HTC Vive: Banken und HTC sorgen für stornierte Vorbestellungen
Bei der Bezahlung der Vorbestellungen für das Virtual-Reality-Headset HTC Vive haben einige Banken den Geldtransfer wegen Betrugsverdacht nicht durchgeführt und so dafür gesorgt, dass HTC am anderen Ende der Kette die Bestellung automatisch stornierte. Die Betroffenen haben damit auch ihren Platz in der Warteschlange verloren, doch HTC arbeitet an einer Lösung.
Banken können in vielen Ländern unter Umständen dafür verantwortlich gemacht werden, wenn betrügerische Geldtransfers nicht unterbunden wurden. Darum werden besonders bei Kreditkarten viele Transaktionen meist automatisch geprüft und bei Verdacht auf Betrug nicht durchgeführt.
Wie bei Reddit zu lesen ist, war das auch bei einigen Vorbestellern des VR-Headsets HTC Vive der Fall, die daraufhin von ihrer Bank entsprechend informiert wurden. Zwar bestätigten die Vorbesteller dann, dass die versuchte Abbuchung zulässig war, doch ein weiterer Versuch von HTC, eine Zahlung einzuleiten, blieb in den meisten Fällen aus.
Da die Bezahlung aus Sicht von HTC beziehungsweise deren Finanzdienstleister damit nicht durchgeführt worden war, wurde auch die zugehörige Bestellung automatisch storniert. Aktuell werden vor allem die sehr schnellen Vorbesteller beliefert. Daher hilft den Betroffenen auch eine neue Bestellung nicht wirklich weiter, da sie sich so wieder ganz hinten in der langen Warteschlange der Bestellungen einreihen müssten.
HTC hat in einem Blogbeitrag die Probleme bei der Verarbeitung der Zahlung bei manchen Banken bestätigt und arbeitet daran, die Bestellungen der Betroffenen mit ihrem alten Status in der Warteschlange wieder einzurichten. Ganz wird das allerdings nicht funktionieren, da die ersten Lieferungen bereits verschickt wurden und manche Kunden, die eigentlich zu den ersten Käufern gehört hatten, nun auf weitere Auslieferungen der zweiten Welle warten müssen.
Vorbesteller sollten laut HTC ihre Bank sicherheitshalber vorab über die demnächst fällige Zahlung informieren, damit solche Probleme vermieden werden.

Alle Bestellungen Manuell bearbeiten ist zwar möglich aber ein riesiger Aufwand der auch mit Kosten verbunden ist.
Das ist aber schon doof für die Kunden und die Banken, dann heisst es wohl etwas länger warten bis der Fehler behoben wurde.