HTC Vive: Kostet in Europa angeblich 899 Euro inklusive Steuern
Im Rahmen des Mobile World Congress hatte HTC zwar den Preis für das Virtual-Reality-Headset Vive bekanntgegeben, sich dabei aber auf den Preis ohne Steuern in den USA beschränkt. Die genannten 799 US-Dollar dürften laut letzten Informationen in Europa zu einem Preis von 899 Euro inklusive Steuern führen. Das wäre günstiger als von manchen Spielern befürchtet.
Nach der Bekanntgebe des Preises von 799 US-Dollar für das HTC Vive in den USA hatten vermutlich viele Interessenten in Europa den Taschenrechner gezückt und den eventuellen Euro-Preis inklusive Steuern berechnet. Je nach Pessimismus bei der Umrechnung Dollar zu Euro oder dem Zugrunde legen ähnlicher Umrechnungen konnten dabei durchaus auch Preise von rund 1.000 Euro herauskommen.
Nun gibt es aber laut NeoGAF Hinweise darauf, dass das HTC Vive doch deutlich günstiger sein wird und vermutlich schon zu einem Preis von 899 Euro inklusive Steuern zu haben sein könnte. Vermutlich sind darin aber die Versandkosten noch nicht enthalten, so dass der Gesamtpreis wohl erst ab morgen, dem 29. Februar 2016 gegen 16 Uhr deutscher Zeit wirklich klar sein dürfte. Dann starten die Vorbestellungen.
Allerdings wären die 899 Euro ein Hinweis darauf, dass das Gesamtpaket zwar rund 180 bis 200 Euro teurer sein wird als das Oculus Rift, die Käufer dafür aber zwei kabellose Controller mit Tracking-Funktion, zwei kabellose Lighthouse-Stationen und eine Docking-Station für den PC erhalten.
Zusammen mit der integrierten Kamera und den Vive Phone Services macht das Vive zumindest auf dem Papier den aktuell besseren Eindruck. Außerdem sind auch die Systemanforderungen niedriger und sehen beispielsweise nicht mehrere USB-3.0-Ports, sondern nur einen USB-2.0-Port und auch nur 4 GByte RAM vor. HTC hat im Gegensatz zu Oculus VR auch AMD-Prozessoren nicht vergessen und nennt den FX-8350 als ausreichende CPU neben dem Core i7 4590 von Intel.
