HTC Vive Cosmos: Finales Design, Auflösung und grober Preis [Update]
Jetzt aktualisiert: HTC hat das finale Design des VR-Headsets Vive Cosmos präsentiert. Weiterführende Details will man vorerst noch für sich behalten und erst in der kommenden Woche offiziell bekanntgeben. Allerdings geben die Bilder einige Informationen preis. Unter anderem hat HTC am Inside-Out-Tracking geschraubt.
Aktualisierung vom 27.06.2019: Über Twitter hat HTC einige weitere technische Details zur Vive Cosmos veröffentlicht. Bestätigt wird neben dem LCD-Display auch die Auflösung von 2.880 x 1.700 Pixeln - was sich von den Gerüchten unterscheidet. Dazu kommen 90 Hertz Wiederholrate. Der Fliegengittereffekt soll durch eine von 2 auf 3 vergrößerte Subpixelzahl pro Pixel reduziert werden - wie das in der Praxis funktioniert, muss sich zeigen.
Wie Computerbase unter Berufung auf Road to VR berichtet, soll HTC den angeblichen Preis von 899 Euro so kommentiert haben, dass die Cosmos "weniger als 900 US-Dollar" kosten soll. Zum Vergleich: Das neue Oculus-Flaggschiff Rift S liegt bei 449 Euro, die Valve Index ohne Controller und Basisstation kostet 539 Euro (das komplette Paket 1.079 Euro).
HTC hat im Zuge eines Livestreams das fertige Design des Vive Cosmos präsentiert. Während der Übertragung via Facebook zeigte man zwar das VR-Headset, technische Details sollen jedoch erst kommende Woche folgen. Immerhin lassen sich den Bildern einige neue Informationen entlocken.
So wurde gegenüber der Ankündigung im Rahmen der CES 2019 das Inside-Out-Tracking offenbar überarbeitet. Anstelle von vier Kameras verfügt das Vive Cosmos nun über zwei Zusatzkameras und somit sechs Stück insgesamt. Die beiden zusätzlichen Sensoren sind in einer abnehmbaren Frontplatte untergebracht, die standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist und somit kein Aufpreis anfällt. Das bestätigte HTC bereits gegenüber uploadvr.com.
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Darüber hinaus gibt es integrierte Kopfhörer und einen Mechanismus, der das Hochklappen des Head-Mounted-Displays erlaubt. Offenbar bleibt HTC bei einer kabelgebundenen Anbindung. Die Verbindung soll allerdings mit dem Smartphone sowie dem PC möglich sein, wie HTC bereits verriet. Ebenfalls war zu Jahresbeginn die Rede von den bislang schärfsten Displays. Seit Januar wird darüber spekuliert, dass das Vive Cosmos mit Displays bestückt sein wird, die mit je 2.160 x 2.160 Pixeln auflösen, was letztlich einer Gesamtauflösung von 4.160 x 2.160 Pixeln entspricht. Ob sich das letztlich bewahrheiten wird, dürfte sich erst in einigen Tagen zeigen, wenn der Hersteller die technischen Details herausrückt.
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Die 2160 x 2160 waren doch eh nicht realistisch oder hab ich einen Denkfehler? Weil quadratische Displays?
Unsere Augen sehen ja eher rund und nicht im 16:9, daher ist Quadratisch näher dran als rechteckig, da man ja schlecht runde Displays bauen kann.
Kann nicht wirklich mehr als die Rift S wie es scheint, sollte sie wirklich so viel kosten ist die Kaufentscheidung für mich eine Leichte.
Denke mal Facebook wird die Rift hier fast zum Selbstkostenpreis verkaufen und quer subventionieren, anders kann ich mir die Preisdifferenz kaum erklären...
Faende es toll, wenn die inside out Kameras auch einfach ein video bild der raumumgebung anzeigen könnten, und man somit einen Ar Modus haben könnte, bei dem 3d Objekte in das Video old eingeblendet werden.
Davon abgesehen haben Magic Leap und Hololens schon bewiesen, dass die Anwendungsmöglichkeiten für AR im Spielebereich beschränkt sind. Man will ja eben nicht auf das eigene Wohnzimmer beschränkt sein.
Auflösung klingt erstmal gut, Field of View wäre noch interessant (etwas mehr, als bei der Rift oder Vive sollte es schon sein) ... und der genaue Preis. "Unter 900 Dollar" kann eben auch 899 Dollar heißen.
Die 2160 x 2160 waren doch eh nicht realistisch oder hab ich einen Denkfehler? Weil quadratische Displays?