Holoride: Audi bringt VR-Headset mit Games im Abo ins Auto

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Holoride: Audi bringt VR-Headset mit Games im Abo ins Auto (1)
Quelle: Audi AG

Mit Holoride lässt sich ein VR-Headset direkt im Auto nutzen. Um Motion Sickness vorzubeugen, haben sich die Entwickler etwas einfallen lassen. So sollen sich Videospiele im Abo während der Fahrt spielen lassen.

Im Jahr 2019 zeigte das Start-up Holoride, wie eine Integration von VR-Headsets im Auto aussehen könnte. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu Audi und hat Holoride zur Serienreife gebracht. Wer sich einen neuen Audi kauft, kann für kurze Zeit für 699 Euro das Holoride Pioneers Pack im Online-Shop kaufen. Im Lieferumfang ist das VR-Headset HTC Vive Flow sowie der Controller 8Bit Do Pro 2 enthalten. In Verbindung mit Holoride können Inhalte in VR direkt im Auto erlebt werden.

HTC Vive Flow & Holoride: Spiele im Audi spielen

Bei Holoride können zertifizierte VR-Headsets auf reale Fahrzeugdaten zugreifen, sodass das Phänomen Motion Sickness möglichst nicht auftreten soll. So verbindet sich die HTC Vive Flow via Bluetooth und WLAN mit dem Festeinbau-Navi auf MIB-3-Basis und kann unter anderem auf die Beschleunigungsdaten zugreifen. Als eines der ersten Software-Produkte steht Cloudbreakers: Leaving Heaven parat. Hierbei handelt es sich um ein Spiel der Entwickler von Among Us VR. Spieler steuern den Scavenger-Roboter Skyjack durch einen Himmel von Stratus und jagen dabei KI-Wachen, während man zugleich in der Realität zu seinem tatsächlichen Reiseziel fährt. Wenn der echte Audi etwa eine Rechtskurve fährt, dann bewegt sich auch das Raumschiff nach rechts. Künftig wird es noch weitere Videospiele geben, sowie eine Option zur Spiegelung des Smartphone-Bildschirms auf einen virtuellen Bildschirm mit 180 Zoll Displaydiagonale. Um für die Verkehrssicherheit zu sorgen, können nur Passagiere die VR-Brille während der Fahrt nutzen, aber nicht der Fahrer. Zudem gibt es den Safety Strap, der mit dem Sicherheitsgurt verbunden wird und dazu dient, die Verbindung schnell zu kappen. Bereits im Jahr 2019 demonstrierte Audi mit dem VR-Spiel Marvel Avengers: Rocket's Rescue Run, wie eine VR-Brille für Fondpassagiere im Auto funktioniert. Bei Amazon kostet die notwendige VR-Brille HTC Vive Flow rund 475 Euro.

Bildergalerie

Laut Holoride werkelt man mit Schell Games, Avore Immersive Games, Tripp, Magnopus, Preloaded, Spice VR, Fresh FX, Future House Studios und Mediasquad an der Holoride-Plattform für VR-Inhalte im Auto. Neben dem Holoride-Paket samt VR-Headset benötigen Kunden auch ein Abonnement für die Holoride-Plattform. Für ein Jahr nach dem Kauf des Pioneers Packs ist das Abo mit Zugang zu VR-Inhalten enthalten, danach werden monatlich knapp 20 Euro fällig oder 14,99 Euro pro Monat, wenn man sich für ein 1-Jahres-Abo entscheidet. Aktuell lässt sich Holoride nur mit bestimmten Audi-Modellen nutzen, da dafür das Infotainmentsystem MIB 3 inklusive dem neuen Software Cluster MJ2023 verbaut sein muss und der Dienst Audi Connect Navigation & Infotainment abonniert sein muss. Der Remote Parkassistant Plus darf nicht ausgewählt sein, sonst funktioniert Holoride nicht. Seit Produktionsbeginn Juni 2022 verfügen der Audi A4, A5, A6, A7, A8, Q5, Q7, Q8, Audi Q8 e-tron, Q8 e-tron Sportback und e-tron GT über ein entsprechendes Infotainmentsystem. Perspektivisch soll es Holoride auch bei anderen Autoherstellern geben.

