PCI-Express 6.0: Revision 0.3 ist fertiggestellt
Die PCI-SIG hat die Fertigstellung von Revision 0.3 der PCI-Express-6.0-Spezifikation verkündet. Damit liege man im geplanten Zeitrahmen und könne die für 2021 vorgesehene Fertigstellung des Standards halten. Mit technischen Details wird allerdings gegeizt.
Seit der Fertigstellung der PCI-Express-5.0-Spezifikationen in diesem Jahr werkelt das PCI-SIG-Konsortium bereits eifrig am Nachfolger PCI-Express 6.0. Verkündet wurde nun die Fertigstellung von Revision 0.3. Der kommende Standard sei "on track", heißt es in der Mitteilung, und man äußert Zuversicht, bis zum geplanten Abschluss 2021 auch tatsächlich fertig zu werden.
Die PCI-SIG spricht im Falle von PCI-Express 6.0 von einer abermaligen Verdoppelung der Bandbreite auf dann 64 Gigatransfers pro Sekunde. Im Falle eines PCI-E-Slots mit 16 Lanes würde das 128 Gigabyte pro Sekunde in beide Richtungen bedeuten. Für derart flotte Geschwindigkeiten sowie eine stabile Übertragung greift man auf zwei für PCI-Express 6.0 wesentliche Technologien zurück. Dabei handelt es zum einen um die Encodierung via PAM-4 (Pulse Amplitude Modulation mit vier Ebenen) sowie FEC (Forward Error Correction) mit niedrigen Latenzen und weiteren Mechanismen zur Verbesserung der Bandbreiten-Effizienz.
Weitere technische Details und Einblicke in Revision 0.3 des PCI-Express-6.0-Standards spart sich die PCI-SIG jedoch noch auf. Die Ziele und großen Technologien unter der Haube von PCI-E 6.0 gab man ohnehin vor rund drei Monaten bereits bekannt, sodass sich die PCI-SIG hier nicht wiederholt.
Bevor die nächste Etappe bei den PCI-Express-6.0-Spezifikationen angegangen wird, landet die aktuelle Revision 0.3 zunächst erst einmal auf den Tischen der Mitglieds-Unternehmen der PCI-SIG. Dort wird der aktuelle Fortschritt begutachtet und gegebenenfalls Feedback abgegeben.
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Bevor PCI-Express 6.0 ein Thema für den Hausgebrauch wird, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Trotz vorgesehener Fertigstellung der Spezifikation im Jahr 2021 nimmt die Adaption zusätzliche Zeit in Anspruch. PCI-Express 4.0 war beispielsweise bereits im Herbst 2017 offiziell abgesegnet worden. Bei ersten Endkunden-Produkten kam die Schnittstelle jedoch erstmals diesen Sommer zum Einsatz und die Auswahl ist noch arg überschaubar. Bedient wird man auf dem Desktop aktuell einzig von AMD. Intel verweilt indessen wohl noch einige Zeit bei PCI-Express 3.0. Auch bei Comet-Lake-S soll weiter auf den Standard gesetzt werden.
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Nein, macht keiner. Wir bekommen die günstigen Abfallprodukte, die woanders nur müde belächelt werden.
Wenn es keinen Markt für so eine Technik gäbe, würde da sicher auch keiner so viel Geld reinpumpen wollen und es langsamer angehen lassen.