Project Hydra: Neues Ryzen-Tuning-Tool vom Clock Tuner-Entwickler
Mit Project Hydra kommt vom Clock Tuner-Entwickler ein neues Ryzen-Tuning-Tool, das auch Zen 3 und Zen 3 Refresh unterstützen soll.
Yuri Bubliy, auch unter "1usmus" als der Entwickler des Ryzen Clock Tuner bekannt, hat ein neues Projekt angekündigt. Project Hydra soll dann auch Zen 3 und den Zen 3 Refresh unterstützen, während Zen 3 und davor weiter vom Clock Tuner unterstützt werden. Neben der neuen Software interessant ist, dass der Entwickler offenbar fest von einem Zen 3 Refresh ausgeht, auch als Zen 3+ bezeichnet.
Die neue Software scheint mit Versionsnummer 0.1A in einem frühen Stadium. Auffällig ist auch der Hinweis auf "Pro". Die Pro-Version wird ein paar Features mehr haben, aber nicht mehr kostenlos sein. Grundsätzlich basiert Project Hydra auf dem Framework von CTR, hat aber eine neue Benutzeroberfläche und unterstützt drei voreingestellte Spannungskurven: untertaktet, normal und übertaktet. Die Kurven können auch auf Kernebene angepasst werden und bis zu neun Profile können nun für spezielle Aufgaben erstellt werden.
Die Einstellungen in der Spannung sind nun feiner mit Abstufungen von einem Millivolt; das ist auch feiner als das Ryzen Master Tool, das drei Millivolt erlaubt. Um die Sicherheit zu erhöhen, wurden neue Mechanismen verbaut. Eine 24-Stunden-Überwachung kann genutzt werden; sie ist so schlau, dass sie Einstellungen auf Normal zurücksetzt, sollten kritische Werte gemessen werden.
Ein Fokus der Entwicklung war auch ein ressourcenschonender Betrieb: Nicht mehr als 1 Prozent CPU-Leistung und maximal 100 MiByte Speicher soll die Software in Anspruch nehmen. Yuri Bubliy will damit auch eine Alternative zum Ryzen Master Tool sein, dass seiner Ansicht nach schwerfälliger ist. Eine Veröffentlichtung ist für Ende des Monats vorgesehen.
Quelle: GamersNexus, Patreon, Twitter

Das Problem ist ja nicht allein, wie hoch ich die guten Kerne bekomme, sondern was mit den schlechtesten passiert und wie weit man insgesamt mit der Spannung runtergehen kann. Das hätte so auch noch gar nicht veröffentlich werden dürfen, sondern war unter Kollegen als reine Diskussionsgrundlage im Umlauf.
wenn damit gemeint sein soll, dass mit beiden tools kleinschrittig auch manuell voltage angepasst werden kann, dann könnte man es "alternative" nennen, so tut es CTR 2.1 aber unrecht, PBO auto oc vs. profil- und zweckbasierte dynamische wechsel zwischen den dreien, die CTR zu bieten hat, ist CTR meiner erfahrung bzw messungen nach klar besser ... mal davon abgesehen, dass man RM für PBO nichtmals braucht
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