PCI-Express und Refresh-Time (1)

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Die Chips auf Grafikkarten rechnen schneller als selbst modernste CPUs und verfügen bald über mehr als eine Milliarde Transistoren. PCGH blickt im vierten Teil dieser Serie zurück auf den Weg, den die Pixelbeschleuniger von den ersten DX9-Karten bis zu deren Nachfolgern zurücklegten.

PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 6800 Ultra PCI-Express Quelle: PCGH PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 6800 Ultra PCI-Express PCI-Express
Waren sowohl Geforce 6800 als auch Radeon X800 noch als AGP-Versionen vorgestellt worden, begann im Sommer 2004 die Umstellung auf PCI-Express. Ati stellte von allen GPUs eigene PCI-Express-Versionen her und im gleichen Zuge auch Teile der X800-Reihe auf 110-Nanometer-Fertigung um. Diese Modelle, die X800-XL-Reihe, ließen sich im Vergleich zu der in 130-Nanometer-Technik gefertigten X800 XT und Pro, in der Regel nicht nennenswert übertakten, sodass der Refresh, die Radeon X850, wieder auf 130 Nanometer umschwenkte. AGP-Karten wurden, mit Ausnahme der X850-Reihe, mithilfe einer Rialto genannten Brücke hergestellt, welche die AGP-Signale für PCI-Express übersetzte.
PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X800 XL PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X800 XL
PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 6800-GPUs: NV40 (rechts) und NV45 (links) PCGH Grafikkarten-History: Nvidia Geforce 6800-GPUs: NV40 (rechts) und NV45 (links) Nvidia hingegen stellte PCI-Express-Kompatibilität der 6800-Reihe zunächst mit dem NV45 her. Dieser bestand aus einem normalen NV40-Chip und einem Brückenchip (HSI, High-Speed-Interconnect), welcher auf denselben Chipträger montiert waren. Später gab es dann einen (auf 12 Pipelines abgespeckten) NV42-Chip mit nativem PCI-Express-Interface. Die kleineren 6600- und 6200-Chips der Geforce-6-Reihe stellte man direkt um, da hier aufgrund des hohen Volumens und niedrigeren Preises die aufwändige Konstruktion mit separatem Brückenchip nicht lohnte. Von der Geforce 6200 kam später noch eine reine AGP-Version auf den Markt, während AGP-Karten mit 6600-Chip den Brückenchip HSI benötigten - und darum auch stets einige Euro teurer waren als ihre PCI-Express-Pendants.

PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X850 XT-PE AGP PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X850 XT-PE AGP Refresh-Time
Zur Jahreswende 2004/2005 legte Ati noch eine Schippe drauf, während Nvidia sich in Sachen High-End ziemlich still verhielt. Mit der X850-Reihe, bestehend aus X850 Pro (abermals mit nur zwölf Pipelines), XT und XT-PE sowie weiter erhöhten Taktraten vergrößerte Ati das Performance-Delta zu Nvidia. Dies war inzwischen auch nötig, erschienen doch mit einem Patch für Far Cry (dt.) und Splinter Cell: Chaos Theory erste Spiele, welche Nutzen aus der Unterstützung für Shader-Modell 3 zogen und im Falle von SC:CT zum Launch SM2 gleich ganz unter den Tisch fallen ließen (dies wurde später per Patch nachgereicht).
PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X850 XT-PE PCI-Express PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon X850 XT-PE PCI-Express
PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon R481-GPU (X850 XT-PE/AGP) PCGH Grafikkarten-History: Ati/AMD Radeon R481-GPU (X850 XT-PE/AGP) Die X800 wurde drastisch erweitert und neben XT-PE, XT und Pro gab es noch die weiter abgespeckten Varianten GTO (ebenfalls 12 Pipelines, niedrigerer Takt), GT (8 Pipelines) und SE (8 Pipelines, niedrigerer Takt).

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Einleitung
  2. Seite 2 Enter the Geforce 6
  3. Seite 3 Ati kontert und Mittelklassen
  4. Seite 4 PCI-Express und Refresh-Time (1)
  5. Seite 5 SLI/Crossfire, Geforce7800 GTX, Ausblick)
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