Geforce GTX 660 im Test: Anno 2070, Battlefield 3, Crysis 2
Die Geforce GTX 660 ist da: Ein halbes Jahr hat es gedauert, aber nun betritt die erste Kepler-Grafikkarte für knapp über 200 Euro die Bühne. Was Nvidias erste Grafikkarte mit dem GK106-Chip leistet und ob AMDs Radeon-HD-7800-Geschwister geschlagen sind, klärt der Test der Geforce GTX 660.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 660 im Test: Einleitung, Spezifikation
- Seite 2 GTX 660 im Test: Lautheit, Leistungsaufnahme, Boost
- Seite 3 Geforce GTX 660 im Test: Testsystem
- Seite 4 Geforce GTX 660 im Test: Anno 2070, Battlefield 3, Crysis 2
- Seite 5 Geforce GTX 660 im Test: Starcraft 2, Skyrim, Max Payne 3 und Metro 2033
- Seite 6 Geforce GTX 660 im Test: Fazit
- Seite 7 Bildergalerie
Geforce GTX 660 im Test: Anno 2070 (DX11)
Anno 2070 ist ein Aufbau-Strategiespiel mit ökologischem Story-Einschlag. Die vom deutschen Entwicklerstudio Related Designs selbst entwickelte Engine nutzt unter Windows 7 zwar Direct X 11 als API, wie uns Chefentwickler Burkhart Ratheiser aber bereits letztes Jahr im Interview verriet, genügt in Sachen Hardware bereits der 10.1-Standard, um Anno 2070 in voller Pracht darzustellen. Im Spielmenü wählen wir die höchstmöglichen Detailstufen für alle angebotenen Einstellungen inklusive des sogenannten Wuselfaktors aus. In Sachen Kantenglättung vertrauen wir auf die von Related Designs vorgesehene Post-Processing-Methode, welche auf der ersten FXAA-Version von Timothy Lottes basiert; ebenso genügt uns die spielinterne anisotrope Texturfilterung.
Unser 30-sekündiger Benchmark zeigt einen Atomwaffeneinschlag in unserer anfangs 4.500 Einwohner zählenden Stadt, der in einer optisch ansehnlichen Explosion samt entsprechender Rauchentwicklung mündet. Der Benchmark zeichnet sich durch hohe Reproduzierbarkeit und gleichmäßige Fps-Raten sowie eine starke Grafikbelastung und ergo hohe Leistungsaufnahme der Karten aus.
Geforce GTX 660 im Test: Battlefield 3 (DX11)
Battlefield 3 ist das von unseren Lesern meistgewünschte Testspiel - kein Wunder angesichts der Pracht und des Hardware-Hungers. Für unseren Benchmark nutzen wir die erste Mission der BF 3-Singleplayer-Kampagne: "Operation Swordbreaker". Der Benchmark besteht aus einer 30-sekündigen Auseinandersetzung Ihres Trupps mit einigen Widersachern auf einem Parkplatz. Markenzeichen der Szene sind viele Partikeleffekte (Feuer sowie Rauch), die dynamische KI und durch Explosionen ausgelöste, allerdings skriptbasierte Physikeffekte (Destruction 2.0). Die Szene ist überdurchschnittlich anspruchsvoll, in weiten Teilen des Spiels werden Sie höhere Bildraten zu Gesicht bekommen - sobald es aber actionreich zur Sache geht, gelten unsere Messwerte.
Battlefield 3 verwendet die topmoderne Frostbite-2.0-Engine, die eine realistisch anmutende Beleuchtung auf den Bildschirm zaubert. Licht und Schatten werden mithilfe des Deferred Renderers auch bei etlichen Lichtquellen in einer Szene flott berechnet - doch trotz aller Effizienz: Eine solche Grafikpracht kostet Leistung. Zumal wir im "Ultra"-Detailgrad samt aktiver MSAA/FXAA-Kantenglättungskombination testen, sodass selbst High-End-Beschleuniger hier an ihre Grenzen getrieben werden.
Geforce GTX 660 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Tex)
Der zweite Teil der Crysis-Trilogie wird von der für Cross-Platform ausgelegten Cryengine 3 befeuert. Nach dem Patch auf Version 1.9 sowie mit dem auch im Benchmark verwendeten Hi-Res-Texture-Pack ist die Grafik wieder mit an der Spitze des Genres angelangt. Die Liste der Schlagworte fängt bei Tessellation an und hört mit Variable Shadow Penumbra nicht auf. Wir verwenden für unsere Grafikkarten-Benchmarks eine 20-sekündige Szene aus der siebten Mission "Dead Man Walking" ("Lebender Toter"). Diese stellt eine der forderndsten Szenen im Spiel dar, die kurz nach einem Checkpoint (freies Speichern erlaubt Crytek nicht) zu finden ist. Neben vielen Effekten im Bild nimmt auch die KI in Form mehrerer feuernder Ceph-Aliens teil.
