151 Grafikkarten im Benchmark: 75× AMD Radeon, 75× Nvidia Geforce und 1× Intel Arc im 3DMark Fire Strike

Die Arbeiten am größten Grafikkarten-Vergleich in der PCGH-Geschichte sind abgeschlossen. Sage und schreibe 151 Grafikkarten seit 2009 haben einen speziellen Benchmark-Parcours absolviert - darunter erstmals ein Modell von Intel. Im Folgenden möchten wir einen Vorgeschmack auf das Gesamtwerk geben.

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151 Grafikkarten im Benchmark: 75× AMD Radeon, 75× Nvidia Geforce und 1× Intel Arc im 3DMark Fire Strike
Quelle: PC Games Hardware

Vor einem knappen Jahr präsentierten wir Ihnen eine Grafikkarten-Rangliste mit 130 Modellen. Seitdem waren wir nicht untätig, die Arbeiten an der Revision und Erweiterung auf 150 Grafikkarten sind nun abgeschlossen. Noch bevor wir alle Daten zu einem Gesamtwerk verschmelzen, möchten wir Ihnen einen Vorgeschmack liefern. Der Anlass ist nicht unbedingt spektakulär, aber bemerkenswert: Erstmals seit dem Jahr 1998 stellt sich eine dedizierte Intel-Grafikkarte der AMD- und Nvidia-Übermacht. Wir haben die ursprünglich angedachte Aufteilung von 75 Geforce-Grafikkarten vs. 75 Radeon-Grafikkarten daher spontan auf 151 Modelle erweitert. Nummer 151 ist die Intel Arc A380, welche das PCGH-Testlabor zeitweise beehrt und bereits eine große Hürde gemeistert hat:

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150 + 1 Grafikkarten im Benchmark-Test

Falls Sie den vorhergehenden Artikel noch nicht gelesen haben, sind Sie eingeladen, dies nachzuholen - es lohnt sich. Für den Test von nunmehr 151 Grafikkarten nutzen wir dasselbe, unangetastete System. Da sich 151 Grafikkarten nicht über Nacht testen, begannen die Arbeiten bereits Anfang 2021 mit einer bewusst "finalen" Benchmark-Aufstellung, die auch betagte Grafikkarten nicht völlig überfordert - zumindest das einstige High-End. Wundern Sie sich daher nicht, dass wir trotz mittlerweile deutlich schnellerer Prozessoren am Markt noch auf einen übertakteten Intel Core i9-10900K setzen. Dieser war zum damaligen Zeitpunkt die potenteste Option und erlaubt den allermeisten Grafikkarten die Entfaltung. Im Angesicht noch stärkerer Grafikkarten, allen voran Geforce RTX 4090 und Radeon RX 7900 XT, ist das Update auf 151 Grafikkarten das Finale mit dieser Benchmark-Aufstellung. 2023 werden wir das Spiel auf Basis eines PCI-Express-5-Unterbaus wiederholen, nach Möglichkeit mit einem 6-GHz-Prozessor.

Doch zurück zur Gegenwart. 75 Radeon-Grafikkarten seit 2009, 75 Geforce-Grafikkarten seit 2010 und eine Arc-Grafikkarte des Jahres 2022 haben den 3DMark Fire Strike durchlaufen, um Ihnen den ultimativen Überblick der Leistung und Entwicklung zu geben. Der Fire Strike (ohne "Ultra" oder "Extreme") läuft unter DirectX 11 in Full HD und skaliert im Rahmen des Dargestellten hervorragend mit Grafikleistung. Welche Scores und Platzierungen das zur Folge hat, offenbart der folgende Benchmark mit 151 Grafikkarten:

Ein großer Reiz von derart umfassenden Benchmarks geht natürlich davon aus, die eigenen, ausrangierten Grafikkarten mit nachfolgenden und anderen Modellen zu vergleichen. Da die Flut an Grafikkarten riesig ist, haben wir das einzige Intel-Modell farblich hervorgehoben - für den Fall, dass Sie nur deswegen auf diesen Artikel geklickt haben. Dabei handelt es sich ausdrücklich nur um eine Stichprobe, die Leistung der Arc A380 (Alchemist alias Xe HPG) schwankt je nach Anwendung/Spiel enorm. In diesem Fall, einer DirectX-11-Anwendung, landet die Intel-Grafikkarte im Mittelfeld und somit hinter der grob anvisierten Konkurrenz in Gestalt der AMD Radeon RX 6400.

