Ryzen 9000: Curve Shaper macht Overclocking und Undervolting deutlich flexibler [Bericht]

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Ryzen 9000: Curve Shaper macht Overclocking und Undervolting deutlich flexibler
Quelle: AMD

AMDs kommende Desktop-CPUs der Serien Ryzen 9000 ("Granite Ridge") und Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") sollen nicht nur eine um 16 Prozent höhere IPC sowie einen optimierten 3D V-Cache bieten, sie sollen auch neue OC-Features mitbringen.

AMDs kommende Desktop-CPUs der Serie Ryzen 9000 ("Granite Ridge"), welche wahrscheinlich am 31. Juli starten werden, und Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") sollen nicht nur eine um 16 Prozent höhere IPC sowie einen optimierten 3D V-Cache bieten, sie sollen auch neue OC-Features mitbringen, wie der Entwickler 1usmus, welcher für Tools wie den Ryzen DRAM Calculator und Hydra verantwortlich ist, erfahren und über X - vormals Twitter - mitgeteilt hat. So soll jetzt auch die Optimierungsfunktion "Curve Optimizer" per "Add-on" ergänzt werden.

Die meisten Desktop-Prozessoren von AMD sind durch ihr Power-Limit limitiert, bei den aktuellen AM5-CPUs sind es maximal 230 Watt ("PPT") bei 170 Watt ("TDP"), bei den älteren AM4-CPUs sind es 142 Watt ("PPT") bei 105 Watt ("TDP"). Mit dem mit Ryzen 5000 ("Vermeer") eingeführten Curve Optimizer hat AMD erstmals auch Overclocking und Undervolting einzelner Prozessorkerne ermöglicht. Die Optimierungsfunktion soll mit dem Curve Shaper erweitert werden.

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Im Detail erklärt 1usmus, dass Anwender derzeit eine Kurvenoptimierung auswählen müssen, welche sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen im gesamten Lastbereich stabil sein muss. Dies führte zu gewissen Einschränkungen, die aufgrund höherer CPU-Temperaturen und der möglicherweise zu niedrigen Kurvenoptimierung entstehen können. Hier soll der Curve Sharper, der als "Add-on" für den bekannten Curve Optimizer fungieren soll, ansetzen und noch bessere Ergebnisse liefern.

Bisher mussten Anwender die Kurvenoptimierung so auswählen, dass sie sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Temperaturen über den gesamten Lastbereich stabil ist. In den meisten Fällen war der begrenzende Faktor die hohe Temperatur und der niedrige Wert der Kurvenoptimierung.

Jetzt wird sich alles ändern, wir werden in der Lage sein, die Kurvenoptimierung über den gesamten Temperaturbereich zu kontrollieren. - 1usmus -

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Ryzen 9000 ("Granite Ridge") dank der noch präziser zu steuernden Kurvenoptimierung noch genauer und damit weiter optimieren lassen sollen, als das bisher schon der Fall gewesen ist.

Einmal mehr deutet sich zudem an, dass sämtliche OC-Features, bestehend aus Precision Boost 2, PBO ("Precision Boost Overdrive") sowie Curve Optimizer und der neue Curve Shaper auch für die im Ryzen 9000X3D ("Granite Ridge-X") vorgesehen sein sollen. Deren Release wird momentan für den September erwartet.

Derzeit läuft alles auf einen großen CPU-Showdown hinaus, denn neben Ryzen 9000 ("Granite Ridge"), die noch in diesem Monat in den Handel starten, könnte es dann im September zum Duell Ryzen 9000 ("Granite Ridge-X") vs. Core Ultra 200 ("Arrow Lake") kommen, da Intels neuen Desktop-CPUs zur Intel Innovation 2024 vorgestellt werden sollen. Intels Hausmesse findet vom am 24. bis 25. September in San Jose statt.

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Quelle: @1usmus via X via Wccftech

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G3cko PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Die Dinger laufen doch ohnehin immer mit hohen Temperaturen unter Last ^^ Ich weiß jetzt nicht groß, was das bringen soll.
        Ich denke auch, die Zeiten wo OC etwas bringt sind vorbei. Mein Q6600 und 5960x hatten beide 50% OC über Basistakt. Für am Ende nicht spürbare 5-10% Mehleistung fummel ich mir da keine Instabilitäten zusammen. Wenns wirklich was bringt freue ich mich, aber so richtig glaube ich noch nicht dran.
      • Von G3cko PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Die Dinger laufen doch ohnehin immer mit hohen Temperaturen unter Last ^^ Ich weiß jetzt nicht groß, was das bringen soll.
        Ich denke auch, die Zeiten wo OC etwas bringt sind vorbei. Mein Q6600 und 5960x hatten beide 50% OC über Basistakt. Für am Ende nicht spürbare 5-10% Mehleistung fummel ich mir da keine Instabilitäten zusammen. Wenns wirklich was bringt freue ich mich, aber so richtig glaube ich noch nicht dran.
      • Von Schori Volt-Modder(in)
        Interessant was da noch so kommt.
        Bei meinem 5800X3D hab ich im CO stumpf alle Kerne auf -30 gesetzt. Läuft in jeder Lage stabil. Da würde auch ein Curve Shaper nichts mehr bringen. (Ich gehe aber auch nicht davon aus, dass dieser für Ryzen 5000 kommt)
      • Von Pootch Komplett-PC-Aufrüster(in)
        UV bringt immer was.
      • Von Emil_Esel Software-Overclocker(in)
        Geilo, seit RDNA2 und Zen3 bin ich von OC zu UV gewechselt und das hier sind ja köstliche Neuigkeiten
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Die Dinger laufen doch ohnehin immer mit hohen Temperaturen unter Last ^^ Ich weiß jetzt nicht groß, was das bringen soll.
        Steht doch da, eine Erweiterung für den Curve Optimizer, und das klingt erstmal nicht schlecht. Klar sind da keine großen Leistungssprünge drin, aber für die Enthusiasten zumindest ein cooles Feature zum rumspielen.
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