Geforce GTX 650 Ti im Test: Anno 2070, Battlefield 3, Crysis 2

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Geforce GTX 650 Ti im Nvidia-Referenzdesign (7)
Quelle: PC Games Hardware

Nvidias Geforce GTX 650 Ti stellt sich vor: Nachdem die Kalifornier vor drei Wochen die Geforce GTX 660 und GTX 650 auf den Markt brachten, offenbarte sich eine große Preis- und Leistungslücke zwischen den Neulingen. Nun schickt Nvidia mit der Geforce GTX 650 Ti das fehlende Puzzle-Teil ins Rennen. Ob sich die GTX 650 Ti für Spieler lohnt, klärt unser Test.

Geforce GTX 650 Ti im Test: Anno 2070 (DX11)

Anno 2070 ist ein Aufbau-Strategiespiel mit ökologischem Story-Einschlag. Die vom deutschen Entwicklerstudio Related Designs selbst entwickelte Engine nutzt unter Windows 7 zwar Direct X 11 als API, wie uns Chefentwickler Burkhart Ratheiser aber bereits letztes Jahr im Interview verriet, genügt in Sachen Hardware bereits der 10.1-Standard, um Anno 2070 in voller Pracht darzustellen. Im Spielmenü wählen wir die höchstmöglichen Detailstufen für alle angebotenen Einstellungen inklusive des sogenannten Wuselfaktors aus. In Sachen Kantenglättung vertrauen wir auf die von Related Designs vorgesehene Post-Processing-Methode, welche auf der ersten FXAA-Version von Timothy Lottes basiert; ebenso genügt uns die spielinterne anisotrope Texturfilterung.

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Unser 30-sekündiger Benchmark zeigt einen Atomwaffeneinschlag in unserer anfangs 4.500 Einwohner zählenden Stadt, der in einer optisch ansehnlichen Explosion samt entsprechender Rauchentwicklung mündet. Der Benchmark zeichnet sich durch hohe Reproduzierbarkeit und gleichmäßige Fps-Raten sowie eine starke Grafikbelastung und ergo hohe Leistungsaufnahme der Karten aus.

Anno

Geforce GTX 650 Ti im Test: Battlefield 3 (DX11)

Battlefield 3 ist das von unseren Lesern meistgewünschte Testspiel - kein Wunder angesichts der Pracht und des Hardware-Hungers. Für unseren Benchmark nutzen wir die erste Mission der BF 3-Singleplayer-Kampagne: "Operation Swordbreaker". Der Benchmark besteht aus einer 30-sekündigen Auseinandersetzung Ihres Trupps mit einigen Widersachern auf einem Parkplatz. Markenzeichen der Szene sind viele Partikeleffekte (Feuer sowie Rauch), die dynamische KI und durch Explosionen ausgelöste, allerdings skriptbasierte Physikeffekte (Destruction 2.0). Die Szene ist überdurchschnittlich anspruchsvoll, in weiten Teilen des Spiels werden Sie höhere Bildraten zu Gesicht bekommen - sobald es aber actionreich zur Sache geht, gelten unsere Messwerte.

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Battlefield 3 verwendet die topmoderne Frostbite-2.0-Engine, die eine realistisch anmutende Beleuchtung auf den Bildschirm zaubert. Licht und Schatten werden mithilfe des Deferred Renderers auch bei etlichen Lichtquellen in einer Szene flott berechnet - doch trotz aller Effizienz: Eine solche Grafikpracht kostet Leistung. Zumal wir im "Ultra"-Detailgrad samt aktiver MSAA/FXAA-Kantenglättungskombination testen, sodass selbst High-End-Beschleuniger hier an ihre Grenzen getrieben werden.

BF3

Geforce GTX 650 Ti im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Tex)

Der zweite Teil der Crysis-Trilogie wird von der für Cross-Platform ausgelegten Cryengine 3 befeuert. Nach dem Patch auf Version 1.9 sowie mit dem auch im Benchmark verwendeten Hi-Res-Texture-Pack ist die Grafik wieder mit an der Spitze des Genres angelangt. Die Liste der Schlagworte fängt bei Tessellation an und hört mit Variable Shadow Penumbra nicht auf. Wir verwenden für unsere Grafikkarten-Benchmarks eine 20-sekündige Szene aus der siebten Mission "Dead Man Walking" ("Lebender Toter"). Diese stellt eine der forderndsten Szenen im Spiel dar, die kurz nach einem Checkpoint (freies Speichern erlaubt Crytek nicht) zu finden ist. Neben vielen Effekten im Bild nimmt auch die KI in Form mehrerer feuernder Ceph-Aliens teil.

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Im Grafikmenü wählen wir im Direct-X-11-Modus die Voreinstellung "Ultra" und aktivieren die hochauflösenden Texturen. Damit ist zugleich das spielinterne Post-Processing-Antialiasing eingeschaltet. Wie in den Vorgängern erweitern wir das spielintern auf circa 4:1 festgelegte AF auf 16:1 per Treibereinstellung im Catalyst- bzw. Geforce-Treiber.

