Asus ROG Delta S Wireless - Details, Komfort und Bedienung
Auf dieser Seite widmen wir uns den Details, dem Komfort und der Bedienung des ROG-Delta-S-Wireless-Heasets von Asus.
In diesem Artikel
Wie Sie anhand der oberen Abhandlung erahnen können, unterscheiden sich das kabelgebundene Delta S und das Wireless-Modell in einigen technischen Belangen. Beim Äußeren zitiert das Delta S Wireless die namensgebende "D"-Form der Delta-Reihe, allerdings gibt es einige mehr oder weniger deutliche Unterschiede. Statt der Seitendeckel mit RGB-Beleuchtung - das Delta S bietet gegenüber der Non-S-Variante obendrein zusätzliche Effekte - verbaut das Delta S Wireless Seitendeckel ohne buntes Leuchten.
Stattdessen sind die Seitendeckel des Delta S Wireless mit einem Asus-Relief embossiert. Die Plastikkappen haben obendrein, wie auch die Aufhängung und Bügelverstärkung, eine Lackierung mit feinen Metallic-Anteilen erhalten, was dem Headset einen gewissen subtilen Glanz verleiht und die weiße Aufhängung zum Kontrast ein wenig wie Perlmutt erstrahlen lässt. Die eigentlichen Hörer sind mattschwarz beschichtet. Anstelle des ehemaligen Steckplatzes für das entfallene Schwanenhals-Mikrofon ist beim Delta S Wireless nun eine Vertiefung angebracht, in der Sie den beiliegenden Dongle für die 2,4-GHz-Funk-Verbindung unterbringen können, sodass dieser stets zur Hand ist und wenig Gefahr läuft, auf der kabelbefreiten Tour verlustig zu gehen.
Quelle: PC Games Hardware
Asus ROG Delta S Wireless (1)
Trotz des hohen Plastikanteils macht das Delta S Wireless optisch durchaus etwas her - und auch haptisch liegt das Asus-Headset gut in der Hand und sitzt auch dank des geringen Gewichtes sehr bequem auf dem Kopf. Die weichen, mit Kunstleder bezogenen Polster fühlen sich sowohl bei prüfendem Griff als auch beim Tragen angenehm an. Alle Teile wirken gut verarbeitet, das schließt sogar das (bei nicht wenigen Headsets oftmals etwas schludrig anmutende) Innere ein, wo einige durchdacht und wahrscheinlich vergleichsweise kostspielige Vorrichtungen Kabel fixieren und Anschlüsse per lösbaren Steckvorrichtungen arretiert sind. Der bei Kopfhörern und Headsets beinahe universelle Einsatz der Heißklebepistole wurde hier offenbar ein wenig präziser und gezielter, etwas weniger flächendeckend geführt. Generell macht das Asus ROG Delta S Wireless einen hochwertigen Eindruck, jedenfalls, wenn Sie Plastik nicht per se abgeneigt sind.
Asus legt dem ROG Delta S Wireless obendrein, wie wohl mittlerweile zumindest von etwas hochpreisigeren Headsets des Herstellers gewohnt, einen zweiten Satz Ohrpolster bei. Diese sind an den Außenseiten statt mit anschmiegsamem Kunstleder mit einem weichem Gewebe luftdurchlässiger Synthetik-Faser bezogen, nur die Innenseite der Kunstfaser-Polster ist mit Lederimitat versehen. Diese Hybrid-Polster lassen Luft an die Ohren, was insbesondere bei sommerlichen Temperaturen wesentlich angenehmer ist, als die Ohren unter den Kunstleder-Polstern auszubrüten. Der schmale Streifen luftundurchlässigen Materials sorgt indes dafür, dass der Tiefton nicht über Gebühr nach Außen entfleucht. Einen gewissen klanglichen Unterschied gibt es zwischen den beiden Polstervarianten dennoch. Die Kunstleder-Polster lassen den Sound etwas knackiger und fülliger, die Synthetik-Faser etwas loser und offener erklingen - die Isolation ist mit Kunstleder außerdem eine ganze Ecke besser.
Die Bedienung des ROG Delta S geht kinderleicht und intuitiv von der Hand. An der linken Hörermuschel sind ein Rädchen für die Lautstärke und Mikrofonstummschaltung angebracht, darunter ein Knopf für das Bluetooth-Paring, der obendrein als Multifunktions-Button für die Multimedia-Funktionen dient: Ein einfacher Klick startet und stoppt die Wiedergabe, mit mehrfachem Drücken können Sie in der Playlist vor- und zurückspringen, wenn Sie den Funktionsknopf mehrere Sekunden gedrückt halten, wird bei Bluetooth-Betrieb das Pairing hergestellt respektive gelöst. Als drittes Bedienelement ist darunter der Modus-Wahlschalter angebracht, der überdies zum Deaktivieren des Headsets dient.
Wenn Sie weitere Einstellungen vornehmen möchten, so stellt Ihnen Asus die hauseigene Software Armoury Crate zur Verfügung, in der Sie Zugriff auf unter anderem einen Equalizer, einen Bass-Boost, Kompressor sowie Virtuellen Surround erhalten - letzterer ist nur in Verbindung mit der Software nutzbar. Beim Test der Reichweite können wir die Herstellerangabe von 25 Metern "Wireless Range" bestätigen, die Funk-Verbindung ist tatsächlich im Vergleich mit anderen Wireless-Headsets auffallend hoch. Die Bluetooth-Verbindung bleibt indes bei einer signifikant geringeren Reichweite störungsfrei und fällt bereits ab rund 10 Metern mit Störungen auf. Kurz darauf bricht die Verbindung mit Bluetooth ab.
