Sphere: Die gigantische LED-Kugel setzt auf Nvidia-Technik - 150 Geforce-Grafikkarten
Die rundum mit LEDs versehene Halle "Sphere" ist ein echter Hingucker. Damit die Videos flüssig laufen, ist aber viel Rechenleistung notwendig. Ebendiese stammt offenbar aus dem Hause Nvidia.
Die im September letzten Jahres eröffnete Mehrzweckhalle Sphere in Paradise (Las Vegas) sorgt mit ihren gigantischen Displays damals wie heute für Aufsehen. Außen wird das kugelförmige Gebäude von 1,2 Millionen Pixeln beleuchtet, während es auf der Innenseite noch weit mehr Bildpunkte zu sehen gibt: Dort ist das weltweit erste 16K-Display auf LED-Basis untergebracht. Videoinhalte für Live-Shows zu erstellen, benötigt dadurch einiges an Rechenleistung. Und ebendiese stammt offenbar von Nvidia-Grafikkarten.
Viele ältere Grafikkarten
Das Unternehmen erklärt in einem aktuellen Blogpost, dass die Videos für die Sphere in Kalifornien vorbereitet werden. Anschließend werden sie zur Darstellung auf mehrere Workstations mit insgesamt 150 RTX-A6000-Grafikkarten gestreamt. Zusammen können diese RGB-Bilder in 16K in Echtzeit und mit 60 Fps ausliefern. Sie setzen dabei auf den Vollausbau der GA102-GPU; die Grafikkarten entsprechen damit grob einer Geforce RTX 3090 Ti mit verdoppeltem Speicher. Gleichzeitig stammt außerdem auch die zum Abspielen notwendige Netzwerktechnik von Nvidia. Diese sorgt dafür, dass die Einzelelemente des Bildschirms synchron arbeiten.
Auch die Erzeugung der Inhalte selbst läuft laut Nvidia - zumindest teilweise - auf den hauseigenen Produkten. Konkret benennt das Unternehmen den Einsatz von Workstations mit Grafikkarten vom Typ Geforce RTX A40, die ebenso auf den GA102 setzen und zur Bildbearbeitung von Kameraaufnahmen mit 18K-Auflösung dient. Dadurch können Videos für die Sphere erstellt werden, ohne Einzelbilder von mehreren Kameras zusammensetzen zu müssen.
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Warum in der Sphere nicht Nvidias neuere Hardware der Ada-Lovelace-Generation zum Einsatz kommt, wird in dem Blogpost nicht erwähnt. Vermutlich kamen diese für die Eröffnung aber schlicht zu spät auf den Markt. Im September 2023 gab es die ersten Ada-Grafikkarten zwar schon seit fast einem Jahr, doch hätte man wohl ab dann erst damit beginnen können, die Software entsprechend anzupassen. Neuere Grafikkarten dürften also, wenn überhaupt, nur in den geplanten Nachbauten der Sphere zum Einsatz kommen.
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Quelle: Nvidia via Videocardz

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Es gibt nicht im Ansatz sowas ähnliches, nicht zu beschreiben.
Eye of c'thun
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