Die Ergebnisse unterstreichen eine Beobachtung rund um die aktuellen GPU-Architekturen: Ist hoher Durchsatz bei niedrigen Pixelmengen gefragt, trumpft RDNA 2 alias Radeon RX 6000 auf. Die AMD-Architektur kann in diesen Fällen die meisten Daten im Infinity-L3-Cache vorhalten und die sehr hoch taktenden Rechenwerke erledigen den Rest. Nvidias Ampere aka Geforce RTX 3000 tickt anders. Hier bedeuten mehr oder "schwerere" Pixel eine relativ bessere Leistung. Bei wenigen, einfachen Bildpunkten läuft die Shader-Pipeline leer. Das gilt für alle RTX-30-Chips, die Stärke in hohen Auflösungen kommt bei den Transferraten-starken Modellen Geforce RTX 3080 (Ti) und RTX 3090 (Ti) jedoch besonders zum Tragen.

Selbstverständlich erhebt diese Rangliste keinen Anspruch auf absolute Korrektheit. Ein Benchmark bleibt ein Benchmark - es gibt gute Gründe dafür, warum PCGH Grafikkarten normalerweise sehr aufwenig mit 20 Spielen (in vier Auflösungen) testet. Generationenübergreifende Vergleiche erfordern jedoch Kompromisse, um auch die Leistung der alten Modelle mit Bildraten jenseits von Diashow-Bildraten abzubilden. Weitere Messwerte und einen erläuternden Rahmen mit 150 Grafikkarten im Vergleich liefern wir im September nach. Bis dahin empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die 3DMark-Rangliste mit Time Spy und Port Royal, in der wir annähernd 50 Grafikkarten neuerer Baureihen miteinander vergleichen.

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Welche Grafikkarten besaßen Sie im Laufe Ihrer Zocker-Karriere? Welchen Leistungsfaktor erreicht Ihr aktuelles Modell davon ausgehend? Und werden Sie eine Intel-Grafikkarte kaufen? Diskutieren Sie mit! Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt.

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    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von onkel-foehn
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Der Unterbau spielt bei diesem alten Test durchaus eine Rolle, das ist bei modernen GPUs (leider) kein reiner Grafikkartentest (dito Time Spy).
        Da müßte eine RX 6800/RTX 3070, in Verbindung mit einem 12900K, so richtig rocken....im Gegenzug mit den, dazu vergichen, eher alten/schwachen i9 7920X/R9 3900X unterperformen....mal sehen was aktuell 2022 so los war

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        Irgendwie seh ich das nicht.
        Dann sind die RX 6800/RTX 3070 wohl keine modernen Grafikkarten....
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Raff
        Moin [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]!

        Ich habe das nun extra am GPU-System nachgestellt. Asus RTX 3080 Strix O12G mit auf 350 Watt herabgesetztem Powerlimit -> 47.219 Graphics Score und damit quasi eine Punktlandung auf dem Wert im Artikel. Der Unterbau spielt bei diesem alten Test durchaus eine Rolle, das ist bei modernen GPUs (leider) kein reiner Grafikkartentest (dito Time Spy).

        MfG
        Raff
        Danke für den nachtest. Ich glaube das es an euren customs liegt weil bei 350w sollte diese gpu ähnliche taktraten wie meine mit 350 w und oc machen. Vorallem bringt mir speicherbandbreite 0 bei diesem test. Aber bei 350w verliere ich dadurch wieder paar mhz. Und beim alten treiber habe ich fie 47300 umd beim neuen verliere ich ein paar punkte das passt so schon
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Moin [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]!

        Ich habe das nun extra am GPU-System nachgestellt. Asus RTX 3080 Strix O12G mit auf 350 Watt herabgesetztem Powerlimit -> 47.219 Graphics Score und damit quasi eine Punktlandung auf dem Wert im Artikel. Der Unterbau spielt bei diesem alten Test durchaus eine Rolle, das ist bei modernen GPUs (leider) kein reiner Grafikkartentest (dito Time Spy).

        MfG
        Raff
      • Von manimani89 Volt-Modder(in)
        ja vl liegts an windows 11

        nach trreiber neuinstalltion knacke ich zumindest die 3080 12gb stock knapp

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