HTC Vive: Tracker und Deluxe Audio Strap statt Nachfolger vorgestellt [Update]
Im Zuge der CES hat das Team hinter dem VR-Headset Vive neues Zubehör angekündigt. Dabei handelt es sich um den Vive Tracker, den man an verschiedenen Objekten befestigen kann, und um den Deluxe Audio Strap. Außerdem soll es neue Dienste für VR-Inhalte geben.
Update: Mittlerweile hat HTC einige weitere Infos zum Vive Tracker und zum Deluxe Audio Strap veröffentlicht. Beide Geräte erweitern das Ökosystem der HTC Vive, der Tracker wird zuerst für Entwickler zur Verfügung gestellt. Der Vive Tracker wird dabei für Entwickler am 27.3. für 119,99 Euro verfügbar sein; Endkunden erhalten ihn im späteren Jahresverlauf, damit genug Zubehör und Inhalte bereitstehen. Mithilfe des Vive-Trackers können Entwickler Objekte aus der realen Welt in die virtuelle übertragen. Im Shooter Island 359 werden mehrere Tracker verwendet, um Spielern das volle Körpergefühl zu vermitteln.
Die Ohrhörer Vive Deluxe Audio Strap können ab dem 2.5. für ebenfalls 119,99 Euro vorbestellt werden, am 1.6. werden sie ausgeliefert, auch an Endkunden. Der Vive Deluxe Audio Strap soll integriertes Audio mit zahlreichen neuen Komfortfunktionen für entspannte, lange VR-Sessions kombinieren. Der Deluxe Audio Strap verfügt über ein stufenlos verstellbares Einstellungsrad für den möglichst perfekten Sitz.
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Vive, dahinter verbergen sich HTC und Valve, hat im Rahmen der CES neue Produkte vorgestellt. Dabei handelt es sich aber nicht um Nachfolger des gleichnamigen VR-Headsets, sondern um Zubehör. Das ist zum einen der Vive Tracker. Mit ihm soll die Notwendigkeit entfallen, ein ganzes Heer VR-kompatibler Geräte von Grund auf zu entwickeln.
Einmal über Micro-USB geladen, soll er sechs Stunden lang laufen. Kombiniert werden kann er laut Vive beispielsweise mit Handschuhen, Baseballschlägern oder Gewehren. Der Entwickler hat im Zuge der CES bereits verschiedene Partner geladen, die den Tracker an einem Objekt befestigt haben. Generell sollen es Drittenentwickler mit dem Tracker wesentlich einfacher haben, Zubehör für die Vive zu entwickeln. Er wiegt knapp unter 90 Gramm und hat einen Durchmesser von 99,65 Millimeter. Die Höhe wird mit 42,27 Millimeter angegeben.
Beim Vive Deluxe Audio Strap handelt es sich um einen Satz Ohrhörer mit Kopfband, womit man sich designtechnisch der Oculus Rift annähert. Über einen Drehmechanismus soll man die Kopfbänder lockerer beziehungsweise straffer einstellen können. Die Kopfhörer lassen sich wiederum in Höhe und Winkel verstellen.
Daneben zeigt das Team hinter dem VR-Ökosystem einen Adapter von TPCast, mit dem man die Vive kabellos betreibt. Die Latenz soll nur zwei Millisekunden betragen, die Batterielaufzeit beträgt 1,5 Stunden. Das Wireless-Set soll im zweiten Quartal 2017 für 249 US-Dollar erscheinen - in diesem Zeitraum erscheint auch das Vive-eigene Zubehör. Den Kollegen von Computerbase zufolge hat Intel mit dem WiGig-Modul ebenfalls eine Wireless-Lösung in der Mache.
Auch softwareseitig will sich das Vive-Team ins Zeug legen. So soll es einen Abodienst geben, über den man VR-Inhalte beziehen kann. Das Ganze funktioniert ähnlich wie Netflix über einen Monatsbeitrag. Die Anmeldung zur kostenlosen Probezeit ist bereits jetzt möglich, starten soll der Dienst im Februar.
Für Betreiber von VR-Arcaden wollen die Entwickler zudem einen besonderen Store ins Leben rufen. Zweck des Ganzen sei, virtuelle Realitäten der breiten Masse zugänglich zu machen, die sich nicht unbedingt mit der kostspieligen Hardware eindecken will. Auch andere professionelle Einsatzzwecke wolle man fördern, etwa in der Medizin und im Bereich der Architektur.
Quelle: Vive-Blog

1,5 Std sind mir zu wenig. Nach einer weile hat man gar weniger Laufzeit.
Jedem sein ^^
Hier noch ein weiterer Entwickler, welcher an Wireless-VR arbeitet. Wenn ich das richtig verstanden hab, verkaufen die aber nicht das Gerät selbst sondern verkaufen ihr Produkt weiter an Entwickler.
Wireless HTC Vive tested: One of VR’s problems solved, but two remain | Ars Technica
Die wireless Lösung könnte, sofern sie denn tatsächlich auch bei aufwändigen Szenen latenzfrei arbeitet, ein echter Game-Changer werden.
Die Tatsache, dss mit QuarkVR, KwikVR, nitero (unterstützt durch Valve), TPCast (unterstützt durch HTC) und Intel mehrere Unternehmen unterschiedlichster Kaliber an dieser Problemlösung mit jeweils recht unterschiedlichen Ansätzen arbeiten stimmt mich zuversichtlich, dass spätestens die für Gen2 ab Werk zu erwartende wireless Lösung performant und stabil sein wird.