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Sammlung zu Holoride bei Audi:

  • Wer in einem neuen Audi mitfährt, kann nun auch in virtuelle Spiele abtauchen. So bietet der Autohersteller nun Support für Holoride an.
  • Für 699 Euro gibt es das Pioneers Pack zu kaufen, in dem die notwendige VR-Brille HTC Vive Flow, sowie ein Controller, ein Safety Strap und der Zugang zur Plattform enthalten ist.
  • Bei Holoride können zertifizierte VR-Headsets auf reale Fahrzeugdaten zugreifen, sodass das Phänomen Motion Sickness möglichst nicht auftreten soll.
  • Als erstes Spiel steht Cloudbreakers: Leaving Heaven von den Machern von Amoung Us VR zur Verfügung. Spieler steuern ein Raumschiff und jagen KI-Wachen bis zum Zielort.
  • Um Holoride nutzen zu können, wird ein Jahr nach dem Kauf eine Abo-Gebühr in Höhe von knapp 20 Euro monatlich fällig.
  • Aktuell lässt sich Holoride nur in Verbindung mit dem Infotainmentsystem MIB 3 Evo nutzen. Perspektivisch soll es Holoride auch bei anderen Autoherstellern geben.

Quelle: Holoride

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCVR_360_PCGH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Terracresta
        Ja, ich gehe bei so einem Angebot aber auch aus, dass man damit nicht nur speziell fürs Auto entwickelte Spiele spielen kann, ohne dass einem schlecht wird. Das mit den speziellen, hierfür entwickelten Spielen hab ich gelesen, aber darum geht es mir nicht und werde damit nicht der Einzige sein.
        Davon gehe ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht aus.

        Nochmal: Es handelt sich hier um ein Entertainment System für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.

        Es ist ein Extra fürs Auto, nicht mehr und nicht weniger.
        Hauptzielgruppe dürften Familien mit Kindern sein; die Kinder sollen sich mit VR beschäftigen, damit Ruhe im Auto auf langen Fahrten ist.

        Es ist kein VR Angebot für VR Spieler, die kaufen sich selbstverständlich eine Quest/Pico für Standalone oder sonstiges PCVR Headset.

        Wer kauft sich extra einen Audi und setzt sich dann in diesen Audi und lässt sich von einer anderen Person durch die Gegend fahren, um dabei VR spielen zu können?

        Wer kauft sich extra einen Audi um ein Standalone VR Headset als Extra zu bekommen, um darauf andere Anwendungen zu spielen, als die extra für die Fahrt entwickelten Anwendungen?

        Von daher macht es überhaupt keinen Sinn, das auch andere Spiele auf dem System laufen müssen oder sollen.

        Zitat von Terracresta
        Ich gehe auch davon aus, dass potentielle Kunden sicherlich erwarten, evtl. auch sowas wie ein Alyx während der Fahrt spiele zu können, falls Performance und OS des Systems das zulassen.
        Denkst du ernsthaft, Audi würde Gaming Hardware in ein Auto bauen, damit Kunden im Auto PCVR Titel wie Alyx
        spielen können?

        Das ist höchst unrealistisch. Macht überhaupt keinen Sinn, welcher Kunde sollte das erwarten?

        Ganz abgesehen, das es auch nicht so einfach umzusetzten ist, oder kennst du viele Autos in die Desktop-PC-Hardware eingebaut wird?

        Nochmal: Es handelt sich hier um ein Entertainment System für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.

