AMD: Läuten neue Ryzen- und Radeon-Produkte ein goldenes Zeitalter für PC-Gaming-Hardware ein?
AMD erstarkt und belebt den Markt für Gaming-Hardware. Für David James, Autor bei PCGamesN, bedeutet das den möglichen Start eines neuen goldenen Zeitalters, was PC-Gaming-Hardware betrifft.
AMD hat in den vergangenen Wochen mit der Ryzen-3000-Familie neue Prozessoren vorgestellt und auch die neuen Navi-GPU stehen bereits in den Startlöchern. Das bedeutet neue Konkurrenzprodukte für Intel und Nvidia und für den pcgamesn.com -Autor David James womöglich auch ein neues "golden age" von PC-Gaming-Hardware.
Durch die wieder erstarkte Konkurrenz ist laut James vor allem Intel nach Jahren der Zurückhaltung wieder dazu gezwungen, sich nicht nur auf alten Lorbeeren auszuruhen, sondern gleichzuziehen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Intel in Hinsicht auf den Desktop-Markt überhaupt dazu gewillt ist. Das sei laut James der Fall. Zuletzt stachelte Intel vermehrt gegen AMD, doch vorzuzeigen gäbe es nichts und das auch nicht auf absehbare Zeit.
Intel überlässt den Desktop-Markt momentan relativ kampflos AMD und greift dort an, wo die Konkurrenz noch zu kämpfen hat. Mobile- und Server-Produkte scheinen vorerst im Fokus zu stehen. James glaubt dennoch daran, dass Intel zurückschlägt und seine Unternehmensstrategie kundenfreundlicher ausrichtet. Beispielsweise könnte die K-Reihe gestrichen und das Overclocking auf allen Intel-Prozessoren ermöglicht werden.
"Vielleicht geschieht das bereits", heißt es im Artikel. An dieser Stelle gibt es einen Verweis auf die kürzliche Preissenkung von Desktop-Prozessoren von Intel im Angesicht der kommenden Ryzen-3000-Prozessoren. Eine positive Spirale sei denkbar, von der Kunden nur profitieren können.
Was Grafikkarten betrifft, sah es für AMD stellenweise etwas besser aus, heißt es von James, auf Dauer zog Nvidia jedoch immer weiter davon. Zwar gab es weniger Stagnation, dafür aber wesentlich höhere Preise. Die würden Nvidia nun Spielraum verschaffen, um der kommenden Radeon RX 5700-Reihe die Stirn zu bieten. Doch die Speerspitze in Nvidias GPU-Aufgebot greift AMD mit Navi vorerst nicht an. Stattdessen ziehen die GPUs in die Schlacht gegen Nvidias RTX 2070 und RTX 2060.
Die Super-Varianten der Geforce-RTX-Grafikkarten machen den Kampf allerdings deutlich schwerer und laut James seien die auserkorenen Angriffspunkte dadurch möglicherweise nicht das richtige Ziel. AMD werde so potentiell zu einer Preissenkung gezwungen. Doch auch Nvidia dreht die Preisschraube nach unten, womit auch hier der Sieger einmal mehr der Kunde sei.
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Noch mehr würden Käufer letztlich profitieren, sobald Intel ebenfalls in den Ring des Grafikkarten-Markts mit der geplanten Xe-GPU steigt. Das sorge für zusätzliche Konkurrenz und die wirkt sich nun einmal positiv auf den Endverbraucher aus. Das gilt nur preislich, sondern auch in Hinsicht auf die Technologie.
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Die Preisklasse muss an der aktuellen Einstufung des Marktführers orientiert werden (was ich zwar tat, aber ohne richtige Begründung). Das bringt etwas, wenn man horizontale Vergleiche aktuell am Markt befindlicher Grakas benötigt, um eine Kaufentscheidung zu treffen, da es zum Zeitpunkt des Kaufes keine Rolle spielt, als was z.Bsp. die Vega64 oder die gtx 1060 zu ihrer Einführung in ihrer Leistungsklasse galt und was sie früher kosteten. Daher nehme ich die aktuellen Preisklassen des Marktführers und wende sie auf alle vorherigen Produktlassen an, das ist mir jetzt klar geworden.
