ROCm: AMD bringt Multi-GPU-Setups für KI auf den Desktop
AMD bringt künstliche Intelligenz ("KI") und maschinelles Lernen ("ML") mit seiner quelloffenen CUDA-Konkurrenz ROCm in der neuen Version 6.1.3 auch auf Multi-GPU-Setups und realisiert damit leistungsstarke KI-Rechenmaschinen.
AMD bringt Künstliche Intelligenz ("KI") und Maschinelles Lernen ("ML") mit seiner quelloffenen Compute-Plattform ROCm, die als CUDA-Konkurrenz fungieren soll, in der neuen Version 6.1.3 auch auf Multi-GPU-Setups aus mehreren Radeon RX oder Radeon Pro und realisiert damit nun leistungsstarke KI-Rechenmaschinen, die von Unternehmen und Privatanwendern gleichermaßen genutzt werden können.
RDNA 3 als Multi-GPU-Setup nutzen
Während Multi-GPU-Technologien wie SLI und Crossfire im Desktop bereits vor Jahren zu Grabe getragen wurden und heute keine Rolle mehr spielen, gewinnt dieses Thema durch Künstliche Intelligenz und ML-Workflows wieder deutlich mehr an Gewicht. In der neuesten Version von ROCm findet diese Entwicklung nun die entsprechende Berücksichtigung und ermöglicht Multi-GPU-Setups auf Basis von mehreren Grafikprozessoren, welche die RDNA-3-Architektur ("GFX1100") nutzen.
Quelle: AMD
Multi-GPU-Setups aus mehreren Grafikkarten werden unter Verwendung von ROCm 6.1.3 mit den nachfolgenden Modellen unterstützt:
- 4 × Radeon Pro W7900 Dual Slot
- 2 × Radeon RX 7900 XTX
- 2 × Radeon Pro W7900
Die Radeon RX 7900 XT und Radeon RX 7900 GRE sowie die Radeon Pro W7800 werden als Single-GPU unterstützt, hinzu kommen außerdem ältere Grafikkarten wie die Radeon RX 6900 XT, Radeon RX 6600 und Radeon R9 Fury.
Quelle: AMD
Wie die offiziellen Release Notes verraten, wurde auch der Support für TensorFlow und das Windows-Subsystem für Linux ("WSL") verbessert.
CUDA-Konkurrenz auch im Privatbereich
Anders als es Nvidia mit CUDA praktiziert, hat AMD seine KI- und ML-Plattform Radeon Open Compute ("ROCm") bereits am 14. November 2016 als Open Source freigegeben. Die quelloffene Software ist für GPU-Computing unter Linux vorgesehen und nutzt dazu unter anderem die ML-Frameworks TensorFlow und PyTorch. Zudem stehen die beiden ML-Bibliotheken MIOpen für Hochleistungs-ML-Primitive sowie MIVisonX für die Implementierungen von Khronos OpenVX und OpenVX für die mannigfaltigen professionellen KI- und ML-Anwendungsbereiche bereit.
AMDs Software-Stack ROCm 6.x ist insbesondere für ML-Workflows aus den fünf nachfolgenden KI-gestützten Bereichen ausgelegt:
- Biowissenschaften
- Arzneimittelforschung
- Automatisierung und Robotik
- Bild- und Videoerkennung
- Autonomes Fahren
Zudem werden Containerisierung-Tools wie Docker, Singularity, Kubernetes und Slurm über Erweiterungen unterstützt, was System- und Workloadbereitstellungen einfacher und effizienter macht. Vorkonfigurierte Docker-Container sind ebenfalls bereits vorhanden, was die ML-Anwendungsentwicklung beschleunigt.
Aktuell unterstützt AMD ROCm 6.1 offiziell lediglich Ubuntu 22.04.3 LTS mit Langzeit-Unterstützung ("LTS-Support") und ist bislang nicht für die Windows-Plattform erschienen. Weitere Informationen liefert der offizielle How-to-Guide.
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Quelle: AMD


Schließlich will ich ja nicht, dass ich in einem Ubisoft Game von den NPC's mit lauter Standard-Sammelaufgaben und so gefüttert werde, sondern mit gewitzten Bratpfannen-Quests wie bei Witcher.
Und dass die Landsleute nicht ganztägig stur auf der Stelle stehen wie ein Baum, sondern ihrem Tagesablauf folgen, so wie in Gothic - und sei es, dass ich mir die nächste Quest dann auch mal durchs Plumpsklo reichen lassen muss, wenn ich nicht ne halbe Stunde drauf warten will, bis ich wieder abdackeln kann. ^^
Die Herausforderung besteht natürlich darin das alle sso miteinander zu verknüpfen, dass das dann noch das Spiel ist, wie es die Produzenten vorgesehen haben.
Wäre ja doof, wenn der Hofschmied den Endgegner gleich zu Beginn im Spiel umnietet, nur weil der mit seiner Frau ins Bett gestiegen ist. ^^
Vielleicht würde eine zweite Karte auch nur dazu dienen, spezielle KI-Berechnungen zur dynamischen Welterstellung beizutragen?
Das alles würde dazu beitragen, dass jedes Spiel immer anders verläuft.
Vielleicht würde das sogar den Tod des normalen Spieletesters bedeuten, der sich vorher immer nur ein festes Produkt anschauen musste.
Vor allem Benchmarkergebnisse wären somit nicht mehr immer gleichermaßen übertragbar und vergleichbar, wenn nicht immer die gleiche Menge Leute und das ganze Drumherum zur exakt gleichen Belastung für die Hardware führen würden.
PS: sehe gerade in der AMD Grafik werden auch die XT und GRE Version der 7900 aufgeführt. Im Artikel hab ich das aber so interpretiert das diese nur mit Single-GPU unterstgützt werden.