Asus ROG Fusion II 500 im Test - Sehr gut klingendes Headset mit integriertem Mikrofon

Die Fusion-Modelle laden Asus offenbar zum Experimentieren ein. Der Vorgänger bot Touch-Bedienung, das Asus ROG Fusion II 500 verzichtet auf das typische Schwanenhalsmikrofon. Abseits davon klingt das ROG Fusion II 500 außerdem sehr gut. Lassen Sie uns das etwas unkonventionelle Gerät einmal genauer betrachten.

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Asus ROG Fusion II 500 im Test - Sehr gut klingendes Headset mit integriertem Mikrofon
Quelle: PC Games Hardware

Asus hat ein neues Headset im Angebot. Das Asus ROG Fusion II 500 ist ein bequemes und sehr gut klingendes USB-Headset für Spieler und Musikfreunde und bietet einige technische Finessen. In Sachen Mikrofon geht Asus bei dem Fusion-Headset allerdings einen etwas unkonventionellen Weg und verzichtet auf das typische Schwanenhalsmikrofon. Stattdessen verbaut der Hersteller mehrere Mikrofone an beiden Hörerseiten und im Inneren des Geräts in Form eines Mikrofon-Arrays, das die einzelnen Signale mithilfe des verbauten Klangprozessors aufsummiert und mittels optionaler "KI-Geräuschunterdrückung" glättet - zumindest technisch eine interessante Lösung. Das Asus ROG Fusion II 500 bietet allerdings noch einige andere ansprechende Details, die wir hier etwas genauer ausführen wollen. Der Test stammt aus der PCGH 05/2022.

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Asus ROG Fusion II 500 - Headset mit Oberklasse-Anspruch

Bei den Fusion-Modellen scheint Asus besonders experimentierfreudig zu sein. Der Vorgänger des hier getesteten Fusion II 500 (Test in PCGH-Ausgabe 06/2018, PLUS-Artikel) ging mit einer gewagten Kombination aus Touch-Bedienung und Bronze-goldener Metallic-Lackierung bei Bedienung und Look einen recht eigenständigen Weg und gefiel mit dem durch einen ESS 9018 DAC befeuerten, klaren und ausdrucksstarken Klang. Das Fusion II 500 macht wiederum einiges anders, verzichtet auf die innovative, aber nur mäßig praktikable Touch-Bedienung und die glänzende wie Fingerabdruck-anfällige Lackierung des Vorgängers und präsentiert sich deutlich gediegener.

Das Fusion II 500 ist praktisch komplett neu gestaltet. Äußerlich hüllt sich das neue Fusion 500 eher in gepflegtes Understatement, behält mit den schmalen RGB-Streifen und den glänzenden Bügelverstärkungen im Chrome-Look indes einige Anleihen des Vorgängers bei. Die zweite, weniger üppige Generation des Fusion 500 hat eine Gewichtskur hinter sich, mit 310 Gramm bleibt es für ein an Feature reiches Oberklasse-Headset auf der leichten Seite. Der Komfort ist hoch - insbesondere mit den beiliegenden Hybrid-Polstern, die Vorteile von Kunstleder und -Faser vereinen. Die 50-mm-Treiber werden im neuen Fusion 500 von einem ESS 9280 Quad-DAC befeuert, der neben der Digital-Analog-Wandlung unter anderem einen ADC sowie die nötige Verstärkung mit sich bringt. Der ESS 9280 ist das Geschwisterchen des ESS 9281, den Asus in dem Top-Modell Delta S nutzt. Der einzige Unterschied ist der Support für das High-End-Audio-Format MQA, auf welchen ESS 9280 und Fusion II 500 verzichten. Das Fusion II 500 ist ein sehr gut klingendes, bequemes Headset. Doch es wäre wohl kein Fusion-Modell, wäre es nicht auf irgendeine Weise experimentell.

Bildergalerie

Asus ROG Fusion II 500 - Quirks & Features

Beim Fusion II 500 verzichtet Asus auf das klassische Schwanenhalsmikrofon. Stattdessen nutzt Asus im Inneren verbaute Mikrofone in Form eines Arrays und summiert die einzelnen Signale zu einem Ganzen auf. Eine optionale "KI-Rauschunterdrückung" soll dabei helfen. Es funktioniert - halbwegs. Die Sprachaufzeichnung ist einem guten, traditionellen Schwanenhalsmikrofon aber klar unterlegen. Während die Stimme gut - in Anbetracht der kleinen und in ihrer Position kompromittierten Mikrofone gar erstaunlich gut - verständlich aufgezeichnet wird, leidet die Natürlichkeit der Stimme recht deutlich. Wenn Sie nur hin und wieder mit Freunden spielen oder das Headset hin und wieder für Video-Konferenzen im Home-Office nutzen, ist die Mikrofonlösung des ROG Fusion II 500 mehr als nur brauchbar. Dass beim Tragen des Headsets nicht stets das Mikrofon vor der Nase baumelt, ist durchaus angenehm - wobei Sie es natürlich bei vielen anderen Headsets bei Nichtgebrauch auch abnehmen können. Das Fusion II 500 übt sich gewissermaßen in der Kunst des Weglassens und bietet dennoch eine Sprachaufzeichnung, wenn dies einmal nötig wird. Die "KI"-Geräuschunterdrückung des Mikrofons funktioniert tatsächlich gut, ohne das Zuschalten der Filterung werden viele Störgeräusche aufgezeichnet und die Sprachqualität leidet deutlich.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Scheint wohl eine kleine Nische zu sein, an die sich so ein Headset richtet.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Scheint wohl eine kleine Nische zu sein, an die sich so ein Headset richtet.
      • Von micha1006 Freizeitschrauber(in)
        Das wäre jetzt die Frage ob der Klang auch besser wäre als gegen ein DT770 Pro mit gutem 80€ Mikrofon!? Ich habe die besagten DT770 Pro und das Dockin MP2000 (80€ dafür geblecht) und muss sagen das ich sehr zufrieden mit dem Klang bin!
      • Von MircoSfot Software-Overclocker(in)
        Bitte Audioaufnahmen vom Micro machen, das gehört zum Standard!
        Laut Utuber soll es qualitative unterschiede geben wenn man es via klinke oder USB verwendet was den klang angeht. Einige Funktionen stehen erst gar nicht zur Verfügung. Das Micro ist absolut nicht zu gebrauchen. Negativ ist auch der Ersatzteilmarkt, die Dinger leben nicht ewig und sind somit schnell weg vom Markt. Ein AKG oder Beyer- Kopfhörer/Headset ist da 1000000 Mal besser!
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