Grafikkartenpreise: Markt stagniert auf erhöhtem Niveau
Die Preise für Grafikkarten zeigen sich aktuell stabil. Eine Entspannung bleibt jedoch aus, denn viele Modelle liegen weiterhin deutlich über der unverbindlichen Preisempfehlung.
Der Grafikkartenmarkt zeigt im Frühling 2026 leider ein recht eindeutiges Bild. Die Preise haben sich im Vergleich zum Februar kaum verändert und das Niveau bleibt insgesamt weiterhin hoch. Eine breite Auswertung von Techspot über zehn Regionen deutet darauf hin, dass sich der Markt aktuell zumindest stabilisiert hat, allerdings ohne spürbare Entlastung für Käufer.
Wenig überraschend sind die Veränderungen im Einstiegssegment rund um Modelle wie RTX 5050 und RTX 5060 gering. Im Durchschnitt liegen die Preise offenbar nur leicht über dem Stand vom Jahresanfang. Gleichzeitig bestehen deutliche regionale Unterschiede. In einzelnen Märkten sind Rückgänge zu beobachten, während andere weiterhin Preisaufschläge verzeichnen. Dennoch liegt der Preis im Schnitt und global gesehen noch immer über der ursprünglichen Preisempfehlung.
| Land | Durchschnittliche GPU-Preis-Inflation |
|---|---|
| USA | 22,3 % |
| Kanada | 20,3 % |
| Philipinnen | 18,8 % |
| Indien | 18,8 % |
| UK | 16,7 % |
| Niederlande | 14,4 % |
| Polen | 13,5 % |
| Deutschland | 12,5 % |
| Australien | 9,5 % |
Anders stellt sich die Lage in der Mittelklasse dar. Die RTX 5060 Ti mit 8 GiByte zeigt in mehreren Regionen sinkende Preise und nähert sich teilweise dem Niveau von Ende 2025 an. Das Modell mit 16 GiByte bleibt dagegen deutlich teurer. In vielen Märkten stagniert der Preis oder steigt leicht an. Dass auch hier der Preis deutlich über UVP liegt, dürfte allerdings vor allem an der größeren Speicherausstattung liegen.
Im gehobenen Segment rund um RTX 5070 und RTX 5070 Ti zeigt sich ein ähnliches Muster. Zwar sind leichte Rückgänge gegenüber den Spitzenwerten aus Februar erkennbar, jedoch verbleiben die Preise auf einem insgesamt hohen Niveau. Besonders auffällig ist, dass diese Modelle global weiterhin zweistellig über UVP liegen. Noch deutlicher wird die Situation im High-End-Bereich. Modelle wie die RTX 5080 und RTX 5090 liegen weiterhin deutlich über ihrer ursprünglichen Preisempfehlung. Trotz leichter Korrekturen bleibt das Preisniveau hoch.
Die Situation bei AMD sieht minimal besser aus: Die RX 9060 XT zeigt je nach Speicherausstattung unterschiedliche Entwicklungen. Während die 8-GiByte-Variante vergleichsweise moderat über der UVP liegt, bleibt das 16-GiByte-Modell deutlich teurer. In der oberen Mittelklasse bewegt sich die RX 9070 nur leicht über der Preisempfehlung, während die RX 9070 XT teilweise etwas günstiger geworden ist, jedoch ebenfalls nicht zur UVP zurückkehrt.
Wenig überraschend bleibt Intel mit den Arc-Modellen weiterhin im unteren Preisbereich, allerdings sind auch hier leichte Aufschläge zu beobachten. Besonders in einzelnen Märkten fallen die Preissteigerungen deutlicher aus. Während Märkte wie Deutschland oder Australien vergleichsweise moderat über der UVP liegen, zeigen andere Regionen deutlich höhere Abweichungen. Die USA schneiden in der aktuellen Auswertung überraschend schwach ab und weisen im Schnitt die höchsten Aufpreise auf.
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MfG
Mehr als 15-20€ darf das Ding gebraucht nicht mehr kosten.
Bauteile (Kondensatoren) altern auch. Würde das Teil vor dem Verkauf nochmal ausprobieren, sonst versendest du u. U. Schrott.