        Es ist ein Extra fürs Auto, nicht mehr und nicht weniger.
        Hauptzielgruppe dürften Familien mit Kindern sein; die Kinder sollen sich mit VR beschäftigen, damit Ruhe im Auto auf langen Fahrten ist.
      • Von PCVR_360_PCGH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Terracresta
        Ja, ich gehe bei so einem Angebot aber auch aus, dass man damit nicht nur speziell fürs Auto entwickelte Spiele spielen kann, ohne dass einem schlecht wird. Das mit den speziellen, hierfür entwickelten Spielen hab ich gelesen, aber darum geht es mir nicht und werde damit nicht der Einzige sein.
        Davon gehe ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht aus.

        Nochmal: Es handelt sich hier um ein Entertainment System für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.

        Es ist ein Extra fürs Auto, nicht mehr und nicht weniger.
        Hauptzielgruppe dürften Familien mit Kindern sein; die Kinder sollen sich mit VR beschäftigen, damit Ruhe im Auto auf langen Fahrten ist.

        Es ist kein VR Angebot für VR Spieler, die kaufen sich selbstverständlich eine Quest/Pico für Standalone oder sonstiges PCVR Headset.

        Wer kauft sich extra einen Audi und setzt sich dann in diesen Audi und lässt sich von einer anderen Person durch die Gegend fahren, um dabei VR spielen zu können?

        Wer kauft sich extra einen Audi um ein Standalone VR Headset als Extra zu bekommen, um darauf andere Anwendungen zu spielen, als die extra für die Fahrt entwickelten Anwendungen?

        Von daher macht es überhaupt keinen Sinn, das auch andere Spiele auf dem System laufen müssen oder sollen.

        Zitat von Terracresta
        Ich gehe auch davon aus, dass potentielle Kunden sicherlich erwarten, evtl. auch sowas wie ein Alyx während der Fahrt spiele zu können, falls Performance und OS des Systems das zulassen.
        Denkst du ernsthaft, Audi würde Gaming Hardware in ein Auto bauen, damit Kunden im Auto PCVR Titel wie Alyx
        spielen können?

        Das ist höchst unrealistisch. Macht überhaupt keinen Sinn, welcher Kunde sollte das erwarten?

        Ganz abgesehen, das es auch nicht so einfach umzusetzten ist, oder kennst du viele Autos in die Desktop-PC-Hardware eingebaut wird?

        Nochmal: Es handelt sich hier um ein Entertainment System für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.

        Es ist ein Extra fürs Auto, nicht mehr und nicht weniger.
        Hauptzielgruppe dürften Familien mit Kindern sein; die Kinder sollen sich mit VR beschäftigen, damit Ruhe im Auto auf langen Fahrten ist.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCVR_360_PCGH
        Auch du hast offensichtlich den Artikel nicht gelesen, denn es wird dort beantwortet.

        Das hier spezielle Spiele genau für diesen Anwendungsfall entwickelt werden und das System nicht geeignet ist um zb Half-Life Alyx zu spielen, sollte klar sein.

        Wer setzt sich auch schon in seinen Audi und lässt sich von der Frau durch die Gegend fahren um Standalone oder PCVR dabei spielen zu können?

        Es handelt sich hier um Entertainment für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.
        Ja, ich gehe bei so einem Angebot aber auch aus, dass man damit nicht nur speziell fürs Auto entwickelte Spiele spielen kann, ohne dass einem schlecht wird. Das mit den speziellen, hierfür entwickelten Spielen hab ich gelesen, aber darum geht es mir nicht und werde damit nicht der Einzige sein.

        Ich gehe auch davon aus, dass potentielle Kunden sicherlich erwarten, evtl. auch sowas wie ein Alyx während der Fahrt spiele zu können, falls Performance und OS des Systems das zulassen.
      • Von PCVR_360_PCGH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Terracresta
        Und wie soll das ein einem echten Spiel funktionieren? Du willst nach links laufen, aber weil das Auto in die "falsche" Richtung fährt, bewegst du dich nach rechts? Wenn es reine "VR"-Achterbahnfahrten ohne Input der Nutzer ist, mag das noch gehen, aber nicht in einem von der Fahrtrichtung des Fahrzeuges unabhängigen Spiel.