Im Grafikmenü wählen wir im Direct-X-11-Modus die Voreinstellung "Ultra" und aktivieren die hochauflösenden Texturen. Damit ist zugleich das spielinterne Post-Processing-Antialiasing eingeschaltet. Wie in den Vorgängern erweitern wir das spielintern auf circa 4:1 festgelegte AF auf 16:1 per Treibereinstellung im Catalyst- bzw. Geforce-Treiber.
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Die 660ti ist ja auch eher eine Resteverwertung, die nicht ohne Grund erst solange nach Beginn der GK104 Produktion erscheint. Hier ging es eben um den GK106 und warum der kein größeres Interface hat
btw allzulange dauert es nicht mehr und man wird was von AMD's neuer Serie hören
irgendwie schafft es AMD ja relativ häufig ihre Karten Ende Q4 ( Kalender Quartal ) herauszubringen ...
Sagst DU und mag für DICH vielleicht stimmen, nur gibt es ebenso Leute auf dieser Welt, die absolut rein gar nix mit den AMD Grakas anfangen können (da es den Namen ATI ja schon laaaange gar nicht mehr gibt), wie ich z.B. Selbst wenn ne HD7970 nur 50.- wär und ne GTX 650 300.-, würd ich dennoch keine HD holen gehen, da sie mir einfach absolut rein gar nix bieten kann. Und ja, liegt vorallem an den negativen Erfahrungen mit den HD4000 und HD5000 Karten, die ich mir da angetan hatte und da bin ich nun mal sehr nachtragend. Keine Frage, gegen AMD selber hab ich gar nix, denn es werkeln ja immo gleich 2 CPUs von denen bei mir und drei (schwache) liegen noch auf Notreserve im Schrank, aber mit Grakas von denen kann man es mir(!!!) jedenfalls nicht mehr recht machen. Da mögen andere halt noch so von schwärmen und sie hochjubeln.
Gibt übrigens ebenso Leute, die auf gar keinen Fall je mehr ne NV Karte kaufen werden, egal ob die nun besser abschneidet oder nicht und wie willst du jene Leutz dann nennen, wenn die NV-Käufer für dich Fanboys sind? Etwa Fangirls?
du sagst ja selber selbst,wenn die karten schneller wären du würdest es nicht kaufen und warum weil mal schwarze schaffe erwischt hast (das kann jedem passieren > neue serie neues glück
ich würde JEDE karte kaufen egal welcher name draufsteht solang preis/leistung stimmt
ich halt z,b vom amd cpus rein garnichts was einige sagen das is mega intel fanboy,falsch bei cpus is einfach ein der unterschied größer
vorallem kaufste cpus ned jedes jahr oder gar alle 2j ich zumindest ned,grafikkarten hingegen kauf ich dann wenn sie benötigt werden da ich ne n 5870 + ne 5970 hatte ging mir JETZT nach 2j einfach der speicher aus
ich sags dir offen und ehrlich ich hab vor 2tage meine 7970 bekommen ich hätte gern mal ne NV gehabt spez. ne gtx 680 ABER als ich den preis gesehn hab für karten die ich wakü einbinden kann hat mein inneres gesagt "nö def NICHT da bekomm ich ne amd (ati,sag immernoch ati da amd für mich einfach der name der cpus is
das echt schade wenn mal 90% der leuts die für das geld sich ne nv kaufen ne ati kaufen würden hätten wir alle was von den nv würde ganz schnell einsehen das die preis unmenschlich hoch sind
ich denk wir beide haben da nen stückweise recht
und dann gibts doch tatsächlich Leute die immer wieder PhysX als Kaufargument bei Mittelklasse- & Einsteigerkarten anführen.
@topic:
Die Karte ist ein Witz, wie die gesamte aktuelle Generation. Viel zuwenig Leistung für den Preis. 1,5 Jahre nach der 560Ti kommt eine Karte, die 25% schneller ist, für den selben Einstandspreis auf den Markt. Wen soll das hinter dem Ofen hervorlocken?
Nice nice aber die 7870 ist für mich immer noch das beste was man sich als gamer in den rechner stecken kann .
@PCGH_Raff: Was ist eigentlich an den Gerüchten dran, dass NV den Chip der GTX 660 um einige Shader, nen Cluster und 16 TMUs beschnitten haben soll? Denn ursprünglich ging man bei der GTX 660 ja mal von 1152 Shader, 6 Cluster und 96 TMUs aus, wobei dies ja auch nur Vermutungen waren. Aber damit wäre die Karte wohl viel eher auf nem guten Niveau mit der HD7870 gewesen und weniger wie jetzt zwischen den beiden HD7800. Wobei man sagen muss, dass die Vermutungen mit 1152/6/96 ja auch nur auf Hochrechnungen basierten (im 3Dcenter Forum z.B.: 3DCenter Forum - Diskussion zu: nVidias GK106-Chip kommt mit ~240mm² Chip-Fläche und möglicherweise... ), die anhand der Chipfläche erstellt wurden.