AMD Radeon: Signifikant mehr Raytracing-Performance durch neuen Vulkan-Grafiktreiber

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AMD Radeon RX 7900 XTX und XT
Quelle: PC Games Hardware

Der neue Vulkan-Grafiktreiber für AMD Radeon ("RADV") soll die Raytracing-Performance von RDNA-Grafikkarten signifikant verbessern können und soll schon bald gemeinsam mit dem neuen freien Grafikstack Mesa 3D 24.0 veröffentlicht werden.

Der neue freie Vulkan-Grafiktreiber für AMD Radeon ("RADV"), welcher als Alternative zu AMDs offiziellen Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") entwickelt worden ist, soll die Leistung in Spielen, unter Verwendung von Raytracing, auf RDNA-Grafikkarten signifikant verbessern können, wie die Mesa-Community über die Website Freedesktop.org berichtet und mit eigenen Messwerten untermauert.

Raytracing unter Linux wird langsam konkurrenzfähig

Wie die Entwickler Adriano Martins und Adam Niederer gemessen haben wollen, schlägt die neueste Version des RADV-Grafiktreibers den AMDVLK-Grafiktreibers in aktuellen Spielen, unter Verwendung von Echtzeit-Raytracing, mehr als nur deutlich und ermöglicht einer Radeon RX 6700 XT bis zu 75 Prozent mehr Fps zu rendern.

RADV Quelle: freedesktop.org Die AMD Radeon RX 7900 XT profitiert in den gemessenen Spielen in WQHD ("1440p") noch deutlicher von dem neuen Grafiktreiber und kann gar um bis zu 200 Prozent Raytracing-Performance zulegen. Auch wenn jedes Spiel von dem neuesten quelloffenen Grafiktreiber profitiert, sind die Ergebnisse beeindruckend.

RADV Quelle: freedesktop.org Der neueste Open-Source-Grafiktreiber soll als fester Bestandteil des freien Grafikstacks Mesa 3D 24.0 bereits bald erscheinen und schöpft seinen Gewinn an Leistung aus den kontinuierlichen Optimierungen, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden, sowie die Umwandlung von 1D-Ray-Launches in 2D-Ray-Launches. Damit können mehr Threads gleichzeitig auf einer GPU abgearbeitet werden.

Spielen unter Linux ist auf dem Vormarsch

Nicht zuletzt Valve hat mit Steam, SteamOS, dem Steam Deck und seinem Kompatibilitäts-Layer Proton dafür gesorgt, dass das Thema "Spielen unter Linux" deutlich auf dem Vormarsch und mittlerweile eine Alternative zu Windows-Gaming ist.

Die Redaktion von PCGH hat aus diesem Grund in den vergangenen Wochen verstärkt über das Thema berichtet und wird dies auch weiterhin tun.

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Quelle: Mesa-Community via Freedesktop.org via Phoronix

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    • Kommentare (58)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von G4mest3r
        Eine AI-Methode mit sehr sehr hoher Zuverlässigkeit Cheater über ihr Verhalten zu identifizieren.
        Kein Kernel-Level Rootkit, keine Admin-privileges und total-Kontrolle über alle Daten, keine Privatsphäreverletzung.
        Nicht die Schwäche von statistischen Methoden oder visueller menschlicher Audits oder Unterwanderung von User-Mode Anti-Cheats durch privilege-escallation der Cheats ...

        -> YT: Saving FPS Games - AI Anti-Cheat

        (und nein, AI ist noch nicht perfekt. Es gibt reproduzierbar falls-positives. Es wird aber lernen, denke ich.
        Und ich denke, es muss möglichkeiten des Einspruchs und der Rehabilitation geben)

        Denke, wir können alle übereinstimmern, dass Cheaten anderen den Spass verdirbt und schädlich ist für die Gemeinschaft.
        Genauso, aber auch, dass übertrieben Rechte und Totolkontrolle auf dem höchsten Level mit blindem Vertrauen dies nicht zu misbrauchen und verantwortungsvoll und sicher zu gestalten auch doof ist. Selbst wenn alles gegebn wäre, stellt es eine zusätzliche Schwachstelle für Exploits dar.
        Am Ende müssen Anti-Cheats in entweder in einer geschlossenen Container-Instanz laufen, oder auf dem Spiel-Server selbst. Auch müssen nicht alle Daten an die Clients zurückgegeben werden (ich muss nicht wissen, wo sich jemand befindet, wenn er für mich nicht sichtbar ist - Wallhacks würden nicht mehr klappen). Sie müssen gekapselt und getrennt von meinen übrigen sensiblen Daten laufen.

