HTC Vive: A-Glass-Accessoire ermöglicht Eye-Tracking für 220 US-Dollar
Ein Upgrade-Kit für das HTC Vive wird Eye-Tracking ermöglichen. Vorbestellungen können ab dem nächsten Monat vorgenommen werden. Die A-Glass genannten Upgrade-Linsen werden auf internationalen Märkten ab dem dritten Quartal 2017 für 220 US-Dollar erhältlich sein.
Für das HTCs Vive wird ein Upgrade-Kit erscheinen, mit dem das Tracking der Augenbewegungen ermöglicht werden kann. Das Startup-Unternehmen 7invensun mit Sitz in Peking wird das Upgrade-Kit unter dem Namen "A-Glass" auf den Markt bringen. Die ersten Vorbestellungen können ab dem nächsten Monat vorgenommen werden. Auf dem chinesischen Markt werden die Linsen für rund 220 US-Dollar erhältlich sein. Auf internationalen Märkten sollen sie ab dem dritten Quartal 2017 verkauft werden.
Das A-Glass-Accessoire besteht aus zwei Augenteilen, die innerhalb des HTC-Vive-Headsets angebracht werden können. Insgesamt drei verschiedene Linsenpaare werden im Lieferumfang enthalten sein. Die Verbindung zum HTC Vive erfolgt über USB. Die Bewegungen der Pupillen werden mittels Sensoren und Infrarotlicht erfasst.
Für Virtual Reality ergeben sich dank Eye-Tracking durchaus sinnvolle Einsatzgebiete. Beispielsweise könne damit die grafische Komplexität selektiv bei den Objekten herunter geschraubt werden, die nicht gerade im Zentrum des Blicks sind, um somit wertvolle Leistung einzusparen. Dies käme besonders schwächeren PC-Systemen zu Gute, wodurch sich der potenzielle Kundenstamm für VR schlagartig vergrößern könnte.
Andererseits ließen sich damit auch spürbare Gameplay-Effekte erzielen, denn manche Spiele wie Assassin's Creed Syndicate oder The Division lassen sich bereits via Eye-Tracking steuern.
Die A-Glass-Linsen sind das erste Eye-Tracking-System, welche explizit als simples Upgrade für ein bestehendes VR-Headset konzipiert wurden. Diverse andere Unternehmen arbeiten bereits an einer Verschmelzung von Eye-Tracking und VR, darunter das Startup Fove mit seiner VR-Brille mit Eye-Tracking-Funktion, das schwedische Unternehmen Tobii mit einem Eye-Tracking-Zubehör und Eyefluence.
Quelle: via The Verge
Übung und feine Motorik für Maus oder Gamepad Stick wären nicht mehr nötig.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass das Ganze erst einmal als devkit auf den Markt kommt.
Laut erster Hands-On Berichte hat der Hersteller es darüber hinaus geschafft mit Hilfe einer eigenen Software unabhängig vom Titel und der verwendeten Engine eye-tracked foveated rendering zu implementieren, es muss also kein eigener SDK verwendet werden was wiederum der rapiden Verbreitung zuträglich sein sollte.
Nachteil daran ist dass das Stand jetzt ausschließlich auf nVidia GPUs funktioniert. AMD will nachlegen, noch gibt es aber nichts Handfestes.
Auf Basis der nun Stück für Stück erscheinenden Erweiterungen lässt sich so langsam absehen, wohin die Reise bei den 2. Generationen der HMDs hingehen wird: höhere Auflösung pro Auge, höherer FOV, eye tracking, foveated rendering, wireless, inside out Tracking möglicherweise mit Computer Vision für Ganzkörper-Avatare sowie Unmengen an social content.
Es bleibt spannend
Ja Eyetracking ist schon ein gewaltiger Schritt. Bei Resident Evil VR sind alle von dem Zielen per Kopfbewegung begeistert und es würde besser als mit Gamepad funktionieren. Wenn nun in zukünftigen Spielen per Auge gezielt wird, wäre das eine unglaubliche Revolution des Aimings. Jede Noob könnte Dank Eyetracking ganz einfach per Erblicken des Gegners zielen.
Übung und feine Motorik für Maus oder Gamepad Stick wären nicht mehr nötig.
bei star citzen werden die beweglichen geschütze per auge auf das Ziel gerichtet ^^