Treiber-Verwirrung: Nvidia ändert Supportliste - weitere GPUs fliegen heraus
In der ursprünglichen Supportliste des neuen Nvidia-Grafiktreibers 591.44 hat sich ein Fehler eingeschlichen - inzwischen wurden weitere GPUs entfernt.
Der am Donnerstag von Nvidia veröffentlichte Grafiktreiber Geforce Game Ready 591.44 WHQL brachte für Nutzer älterer Grafikarchitekturen schlechte Neuigkeiten mit sich. Denn mit der neuen Version hat Nvidia den Architektur-Support zusammengestrichen. Die Architekturfamilien Maxwell (Geforce GTX 900) und Pascal (Geforce GTX 1000) werden nicht länger unterstützt. Wer eine entsprechende GPU besitzt, muss also mit dem vorherigen Treiber auskommen - die Weiterentwicklung wurde eingestellt.
Kürzung im Korrekturgang
Die passend zum Treiber 591.44 veröffentlichte Supportliste sorgte allerdings für Verwirrung, denn ursprünglich waren dort noch einige Pascal-Grafikkarten enthalten. Konkret ging es um die sechs Notebook-GPUs MX150, MX230, MX250, MX330 und MX350. Inzwischen hat Nvidia aber reagiert und diesen Fehler behoben: Die genannten Chips wurden restlos gestrichen. Der Architektur-Kahlschlag ist damit komplett. Und auch die MX-Reihe ist damit fast am Ende - einzig die MX450 auf Basis der Turing-Architektur wird weiterhin unterstützt.
Quelle: Nvidia (Changelog) via Videocardz
Ursprünglich waren in der Supporttabelle des Nvidia-Grafiktreibers 591.44 noch einige Notebook-GPUs enthalten. Diese wurden inzwischen entfernt.
Ähnlich dünn wird die Luft für Nvidias Titan-Reihe. Neben den Maxwell- und Pascal-Ablegern wurde hier auch das Volta-Modell Titan V aus der Supportliste entfernt. Als einzige noch unterstützte Grafikkarte hält damit die 2018 vorgestellte Titan RTX die Stellung. Ewig dürfte die Entwicklung aber auch hier nicht weitergehen: Die dafür genutzte Turing-Architektur wird in ein paar Jahren vermutlich ebenso aus der aktiven Entwicklung fliegen.
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Ganz konsequent ist Nvidias Support-Angabe übrigens auch jetzt nicht. Denn laut der Treiber-Webseite werden die Game-Ready-Treiber noch immer für die Architekturen Maxwell, Pascal, Turing und Ampere entwickelt. Angesichts der angepassten Supportliste handelt es sich dabei aber wohl nur um ein weiteres Überbleibsel der bisherigen Angaben. Stattdessen dürfte sich die Entwicklung künftig auf die Architekturen Turing, Ampere, Ada Lovelace und Blackwell beschränken.
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Quelle: Nvidia (Changelog) via Videocardz

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AMD hat 1 Jahre und einige Monate alte Grafikkarten auf End of Life gesetzt. Auf nicht mehr Softwaretechnisch weiterentwickelt. Die 5 Jahre sind so was von Falsch. sogar meine verkafute 6600XT war keine 5 Jahre alt.
Dass dann nachher noch neue Karten rauskommen, ist eine andere Sache. Generell stellt ANMD seine Treiberunterstützung üblicherweise in Schritten von zwei Generationen ein. Wobei die jüngste 5 Jahre alt ist.
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AMD hat 1 Jahre und einige Monate alte Grafikkarten auf End of Life gesetzt. Auf nicht mehr Softwaretechnisch weiterentwickelt. Die 5 Jahre sind so was von Falsch. sogar meine verkafute 6600XT war keine 5 Jahre alt.
Wikipedia hat so eine nette Liste mit Veröffenlichugnsdatum der Chips.
Da habe ich nur von den Desktop Chips geredet.
Angeblich, mich intereissieren so 8 FPS Gameboys nicht, sollen diese ROG ally, Steamdeck usw. die meisten Steam oder Windows basierten Handhelds noch sehr viele auf der alten AMD Grafikartenarchitektur aufbauen. Wenn dem so ist, wurde aktuelle Technik auf die Stufe nur mehr Sicherheitsupdates werden geliefert gesetzt.
Wo sonst noch diese 5000 und 6000 Grafikkarten drin sind, wird man sicherlich irgendwie ermitteln können. Stichwort Ryzen 7600X grafik, usw.
Muss man halt wissen ob einem das bessere featureset, die bessere Spielestabilität und Kompatibilität, Treibersuport, der längere Suportzeitraum generell.. und die bessere Bildqualität das ganze wert ist.
DAS nennst du schnell?
Darum sind AMD Karten nicht durch einen Treibersupport von AMD angewiesen.
So long... Copeland.