        Denke AI-Detection auf dem Host-Server wird die Zukunft sein, so die Betreiber denn gewillt sind auf all die Daten und die Kontrolle über unsere Geräte und Verhalten und evtl. die zusätzlichen Einnahmen durch eine Cheat-Industrie und ihre Kunden zu verzichten.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] -> Video-Hinweis unten

        Ist jetzt vielleicht ein bisschen weg vom Thread hier, aber da wir das Thema Anti-Cheat und Rootkit/Kernellevel hier angesprochen hatten, möchte ich noch auf dieses interessante Video hinweisen, über das ich gestolpert bin.

        Das erklärt die Problematik und den Zustand der Cheats ganz gut und warum Kernellevel auch nichts bringen wird, außer die Sicherheit des Systems und der Privatsphäre zu durchlöchern.

        -> YT: Hacking into Kernel Anti-Cheats: How cheaters bypass Faceit, ESEA and Vanguard anti-cheats

        Wir sind mittlerweile auf Hardware-Eben (mit Microcontrollern, Screencapture und Zweitrechner). Da kann man nur noch durch komplette Abschottung und lock-down auf Hardware-Ebene gegen an, was nicht mehr praktikabel ist.
        Es braucht ganz andere Ansätze, die schon Serverseitig das Spiel- und Kommunikationskonzept umdenken.

        Und Grundsätzlich muss man sich auch immer die Frage stellen: "was ist cheat, was ist Talent/Pfiffigkeit?"

        Von geschickter Tastenbelegung (Keybinding) zu Makro's, zu Bewegungsabläufen, zu enhancements, zu Zusatzinformationen im HUD ...
        Von Lifehacks wie Tesa-Aufkleber mit Fadenkreuzpunkt auf dem Monitor, über Ausnutzung der Sonderheiten des Spiels (Baumleiter in Counterstrike, wall-clipping, Powerslides, Rocketjumps ...) bis hin zur Ausnutzung von Bugs und Exploits.

        Von dumpfen Script-Kiddies und Losern, die Spass daran haben zu trollen, bis hin zu Hobbyisten, die die technischen Möglichkeiten ausloten und Cheaten als Herausvorderung und Sport sehen.
        Nicht das Spiel steht mehr im Vordergrund, sondern das Überlisten des Anti-Cheats ist das eigentliche Spiel.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von G4mest3r
        Eine AI-Methode mit sehr sehr hoher Zuverlässigkeit Cheater über ihr Verhalten zu identifizieren.
        Kein Kernel-Level Rootkit, keine Admin-privileges und total-Kontrolle über alle Daten, keine Privatsphäreverletzung.
        Nicht die Schwäche von statistischen Methoden oder visueller menschlicher Audits oder Unterwanderung von User-Mode Anti-Cheats durch privilege-escallation der Cheats ...

        -> YT: Saving FPS Games - AI Anti-Cheat

        (und nein, AI ist noch nicht perfekt. Es gibt reproduzierbar falls-positives. Es wird aber lernen, denke ich.
        Und ich denke, es muss möglichkeiten des Einspruchs und der Rehabilitation geben)

        Denke, wir können alle übereinstimmern, dass Cheaten anderen den Spass verdirbt und schädlich ist für die Gemeinschaft.
        Genauso, aber auch, dass übertrieben Rechte und Totolkontrolle auf dem höchsten Level mit blindem Vertrauen dies nicht zu misbrauchen und verantwortungsvoll und sicher zu gestalten auch doof ist. Selbst wenn alles gegebn wäre, stellt es eine zusätzliche Schwachstelle für Exploits dar.
        Am Ende müssen Anti-Cheats in entweder in einer geschlossenen Container-Instanz laufen, oder auf dem Spiel-Server selbst. Auch müssen nicht alle Daten an die Clients zurückgegeben werden (ich muss nicht wissen, wo sich jemand befindet, wenn er für mich nicht sichtbar ist - Wallhacks würden nicht mehr klappen). Sie müssen gekapselt und getrennt von meinen übrigen sensiblen Daten laufen.

