Virtual Reality: HTC stellt Vive XR Elite auf CES vor [Gerücht]
HTC soll auf der CES, die am 05.01. beginnt, seine neue VR-Brille Vive XR Elite vorstellen wollen. Diese bietet neben Trackingkameras auch einen Tiefensensor und soll sich an Prosumer richten, die neben VR- auch AR-Erfahrungen machen wollen. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu der neuen Brille und HTCs Philosophie im Gegensatz zu Meta.
Die CES 2023 steht unmittelbar vor der Tür und wird wahrscheinlich von vielen Herstellern genutzt, um neue Produkte vorzustellen. So rechnet man damit, dass AMD und Intel neue 65-Watt-CPUs vorstellen, doch auch im VR-Bereich könnte es ein interessantes neues Produkt geben. Das Vive XR Elite von HTC soll demnach für ca. 1.400 US-Dollar in den Handel kommen und ein direkter Konkurrent zu Metas Quest Pro werden.
Bereits im Oktober wurde das Modell, das eine Mischung aus der Vive-Flow und der Vive Focus 3 darstellen soll, angeteasert. Die Brille soll anders als Letztere auch dem Endkundenmarkt zur Verfügung stehen und alle nötige Hardware integriert haben. Neben den typischen VR-Funktionen sollen außerdem Augmented-Reality-Funktionen dazukommen. Auf einem geleakten Bild sind Trackingkameras und ein Tiefensensor zu sehen, die wichtig sind, um eine stereoskopische farbige Videodurchsicht für Mixed-Reality-Erfahrungen zu ermöglichen. Der Tiefensensor stellt zudem einen Vorteil gegenüber der Quest Pro dar, da die Umgebung schneller erfasst werden kann.
Das Vive XR Elite soll mit den VR-Controllern der Focus 3 auf den Markt kommen und mit einer Akkuladung ca. zwei Stunden auskommen. HTC grenze sich zusätzlich deutlich von Meta als Anbieter ab. Anders als dieser subventioniere man keine Produkte, die persönliche Daten abgreifen und die man dann verkaufe. Man wolle obendrein keine Kompromisse bei der Privatsphäre der Kunden eingehen.
Die neue Vive-Brille soll wie auch die Quest Pro auf einen Snapdragon XR2 Gen 1 setzen und zwei Displays mit einer Auflösung von 1.920 x 1.920 bei 120 Hz bieten, die eine Sehschärfeeinstellung für Brillenträger bieten können. Module für Face- und Eyetracking sollen erst nach Release auf den Markt kommen.
Quelle: Mixed.de
