SLI/Crossfire, Geforce7800 GTX, Ausblick)

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Die Chips auf Grafikkarten rechnen schneller als selbst modernste CPUs und verfügen bald über mehr als eine Milliarde Transistoren. PCGH blickt im vierten Teil dieser Serie zurück auf den Weg, den die Pixelbeschleuniger von den ersten DX9-Karten bis zu deren Nachfolgern zurücklegten.

PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX SLI und Crossfire
Die Geburt von PCI-Express zog gleichzeitig auch eine immense Steigerung der Bandbreite von und zur GPU sowie die Möglichkeit nach sich, problemlos mehrere Steckplätze auf einem Board zu installieren. Nvidia und Ati nutzten dies, um ihre jeweiligen Revivals von 3dfx‘ seligem Scan-Line-Interleave - SLI - wieder aufleben zu lassen. Nvidia, welches die Reche an etlichen 3dfx-Technologien erworben hatte, verwendete glatt dasselbe Akronym wie Jahre zuvor 3dfx, hinterlegte es aber mit einer anderen Bedeutung: Scalable Link Interface. Fast jede dafür taugliche Karte trug einen zusätzlichen Anschluss am oberen Rand auf den eine sogenannte SLI-Brücke zur Kommunikation der beiden Grafikkarten untereinander gesteckt wird. Atis Crossfire der ersten Generation basierte auf prinzipiell ähnlicher Technologie nur wurde die Verbindung durch einen externen DVI-Dongle und spezielle Chips auf der sogenannten Crossfire-Masterkarte hergerstellt. Ati sah damals die Vorteile von Crossfire darin, dass es "immer funktioniere und keine Profile nötig seien" - man hatte einen Supertiling genannten Fallback-Modus, für den Fall, dass die in SLI ebenfalls vorhandenen Modi AFR (Alternate Frame Rendering, GPUs berechnen abwechselnd komplette Bilder) und SFR (Split Frame Rendering, GPUs rechnen zusammen an einem horizontal unterteilten Bild) nicht funktionieren würden.

PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX
Refresh-Time (2)
Der Refresh von Nvidia zog sich bis zum Sommer hin, schlug dann aber umso heftiger ein. Was immer man von der aufgebohrten Geforce 7800 GTX halten mag: Nvidia setzte mit ihr einen glücklicherweise bis heute andauernden Trend: Verfügbarkeit beim Launch. Daneben bot die GPU über erweiterte Rechenmöglichkeiten der Shader-ALUs sowie 24 anstelle von 16 Pipelines. Zur großen Überraschung aller wurde die mit über 300 Millionen Transistoren ausgestattete GPU im als nicht besonders leistungsfähig verschrienen 110-Nanometer-Prozess gefertigt, mit dem Ati solche Problem gehabt hatte. Die grundsätzlichen Probleme der Geforce-6-Reihe (siehe weiter vorn im Text) blieben allerdings erhalten. Trotzdem erreichte die Geforce 7800 GTX oft die doppelte Performance ihres Vorgängers - nicht zuletzt, weil die Treiber besser auf die neuen Grafikkarten optimiert und weil die Texturfilters noch weiter heruntergeschraubt wurde.
PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX GPU G70 PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 7800 GTX GPU G70
Mit der Geforce 7800 GTX konnte Nvidia sich im Spätsommer 2005 die lange verlorene Performance-Krone in Benchmark-Tests zurückerobern.

Ausblick
Im nächsten Teil der PCGH.de-Grafikkarten-Geschichte zeigen wir den Schlagabtausch im Shader-Modell-3-Bereich, den Ati mit der Vorstellung der X1000-Reihe im Herbst 2005 begann, sowie die ersten DirectX-10-Grafikkarten von Nvidia.

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Enter the Geforce 6
  3. Seite 3 Ati kontert und Mittelklassen
  4. Seite 4 PCI-Express und Refresh-Time (1)
  5. Seite 5 SLI/Crossfire, Geforce7800 GTX, Ausblick)
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