        Denke AI-Detection auf dem Host-Server wird die Zukunft sein, so die Betreiber denn gewillt sind auf all die Daten und die Kontrolle über unsere Geräte und Verhalten und evtl. die zusätzlichen Einnahmen durch eine Cheat-Industrie und ihre Kunden zu verzichten.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] -> Video-Hinweis unten

        Ist jetzt vielleicht ein bisschen weg vom Thread hier, aber da wir das Thema Anti-Cheat und Rootkit/Kernellevel hier angesprochen hatten, möchte ich noch auf dieses interessante Video hinweisen, über das ich gestolpert bin.

        Das erklärt die Problematik und den Zustand der Cheats ganz gut und warum Kernellevel auch nichts bringen wird, außer die Sicherheit des Systems und der Privatsphäre zu durchlöchern.

        -> YT: Hacking into Kernel Anti-Cheats: How cheaters bypass Faceit, ESEA and Vanguard anti-cheats

        Wir sind mittlerweile auf Hardware-Eben (mit Microcontrollern, Screencapture und Zweitrechner). Da kann man nur noch durch komplette Abschottung und lock-down auf Hardware-Ebene gegen an, was nicht mehr praktikabel ist.
        Es braucht ganz andere Ansätze, die schon Serverseitig das Spiel- und Kommunikationskonzept umdenken.

        Und Grundsätzlich muss man sich auch immer die Frage stellen: "was ist cheat, was ist Talent/Pfiffigkeit?"

        Von geschickter Tastenbelegung (Keybinding) zu Makro's, zu Bewegungsabläufen, zu enhancements, zu Zusatzinformationen im HUD ...
        Von Lifehacks wie Tesa-Aufkleber mit Fadenkreuzpunkt auf dem Monitor, über Ausnutzung der Sonderheiten des Spiels (Baumleiter in Counterstrike, wall-clipping, Powerslides, Rocketjumps ...) bis hin zur Ausnutzung von Bugs und Exploits.

        Von dumpfen Script-Kiddies und Losern, die Spass daran haben zu trollen, bis hin zu Hobbyisten, die die technischen Möglichkeiten ausloten und Cheaten als Herausvorderung und Sport sehen.
        Nicht das Spiel steht mehr im Vordergrund, sondern das Überlisten des Anti-Cheats ist das eigentliche Spiel.
      • Von DoctorChandra
        Zitat von G4mest3r
        Das war Sarkasmus
        I know ! Wollte jenen nur untermauern
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DoctorChandra
        "blöd", dass eine nVidia "RT" Karte nur über 300 € bekommst ...
        Das war Sarkasmus
      • Von hoppel_die_pop
        Zitat von Waltiturtle
        Bei der Distri meinte ich eher eine einfache und sehr reduzierte Oberfläche, die nur zum Spiele Starten da ist und sonst nichts kann/anzeigt. Am besten mit Steam, GoG etc. schon vorinstalliert und klickbereit.

        Anders kriegt man Linux Neulinge nicht und mehr werden sie da eh nicht machen.
        Sobald man was in die Konsole eintippen muss, hast du 80% der Leute verloren.
        Konsole braucht man für Standardanwendungen heutzutage nicht mehr. An der Konsole machen nur noch Linux Pro irgendwelche speziellen Dingen.
        Die, die quasi ein 100% zum Spielen fertiges Linux wollen...sollen sich einfach eine PS/XBox/Steamdeck kaufen.
        Jedes o
        Os, sei es Windows, Mac oder Linux braucht immer einen gewissen Grad an technischer Pflege. Es gibt sicher Leute die mit 0 Ahnung und Null Bock/Interesse ein Windows über Jahre nutzen. Das sind da aber die Windows Systeme die mit Spam-Software komplett zugemüllt und kurz vor dem Verrecken sind.
        Auch in Linux kann man aktuell alles gängige über eine GUI machen. Erst wenn Programme etc. gar nicht gehen hat man natürlich immer die Möglichkeit als Interessierter händisch via Terminal direkt die Probleme zu Beseitigen. Das ist aber eher die Stärke als Schwäche von Linux. Linux ist und bleibt das OS für die, die gern über den Tellerrand schauen und das OS auch gern verstehen und kontrollieren wollen. Man will es oder man lässt es.
      • Von DoctorChandra
        Zitat von G4mest3r
        So wie bei Nvidia's 300€-Karten?

        "blöd", dass eine nVidia "RT" Karte nur über 300 € bekommst ...
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