Ein hartes Kriterium ist das immer nur bezogen auf den aktuellen Zustand. Will man vergangene Modellreihen/Preisklassen miteinander vergleichen und die Preisentwicklung kritisieren, führt die aktuelle Preisklasse nicht weiter. Für mich ist der Ansatz also nur eine Richtschnur, mich bei aktuellen Kaufentscheidungen nicht von vergangenen Einstufungen beeindrucken zu lassen.
Der Zweck des Vergleichs hat unmittelbaren Einfluss auf die Methode. Vermutlich kommen daher viele Missverständnisse zustande zwischen Diskutanten. Der eine kritisiert die gestiegenen Preise gegenüber vergangenen Leistungsklassen, der andere vergleicht nur das aktuelle Preis/Leistungsverhältnis, um festzustellen, dass man trotz gestiegener Preise immer noch mehr FPS/€ als früher bekommt und ist mehr oder weniger zufrieden. Die Erwartungshaltung von Leistungssprüngen ohne Preissteigerungen ist immer eine rückschauende Betrachtungsweise.
Für mich bedeutet das, wenn die 30x0 kommt, werden die neuen Preisklassen einfach angepasst und ohne Rückschau mit dem Preis/Leistungsverhältnis vergangener aber noch verfügbarer Modelle verglichen. So kann man seine Kaufentscheidung optimieren. Zur Kritik der Preisgestaltung ist die Methode gänzlich ungeeignet.
Meine Schablone wäre da:
>800€ High-End
>500€ Performance
>350€ Mittelklasse
>200€ Mainstream
<200€ Low End
Die Leistungsklasse ergibt sich anhand der erbrachten Leistung innerhalb der Produkte einer Generation. Die Preisklasse kann der Hersteller natürlich frei wählen. Solang es genug Käufer gibt, können sie die Preise so hoch ansetzen wie sie wollen. Dürfen sich halt nur nicht wundern, wenn es einen Shitstorm wegen der hohen Preise gibt.
Es geht auch simpler: das schnellste Modell bildet das High-End bzw. Enthusiast (Paradebeispiel sind die Titan-Modelle; diese bieten ein Alleinstellungsmerkmal, oftmals in Form der verbauten VRAM-Menge, und natürlich des besonders hohe Preisaufschlag im Vergleich zur zusätzlichen Leistung), danach gehts Stufenweise abwärts.
- Performance
- Mittelklasse
- Mainstream
- Low End
Es sind noch Zwischenstufen möglich.
Beispiel anhand der aktuellen Turing-GraKas (Vorweg: ich erhebe kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit, manch einer würde folgende Einteilung evtl. ein wenig anders sehen):
Enthusiast: Titan RTX (TU102)
High-End: RTX 2080 Ti (TU102)
High-Performance: RTX 2080 (TU104)
Performance: RTX 2070 (TU106)
Mittelklasse: RTX 2060 (TU106)
Untere Mittelklasse: GTX 1660 Ti (TU116)
Mainstream: GTX 1660(TU116)
Low End: GTX 1650 (TU117)
Dabei muss man natürlich auch mit der Konkurrenz verglichen werden. Wenn das schnellste Modell eines Herstellers es nur mit der Mittelklasse des Konkurrenten aufnehmen kann, kann man diese nicht als High-End verkaufen. Gut, man kann es versuchen, aber nur wenige Interessenten werden das auch so sehen.
Innerhalb eines Produktzyklus finde ich die Erläuterung von dir perfekt, so würde ich das auch sehen. Zwischen unterschiedlichen Marken und Produktzyklen scheint mir der Preis das einzige harte Kriterium zu sein, wenn man sich von der Einstufung des Herstellers/Werbung emanzipieren will.