        Letzten Endes ist es auch nur wieder was, was sie als "Feature" vermarkten können, egal wie sinnfrei es sein mag. Wäre interessant, wie viele bzw. wenige sich dies letztendlich "gönnen" werden.
        Auch du hast offensichtlich den Artikel nicht gelesen, denn es wird dort beantwortet.

        Zitat

        Als eines der ersten Software-Produkte steht Cloudbreakers: Leaving Heaven parat. Hierbei handelt es sich um ein Spiel der Entwickler von Among Us VR. Spieler steuern den Scavenger-Roboter Skyjack durch einen Himmel von Stratus und jagen dabei KI-Wachen, während man zugleich in der Realität zu seinem tatsächlichen Reiseziel fährt. Wenn der echte Audi etwa eine Rechtskurve fährt, dann bewegt sich auch das Raumschiff nach rechts.
        Das hier spezielle Spiele genau für diesen Anwendungsfall entwickelt werden und das System nicht geeignet ist um zb Half-Life Alyx zu spielen, sollte klar sein.

        Wer setzt sich auch schon in seinen Audi und lässt sich von der Frau durch die Gegend fahren um Standalone oder PCVR dabei spielen zu können?

        Es handelt sich hier um Entertainment für die Mitfahrer auf der Rückbank, vergleichbar mit kleinen Displays in den Kopfstützen für die Mitfahrer auf der Rückbank, nur jetzt halt in VR.
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCVR_360_PCGH
        Motion Sickness entsteht, weil Gesehenes in VR (zb schnelle Bewegungen in FPS) nicht mit den tatsächlichen Bewegungsdaten, die der Körper erfasst (zb über den Gleichgewichtssinn) übereinstimmt.
        Wenn sich das Auto nun bewegt, der Körper das registriert und diese Bewegungsdaten des Autos mit dem VR Headset gekoppelt und auf die Anwendung übertragen werden, stimmt alles überein und es entsteht keine Motion Sickness.
        Und wie soll das ein einem echten Spiel funktionieren? Du willst nach links laufen, aber weil das Auto in die "falsche" Richtung fährt, bewegst du dich nach rechts? Wenn es reine "VR"-Achterbahnfahrten ohne Input der Nutzer ist, mag das noch gehen, aber nicht in einem von der Fahrtrichtung des Fahrzeuges unabhängigen Spiel.

        Letzten Endes ist es auch nur wieder was, was sie als "Feature" vermarkten können, egal wie sinnfrei es sein mag. Wäre interessant, wie viele bzw. wenige sich dies letztendlich "gönnen" werden.
      • Von PCVR_360_PCGH Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von DrNGoc
        Next Level Motion Sickness

        Bei normalen VR habe ich in der Regel keinerlei Probleme mit Motion Sickness. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, noch eine weitere Ebene unkontrollierter Bewegung dabei ist … Abgesehen davon, dass ich kein Auto brauche, würde ich das nicht kaufen, wenn nicht auch eine kostenfreie Unlimited (also jederzeit, egal wie oft und durch wen) All-Inclusive Autoreinigung inbegriffen ist.
        Genau das Gegenteil dürfte hier der Fall sein. Überhaupt keine Motion Sickness.

        Motion Sickness entsteht, weil Gesehenes in VR (zb schnelle Bewegungen in FPS) nicht mit den tatsächlichen Bewegungsdaten, die der Körper erfasst (zb über den Gleichgewichtssinn) übereinstimmt.
        Wenn sich das Auto nun bewegt, der Körper das registriert und diese Bewegungsdaten des Autos mit dem VR Headset gekoppelt und auf die Anwendung übertragen werden, stimmt alles überein und es entsteht keine Motion Sickness.

        Wird übrigens auch im Artikel explizit (kurz) angerissen.
        Nur Überschrift gelesen, nicht nachgedacht und dann sofort gepostet oder was?
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