Asus ROG Delta S Wireless: Einzeltest des Oberklasse-Headsets mit Funk- und Bluetooth-Support

Asus hat ein neues Headset im Portfolio. Das ROG Delta S Wireless markiert zusammen mit dem kabelgebunden Delta S die Oberklasse des Herstellers. Das Delta S Wireless ist im Grunde eine Fusion aus Gaming- und Lifestyle-Headset und bietet Konnektivität für alle erdenklichen Lebenslagen, gleich ob am Smartphone, Handheld, Desktop-PC oder Laptop.

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Asus ROG Delta S Wireless: Einzeltest des Oberklasse-Headsets mit Funk- und Bluetooth-Support
Quelle: PC Games Hardware

Mit dem ROG Delta S Wireless hat die Delta-Reihe von Asus Nachwuchs erhalten. Das Oberklasse-Gerät ist das erste Dual-Mode-Headset des Herstellers, das sowohl 2,4 GHz Funk sowie Bluetooth 5.0 unterstützt. Das Wireless-Modell ist obendrein etwas anders konzipiert als das reguläre Delta S - einen Einzeltest lesen Sie hier -, das kabelgebunden, mit RGB-Beleuchtung und Support für das hochqualitative MQA-Audioformat insbesondere gut betuchte Desktop-Gamer mit Faible für hohe Sound-Qualität ansprechen dürfte. Das ROG Delta S Wireless ist trotz der engen Namensverwandtschaft keine bloße Funk-/Bluetooth-Variante des Delta S. Es unterscheidet sich nicht nur von der Anschlussart, sondern auch vom Äußeren, der im Inneren verbauten Technik und im Grunde auch dem angedachten Einsatzgebiet.

Das kabellose Headset holt sich obendrein einige Anleihen bei dem noch recht jungen Asus ROG Fusion II 500 - einen Test finden Sie unter diesem Link - und kommt ohne das bei Gaming-Headsets klassische Schwanenhals-Mikrofon. Anstelle diesem verbaut das ROG Delta S Wireless an jeder Hörerseite ein winziges Beam-Forming-Mikrofon. Aus der sich teilweise überschneidenden Aufnahme dieser beiden errechnet das Delta S Wireless mithilfe von einer KI-Mikrofon-Geräuschunterdrückung und des Audioprozessors ein einzelnes Signal, das eine hohe Sprachqualität für Voice-Chat und Konferenzen bieten soll.

Asus ROG Delta S Wireless - Technische Details und Unterschiede

Tatsächlich ist das ROG Delta S Wireless im Grunde beinahe schon ein eigenständiges Headset. Denn abseits der Form, einigen Features und der Namensgebung zeigt das Delta S Wireless einige deutliche Unterschiede und hat weniger mit dem kabelgebunden Delta S gemein, als man vermuten mag. Oberflächlich fällt auf, dass die RGB-Beleuchtung fehlt, doch größere und auch den Sound betreffende Unterschiede gibt es etwa bei der Klangwandlung. Während das kabelgebundene Delta S den ESS Quad-DAC 9281 samt MQA-Support verbaut und das Fusion II 500 den ESS 9280, den gleichen Chip ohne Support für das High-Quality-Audioformat, kommt beim Delta S Wireless ein nicht genauer spezifizierter, laut Asus Review-Guide "regulärer" Klangwandler zum Einsatz. Trotz all unserer Bemühungen und einer kompletten Demontage des Headsets, ist es uns nicht gelungen, den Klangwandler respektive einen System-on-a-Chip mit integrierten DAC und Audio-Prozessor eindeutig zu identifizieren.

Auf dem mehrteiligen PCB sind einige Chips verbaut, die wir nicht klar einordnen können, darunter offenbar ein mit Sound- und KI-Fähigkeiten betrauter SoC von der ebenfalls in Taiwan ansässigen, erst 2016 gegründeten Firma Intelligo Technologies Inc. zu deren Kunden Asus zählt. Diese System-on-a-Chip-Lösungen sind neben KI-Berechnungen auch für Audio-Processing respektive Gaming-Headsets gedacht. Es erscheint also plausibel, dass dieser kleine, potente Prozessor auch als Audio-Chip sowie für die Klangwandlung und die KI-Filterung für das Beam-Forming-AI-Mikrofon zuständig ist - eindeutig bejahen können wir diese naheliegende Annahme allerdings nicht.
Asus ROG Delta S Wireless (4) Quelle: Asus Asus ROG Delta S Wireless (4)

Wie das reguläre Delta S verbaut das Delts S Wireless die "Essence" getauften 50 mm messenden Neodym leicht angeschrägt, um einen dynamischeren und räumlichen Klang zu erhalten. Allerdings unterscheiden sich die Treiber beider Geräte leicht und bieten etwa eine unterschiedliche, maximale Frequenzreichweite. Beim kabelgebundenen Delta S reicht diese laut Herstellerangabe von 20 bis 40.000 Hz, beim Wireless-Modell sind es dagegen 20 - 20.000 Hz. Laut Asus nutzt das Wireless-Modell eine "exklusive" Variante der hauseigenen Asus-Essence-Driver. Beide Geräte verbauen die Treiber in einer geschlossenen Kammer. Diese luftdicht und mittels Gummierung nochmals isolierten Kammern des Delta S Wireless wurden indes vergrößert, um eine breitere Bühne respektive weiträumigeres Klangbild bieten zu können. Die Schallkammern des Delta S Wireless wurden laut Hersteller außerdem aufeinander abgestimmt, um auf beiden Seiten die gleichen Klangeigenschaften zu garantieren.

In der rechten Hörerkammer ist obendrein der 1.800 mA fassende Lithium-Ionen-Akku verbaut. Dieser soll das Headset laut Asus für bis zu 25 Stunden betreiben können, dank Fast Charging via USB-C kann das Delta S Wireless zudem innerhalb von 15 Minuten genügend Akkuladung für 3 Stunden Spielzeit speichern. Trotz des Akkus ist das Delta S Wireless mit 313 Gramm nur sehr geringfügig schwerer als die kabelgebundene Variante.

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  1. Seite 1 Asus ROG Delta S Wireless - Technische Details und Unterschiede
  2. Seite 2 Asus ROG Delta S Wireless - Details, Komfort und Bedienung
  3. Seite 3 Asus ROG Delta S Wireless - Sound in Spielen und Musik inklusive Fazit
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dragxor Kabelverknoter(in)
        Sind den Wireless Geräte mittlerweile eine Option für Gamer die auch Online Shooter zocken ?
      • Von Dragxor Kabelverknoter(in)
        Sind den Wireless Geräte mittlerweile eine Option für Gamer die auch Online Shooter zocken ?
      • Von Bandyto Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Leider finden sich im "Test" keinerlei Messergebnisse (z.B. Frequenzgang, Spektren); nicht einmal Mikrofonaufnahmen sind vorhanden. Der Tabellenabschnitt Leistung (60 % der Bewertung!) besteht nur aus Prosa. Mit Verlaub, aber der ganze Artikel stellt mehr (subjektive) Meinung denn (objektiven mit zumindest ein paar Messungen gestützten) Test dar.
      • Von dustyjerk Freizeitschrauber(in)
        Gefällt mir auf Anhieb eigentlich ganz gut. Wie ist denn die Mikrofonqualität gegenüber anderen Wireless Geräten, bzw. gegenüber zum Beispiel dem Beamforming Mikro von Logitech? Das ist ja häufig ein großes Problem bei Wireless Headsets.
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