GPD Win 4: Sony PSP mit AMD Ryzen AI 9 HX 370 und eGPU
Der GPD Win 4, ein kompakter und leichter Handheld-PC mit dem Erscheinungsbild einer neuen Playstation Portable, geht mit einem AMD Ryzen AI 9 HX 370, 32 GiB LPDDR5X-7500 und 2 TiB per PCIe 4.0 x4 angebundenem SSD-Speicherplatz aufs Ganze.
Der GPD Win 4, ein kompakter und leichter Handheld-PC mit dem Erscheinungsbild einer neuen Sony Playstation Portable, geht mit dem Ryzen AI 9 HX 370 ("Strix Point"), bis zu 32 GiByte LPDDR5X mit 7.500 MT/s sowie maximal 2 TiByte per PCIe 4.0 x4 angebundenem SSD-Speicherplatz "All in". Der Hersteller bewirbt seine äußerst portable Spielkonsole als kleinsten Handheld-PC der Welt und spricht von Produktunterstützung und vollständiger Kompatibilität für SteamOS.
Sony PSP dient als optisches Vorbild
Optisch könnte der mit einem 6 Zoll großen Full-HD-H-IPS-Display ("1080p") ausgerüstete Gaming-Handheld ohne Weiteres auch als Neuauflage der 2004 von Sony veröffentlichten Playstation Portable ("PSP") durchgehen. Das gesamte Design des GPD Win 4 ("Early 2025"), sieht wie bereits bei dessen direktem Vorgänger, dem GPD Win 4 ("Early 2024"), aus wie ein modernes Refresh der vor rund 20 Jahren vorgestellten tragbaren Spielkonsole, die sich 80 Millionen Mal verkauft hat.
Quelle: GPD Technology
Anders als bei der Sony PSP, bei der es sich um einen Handheld mit geschlossenem System handelte, der seinerzeit noch mit 333 MHz und 32 MiByte RAM auskam, stellt der GPD Win 4 (2025) einen offenen und vollwertigen PC in portabler Form alias einen Handheld-PC dar, welcher auf modernste Hardware-Architekturen wie AMDs Zen 5(c) und RDNA 3.5 zurückgreifen kann. Optional wird der Handheld-PC weiterhin in der günstigeren Konfiguration mit dem Ryzen 7 8840U ("Hawk Point") angeboten.
Der Handheld-PC ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich und verfügt über einen Akkumulator mit rund 46 Wh, welcher über ein 65 Watt starkes Netzteil schnell wieder mit frischer Energie versorgt werden kann. Um Ressourcen zu schonen und ein besseres Spielerlebnis bieten zu können, lässt sich das H-IPS-Display von der Bildwiederholungsrate von werkseitig 60 auf 40 Hz einbremsen.
USB4, Thunderbolt 4 und OCuLink
Der Handheld-PC verfügt neben USB4 und Thunderbolt 4 auch über die externe Schnittstelle OCuLink ("SFF-8612"), über die beispielsweise auch externe Grafikkarten, sogenannte eGPUs, wie die hauseigene GPD G1 mit einer Radeon RX 7600M XT auf Basis der RDNA-3-Architektur, mit bis zu 63 Gb/s angebunden werden können. In Sachen Konnektivität sind zudem Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 zu nennen. Ein optionales 4G-/LTE-Modem sorgt auch unterwegs für Konnektivität.
Radeon RX 7600M XT als externe Grafikkarte
Wie GPD Technology zuvor bekannt gegeben hat, kann der GPD Win 4 in seinen unterschiedlichen Konfigurationen zusätzlich mit einer externen Grafikkarte (eGPU) kombiniert werden. Hierfür kommt eine mobile AMD Radeon RX 7600M XT mit dem noch in 6 nm gefertigten RDNA-3-Grafikprozessor Navi 33 zum Einsatz. Im Hinblick auf die Spezifikationen bietet die 225 × 111 × 29,8 mm messende und 0,92 kg "schwere" externe Grafikkarte die nachfolgenden technischen Eckdaten.
Quelle: GPD Technology
Für die vergleichsweise hohe Leistung und Effizienz sollen 32 Compute Units mit insgesamt 2.048 Shadereinheiten sowie 8 GiByte GDDR6 an einem 128-Bit breiten Speicherinterface sorgen, die von 32 MiByte Infinity Cache unterstützt werden. Ein Switch soll zwei unterschiedliche Betriebsmodi mit 100 Watt und 60 Watt TDP ermöglichen, um die Performance oder die Effizienz zu präferieren.
Auslieferungen noch im Dezember
Der GPD Win 4 ("Early 2025") soll ab Anfang 2025 auch über den hauseigenen Onlineshop des chinesischen Herstellers erhältlich sein, wird allerdings vorerst noch ausschließlich über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo angeboten. Während die größte Konfiguration mit Ryzen AI 9 HX 370, 32 GiB LPDDR5X-7500 und 2 TiB fassender SSD für 1.172 US-Dollar angeboten wird, werden für die kleinere Konfiguration mit Ryzen 7 8840U exakt 849 US-Dollar aufgerufen.
Die eGPU schlägt mit 609 US-Dollar zu Buche und soll später auch zum Vorteilspreis im Bundle mit dem Handheld-PC angeboten werden.
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Quelle: GPD Technology via Indiegogo via VideoCardz

Ich hab mir selbst letztes Jahr eine Gebrauchte zum Geburtstag selbst geschenkt und mit RetroArch als Emulator viel Spaß mit Pokemon Feuerrot auf dem Arbeitsweg gehabt.
Ich hatte das Gefühl, dass Sony die Konsole sträflich vernachlässigt hat und wenig gute Spiele kamen, aber vielleicht täuscht mich auch mein Eindruck. Aber komisch, dass bei den Zahlen keine PSP 2 kam.
Nen Nachfolger gab es mit der PSVita aber auch. Die war ein richtig geiles Stück Technik, wurde von Sony allerdings ebenfalls hart vernachlässigt.
Ich hatte das Gefühl, dass Sony die Konsole sträflich vernachlässigt hat und wenig gute Spiele kamen, aber vielleicht täuscht mich auch mein Eindruck. Aber komisch, dass bei den Zahlen keine PSP 2 kam.