft, ich finde das klingt in Spielen besser als das 7.1. Hängt wahrschinlich vom Spiel ab. Nachdem ich zuletzt selber Logitech G933 und 935 hatte, dann noch den teuren und eher entäuschenden Plastikbomber Sennheiser GSP 670 und zuletzt das Audeze Penrose Wireless, war und ist das Virtuoso SE das einzige kabellose Headset, das mich in Sachen Komfort, Klang und Haptik überzeugen konnte. Und auch das Mikrofon ist für ein kabelloses Headset sehr gut, deutlich besser als alle anderen von mir genannten.

        Ich sehe das XT Modell jetzt auch nicht für mich, allerdings wird es das wohl werden, wenn dieses Headset hier verschlissen ist. Das dauert hoffentlich noch lange.
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        Ich nutze das Virtuoso SE nun seit etwa einem Jahr und bin noch immer vollends überzeugt. Nachdem meine Freundin fürs Studium und Tarkov nun auch ein Headset wollte, hab ich es erstmal mit zwei billigen um die 30€ probiert, welche jeweils nach 5 Minuten wieder in der Verpackung waren und beim Anbieter landeten. OK, muss man halt doch eben etwas tiefer in die Tasche greifen...also das HS70 von Corsair bestellt, das ging auch wieder zurück.

        Also noch etwas tiefer in die Tasche greifen, nun hat sie das normale Virtuoso ohne SE und ist zufrieden.

        Erstaunlich wie verwöhnt man wird, kennt man erstmal guten Klang, Bedienung, Haptik usw. kennt.

        Die in meinen Augen aber größte Baustelle besteht in der beschissenen Software, ich habe auch Maus, Tastatur, Speicher, Netzteil und AIO von Corsair und komme folglich nicht um diese rum.

        Erst vor wenigen Tagen hatte ich ein stetes Grundrauschen im Headset, viele work arounds später konnte ich erst nach der Zweimaligen Neuinstallation von icue das Problem lösen.

        Sowas nervt!

        Die Vorteile des XT gegenüber dem SE sehe ich für mich allerdings nicht.

        Zitat

        Was noch interessant wäre: wie groß ist die Latenz im wireless (2,4GHz) Modus?
        10ms guckst du hier:https://www.rtings.com/he...
      • Von Spreed Freizeitschrauber(in)
        Bin schon seit Jahren auf Funklösungen umgestiegen und bereu sie absolut nicht. Habe weder das Gefühl dass Musik merklich schlechter klingt, noch dass ich in Spielen weniger höre als andere (MP) bzw. etwas anders oder falsch im SP klingt.

        Für mich einziges Problem: Wenn ich Maus, Tastatur und Headset an der Rückseite angesteckt habe (alles Logitech Funklösungen), dann überschneiden sich da die Frequenzen da ab und zu was entweder zu Ton oder Maus Aussetzern führen kann.
      • Von Syllub Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Interessantes Headset keine Frage!

        Was noch interessant wäre: wie groß ist die Latenz im wireless (2,4GHz) Modus?

        Bzgl. BT AptX HD -> Schwieriges Thema in meinen Augen. Für den PC gleicht die Nutzung von Bluetooth einer mittelschweren Katastrophe und am Handy rein nur für die Wiedergabe tauglich. Was passiert wenn ich damit telefoniere? Dann werden sicherlich Modi aktiviert, wo man gleich auf Dose+Schnurr übergehen kann, oder? High-End Codes bringen aber auch nicht viel, wenn die Quellmaterial bei einem Meeting usw. des Todes komprimiert ist.
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