Meine Schablone wäre da:
>800€ High-End
>500€ Performance
>350€ Mittelklasse
>200€ Mainstream
<200€ Low End
Das gäbe dann eine übergeordnete Möglichkeit der Einordnung, zumal von Kundenseite her der Kaufpreis der limitierende Faktor ist und nicht, wo der Hersteller seine Karte einordnet. Das Praktische an dem Schema ist, das Preisnachlässe aufgrund von technischem Fortschritt usw. wie z.Bsp. bei der Vega über die Preise automatisch auch zu einer Anpassung der Leistungsklasse führen würden. Mit dem Unterschreiten der 350€ war Vega eben nur noch Mittelklasse und damit automatisch der Konkurrent für die rtx 2060, welche in dieser Preisklasse zu finden ist usw.
Das wäre jetzt wohl mein persönlicher Ansatz einer unabhängigen Preisklasse aus Kundensicht.
Gutes Gaming gab es immer nur mit AMD. Legendäre hardware wie der Athlon und die 9700pro bestätigen dies.
Die teilweise vertretene Meinung, PC Hardware sei so teuer wie noch nie kann ich nicht ganz teilen.
Bei Grafikkarten trifft das zu, da hat es schon eine Veränderung gegeben.
Aber bei CPU, Mainboards, HDDs (mit inzwischen echt viel Speicherplatz), RAM, Netzteile, Gehäuse... sehe ich das nicht so.
Als ich angefangen habe mit PC als Hobby musste man noch Netzwerkkarte, Druckkerkarte, Soundkarte, 2D Grafikkarte und 3D Zusatzgrafikkarte extra kaufen.
Und am Ende hatte man 32MB RAM, und ne 4MB Grafikkarte plus 1,2GB HDD und nenn lahmen Single Core Prozessor.
Wenn man nicht immer ultra high end zocken will reichte bis zum erscheinen des 8700K doch immer noch jeder 4 Kerner ab 2700K locker aus (ausgehend vom jeweiligen Spitzenmodell der Serie). Einzig die Grafikkarte musste in der Zwischenzeit wohl mal getauscht werden um das ganze in einem vernünftigen FPS Rahmen zu betreiben.
Wer jetzt auf einen 9900K oder 3900X setzt wird doch wohl mindestens 5 - 8 Jahre Ruhe haben.
Dann ist doch das auf die Zeit gerechnet echt ein günstiges Hobby, selbst Spiele sind doch in den ständigen Sales (Winter, Sommer, Oster...) echt günstig.
Man muss ja auch nicht immer alle Spiele bei Release spielen, ein Doom oder Wolfenstein ist nach einem Jahr noch immer genausogut (oder sogar besser) und kostet nicht mal mehr 50%.
1999 gab es Spiele bei MM... und bei... ach das wars schon. Nix Summersale nur Ramschtisch mit dem Uraltschrott den echt keiner mehr wollte.
Da kosteten Spiele immer um die 50 - 80DM.
Ich hab da neben dem PC noch son anderes Hobby mit 4 Rädern... das kostet mich in acht Jahren schon in Steuern und Versicherung mehr als der PC (nein nicht ganz, hab nachgerechnet).
Zumal ich mich auch frage wer überhaupt so viel Zeit hat so viele Spiele zu spielen.
Ich hab noch zig Spiele die ich spielen will und noch immer nicht dazu gekommen bin.
Ich arbeite nicht übermäßig viel und hab auch sonst nicht so viel um die Ohren aber wer hat soooo viel Zeit zum zocken?
Son Witcher, oder Skyrim dauert doch gut und gerne mal 60 Stunden, bei Skyrim ist das aber wohl eher noch die untere Grenze.
Bei den Grafikkarten muss echt was passieren, Navi, Turing, das alles ganz schön teuer wenn es so kommt wie es kommen soll.
Aber ich vermute mit Ryzen 3xxx und Navi haben wir eine kleine Chance auf Veränderung, Navi wird nicht ewig bei seiner UVP bleiben.
Ich bin ja bereit für eine Grafikkarte 600€ zu bezahlen aber irgendwie will ich dann auch einen Mehrwert gegenüber meiner 1080 haben.