Bei Hardware Unboxed ist man sich seit Monaten sicher, wenn die vorhandenen Grafikkarten verkauft sind, müssen diese durch teurer eingekaufte Karten ersetzt werden, der Preis wird steigen. Das ist bis jetzt nicht passiert, weil noch genug da sind, die Verkaufszahlen deutlich gesunken sind. Klingt leider sehr plausibel.
Zum Thema GeForce 90, das Risiko ist natürlich vorhanden, aber vergleichsweise gering. Sagt meine AI. Ich hab mal Gemini gebeten ein paar Daten aufzutreiben und eine kleine Abschätzung abzugeben:
Die Situation um den 12VHPWR-Anschluss (speziell bei der RTX 4090) und dessen Nachfolger 12V-2x6 (RTX 5090) ist ein komplexes Zusammenspiel aus Design-Limits, Nutzerverhalten und Materialermüdung.
Hier ist eine Analyse basierend auf aktuellen Daten von Reparaturbetrieben (Stand 2026), Verkaufszahlen und physikalischen Belastungsmodellen.
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Der bekannteste Anlaufpunkt für statistische Einblicke ist der Reparaturservice NorthridgeFix.
Fallzahlen: NorthridgeFix berichtete (bereits 2024/2025), dass sie etwa 200 Grafikkarten pro Monat allein wegen geschmolzener 12VHPWR-Anschlüsse zur Reparatur erhielten.
Ursachen-Mix: * Adapter-Fehler: Ein großer Teil entfiel auf Drittanbieter-Adapter (z. B. CableMod-Winkelstecker, die später zurückgerufen wurden).
User Error: Nicht vollständig eingerastete Stecker (oft durch zu wenig Platz im Gehäuse).
Verschleiß: Stecker, die über zwei Jahre problemlos liefen und dann aufgrund von thermischer Ermüdung schmolzen.
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Um die Ausfallwahrscheinlichkeit zu berechnen, müssen wir die Reparaturen ins Verhältnis zu den verkauften Einheiten setzen.
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Nvidia gab initial eine Ausfallrate von etwa 0,05% an. Daten von Board-Partnern (wie Inno3D) bestätigten später Raten im Bereich von 0,1%. Das klingt wenig, bedeutet aber bei Millionen verkaufter Karten Tausende von defekten High-End-GPUs.
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Die Wahrscheinlichkeit eines Defekts folgt bei diesem Stecker nicht einer linearen Kurve, sondern einer "Badewannenkurve" mit einem zusätzlichen Faktor für thermische Zyklen.
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Die Ausfallrate $\lambda(t)$ lässt sich grob durch die Kombination aus mechanischer Spannung und elektrischer Last beschreiben:
$$P(fail) \approx P_{inst} + P_{wear}(t)$$
$P_{inst}$ (Installationsrisiko): Einmaliges Risiko (~0,05%), dass der Stecker von Beginn an nicht korrekt sitzt.
$P_{wear}(t)$ (Verschleiß): Erhöht sich mit der Anzahl der Thermal Cycles (Aufheizen/Abkühlen).
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Basierend auf der beobachteten Zunahme von "Spät-Ausfällen" bei Karten, die älter als 18 Monate sind:
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Bei der RTX 5090 wurde der 12V-2x6 Standard eingeführt.
Verbesserung: Die Pins für die Kommunikation (Sense Pins) sind kürzer. Wenn der Stecker nicht ganz drin ist, gibt die Karte keinen Strom frei.
Risiko: Die 5090 zieht bis zu 600W (Peak). Die Sicherheitsmarge der einzelnen Pins beträgt nur etwa 14%. Zum Vergleich: Ein alter 8-Pin-Stecker hatte eine Sicherheitsmarge von ca. 90%.
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Das Risiko für eine RTX 5090 ist durch das neue Design (12V-2x6) massiv gesunken, was den "User Error" angeht. Für die RTX 4090 steigt das Risiko mit dem Alter der Karte leicht an, da die Kontaktstellen durch die hohe Last (450W+) über die Jahre degradieren können.
Empfehlung: Wenn du eine 4090/5090 nutzt, kontrolliere alle 6 Monate visuell den Stecker auf Verfärbungen. Ein "Set-and-Forget"-Ansatz ist bei diesen Leistungen leider nicht mehr 100% sicher.
Wenn 100 Kunden bereit sind 3000 zu zahlen hat der Hersteller am Ende genauso viel als würde er das Produkt 1000 Kunden für 300 Euro verkaufen.
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