Crysis 2
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  1. Seite 1 Geforce GTX 650 Ti im Test: Einleitung, Spezifikation
  2. Seite 2 Geforce GTX 650 Ti im Test: Leistungsaufnahme, Lautheit, Overclocking
  3. Seite 3 Geforce GTX 650 Ti im Test: Testsystem
  4. Seite 4 Geforce GTX 650 Ti im Test: Anno 2070, Battlefield 3, Crysis 2
  5. Seite 5 Geforce GTX 650 Ti im Test: Starcraft 2, Skyrim, Max Payne 3 und Metro 2033
  6. Seite 6 Geforce GTX 650 Ti im Test: Fazit
    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrOizo Komplett-PC-Käufer(in)
        ich habe sie nun gekauft für 110 euro. Ist nicht teuer finde ich... Und mir hat die 550ti schon gefallen und die war auch nicht sooo gut angeblich. Mann muss es ja nicht immer übertreiben mit der Grafik.
      • Von MrOizo Komplett-PC-Käufer(in)
        ich habe sie nun gekauft für 110 euro. Ist nicht teuer finde ich... Und mir hat die 550ti schon gefallen und die war auch nicht sooo gut angeblich. Mann muss es ja nicht immer übertreiben mit der Grafik.
      • Von Medcha Software-Overclocker(in)
        Lustig, jeder hat doch seine Sichtweise und die ist fast immer: "nur das, was ich brauche ist interessant für mich" und das ist auch normal. Mich interessieren Grafikkarten jenseits der 300 Euromarke nun überhaupt nicht und ebenso unter 100 Euro. Dazwischen spielt sich "meine" Welt ab.

        Zumal nicht jeder Computeruser gleich ein Nerd ist. Und für ganz normale Leute, die mal ne Runde daddeln wollen, ist die Karte doch wunderbar.
        Komischerweise gehen viele User immer davon aus, dass die anderen auch so "behämmert" sind, wie sie selbst. Stimmt aber nicht immer.

        Trotzdem bleibt ein nerdiger Geschmack zurück, wenn man hier so manche Posts liest: Clischee: Grafikkarte muss groß sein!!! Klar, weil die meisten Schlaumeier ja auch mehrere Hundert Euro dafür ausgeben. Da muss schon was groß sein (zum groß werden). Dann muss sie über 200 Euro kosten, "...sonst ist das keine richtige Grafikkarte...". Erinnert mich etwas an mein Auslandsjahr in USA, da fragten die Leute immer so geile Fragen, wie "Habt ihr auch Kühlschränke oder Autos". Das Clischee "Europa" lies eben nichts anderes zu: "America is the best", hier ähnlich.

        Für mich sind Leute, die ne GTX 65o TI oder ähnlich kaufen eher annehmbar als Kunden der 500 Euroklasse. Schlau ist immer etwas sympathischer als Protz.

        @Gustlegga
        Dein Bild ist immer wieder geil! Ein Traum!
      • Von MBeneke Kabelverknoter(in)
        Naja Leute wenn ich hier so den einen oder anderen Post sehe könnte ich meinen das Topic hier sei Flamewars: AMD-Fanboys vs. Nvidia-Fanboys. Die meisten Post sind einfach nur Spam. Vorgestern hat meine Palit GTX 460 die Transistoren gestreckt :_-( . Da musste schnell gleichwertiger Ersatz her. Also hab mir gestern eine 650 Ti bestellt. 125€ für ne Golden Sample sind schon okay find ich. Der Grund war ganz einfach das ich studiere und was teueres nicht in die Tüte kommt. Klar hätte ich lieber ne bessere Graka gehabt. Aber die 450 Ti wirds zumindest bis zum Abschluss auch tun.
        Wegen des Einsatzes von verschiedenen CAD-Programmen ist mir eben CUDA wichtig. Solange AMD da nix anbietet kann die Karte ein noch so gutes P/L Verhältnis haben, im mein System kommt die nicht.

        So das wollt ich nur mal angemerkt haben.

        P.S.: Zum Thema "putzige Karte" noch soviel. Wollt ihr allen ernstes nur weils besser aussieht ne GraKa in Full-size Maßen?

        P.P.S.: Hat hier irgendwer den Durchblick wie das mit den "defekten" Teilen der Karte ist? Werden die wie bei AMD per laser getrennt oder nur deaktiviert? Und wenn die nur die deaktiviert werden, wie bekomm ich die wieder aktiviert?
      • Von da brew Freizeitschrauber(in)
        Ja, ich glaub auch dass die sich extra viel Zeit genommen haben um möglichst spät möglichst wenig möglichst überteuerte Grafikkarten zu verkaufen.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Der Markt ist aber auch total übersättigt, bzw. eben so wie er ist, und da ist die Karte einfach nen Fail zu dem Preis....

        Man muss schon realistische Preisvorstellungen von seinem Produkt haben, sonst wird das nichts....

        Vor allem sollte man sich eben nicht soooo abartig lange Zeit lassen, bis man denn endlich mal in die Pushen kommt...
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