Handheld-PC mit Radeon RX 7600M XT: GPD Win Max bekommt eine dedizierte RDNA-3-eGPU
Der GPD Win Max, ein Handheld-PC auf Basis einer Zen-4-RDNA-3-APU, soll mit potenten Gaming-Handhelds wie dem Steam Deck und dem Asus ROG Ally konkurrieren. Auf Wunsch ist eine dedizierte RDNA-3-eGPU im Lieferumfang des Handheld-/Notebookmix enthalten.
Handheld-PCs, die als tragbare Spielkonsolen primär an Spieler adressiert sind, bleiben weiterhin schwer im Kommen. Nachdem Valve mit dem Steam Deck einen echten Trend losgetreten hat, haben auch erste Konkurrenzprodukte wie der erst vor wenigen Tagen angekündigte Asus ROG Ally nicht lange auf sich warten. Das GPD Win Max 2023, ein Handheld-/Notebookmix mit einem 10,1 Zoll großen Display, erhält jetzt in seiner neuesten Evolutionsstufe aktuelle Hardware in Form von Zen 4 und RDNA 3 sowie erstmals auch eine eigene eGPU, die auf einen mobilen Grafikchip setzt.
Ryzen 7 7840U mit Radeon 780M und (optionaler) eGPU
Die Basis der dritten Evolutionsstufe des GPD Win Max, das nach 2021 und 2022 jetzt zum dritten Mal neu aufgelegt wird, bildet der AMD Ryzen 7 7840U, die Phoenix-APU mit acht Prozessorkernen auf Basis der neuesten Zen-4-Mikroarchitektur und einer AMD Radeon 780M mit 12 Compute Units und 768 RDNA-3-Shadereinheiten. Für Unterstützung sollen 16 GiByte LPDDR5X mit 7.500 MT/s sorgen, während der Festspeicher von einer 512 GiByte oder 1 TiByte großen SSD mit PCIe Gen4 bereitgestellt wird. Erstmals kann der Handheld-PC jetzt auch mit einem Grafikbeschleuniger bestellt werden, der als eGPU angebunden wird.
Radeon RX 7600M XT als externe Grafikkarte
Wie GPD Technology jetzt bekannt gegeben hat, kann der GPD Win Max in seinen unterschiedlichen Konfigurationen zusätzlich mit einer externen Grafikkarte (eGPU) kombiniert werden. Hierfür kommt eine mobile AMD Radeon RX 7600M XT mit dem noch in 6 nm gefertigten RDNA-3-Grafikprozessor Navi 33 zum Einsatz. Im Hinblick auf die Spezifikationen bietet die 225 × 111 × 29,8 mm messende und 0,92 kg "schwere" externe Grafikkarte die nachfolgenden technischen Eckdaten.
Quelle: AMD
AMD Radeon RX 7600M XT
Damit sollen in Full HD/1080p und maximalen Details in ausgewählten Spielen sogar mehr Bilder pro Sekunde möglich sein als mit einer Desktop-Grafikkarte vom Schlage einer Nvidia Geforce RTX 3060, wie AMD mit eigenen Hersteller-Benchmarks belegt.
Für die vergleichsweise hohe Leistung und Effizienz sollen 32 Compute Units mit insgesamt 2.048 Shadereinheiten sowie 8 GiByte GDDR6 an einem 128-Bit breiten Speicherinterface sorgen, die von 32 MiByte Infinity Cache unterstützt werden.
Der GPD Win Max kostet 799 bis 1.199 US-Dollar ohne eGPU
In der Zwischenzeit hat GPD Technology auch die Preise für seinen Handheld-PC in den unterschiedlichen Kombinationen sowie die Bundle aus Gaming-Handheld und eGPU bekannt gegeben. Das kleinste Modell mit AMD Ryzen 5 7640U, 16 GiByte LPDDR5X-7500 und einer 1 TiByte großen NVMe-SSD kostet Vorbesteller per Crowdfunding exakt 799 US-Dollar. Die größte Konfiguration besitzt einen Arbeitsspeicherausbau von 64 GiByte, eine 2 TiByte große SSD und als Hauptprozessor einen AMD Ryzen 7 7840U für 1.199 US-Dollar.
Quelle: GPD Technology
Der GPD Win Max mit der AMD Radeon RX 7600M XT als eGPU
Die Vollausstattung mit 7840U, 64 GiByte LPDDR5X-7500, 2 TiByte großer NVMe-SSD und der eGPU kostet im Bundle per Crowdfunding 1.842 US-Dollar und wird anschließend für 2.172 US-Dollar in den regulären Handel kommen.
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(die 6600 sollte net viel langsamer als die 7600M sein, sprich der Link funzt dafür gut)
OCuLink sieht sehr interessant aus, fehlt eigentlich nur x8 für größere eGPU`s, ... was technisch möglich wäre
(der Stecker sollte es können, ... fehlen nur intern die Lanes!?)
kann der GPD Win Max in seinen unterschiedlichen Konfigurationen zusätzlich mit einer externen Grafikkarte (eGPU) kombiniert werden. Hierfür kommt eine mobile AMD Radeon RX 7600M XT mit dem noch in 6 nm gefertigten RDNA-3-Grafikprozessor Navi 33 zum Einsatz
Testet Ihr auch mal, ob eGPU tatsächlich gleichwertig funzt?