RTX Pro 6000: Nvidia stellt KI-Flaggschiff mit 96 GiB vor [Update]
Im Rahmen der Nvidia GTC ("GPU Technology Conference") 2025 hat Nvidia gleich drei Versionen der neuen Profi-Grafikkarte Nvidia RTX Pro 6000 ("Blackwell Edition") mit 24.064 Shader-Einheiten und 96 GiByte GDDR7-Grafikspeicher vorgestellt.
Originalmeldung vom 18. März 2025:
Im Rahmen seiner Keynote auf der Nvidia GTC ("GPU Technology Conference") 2025 hat Nvidia gleich drei Versionen der neuen Nvidia RTX Pro 6000 ("Blackwell Edition") mit 24.064 Shader-Einheiten, 752 Tensor-Cores und 188 Raytracing-Cores sowie gewaltigen 96 GiByte GDDR7-Grafikspeicher präsentiert. Abseits einer regulären "Workstation-Edition" wird es auch eine "Server-Edition" sowie eine besonders energieeffiziente "Max-Q-Edition" mit deutlich geringerer TBP geben. Der professionelle Grafikbeschleuniger darf bis zu 600 Watt aufnehmen.
Während die Nvidia RTX Pro 6000 ("Blackwell") in der Workstation-Edition auf die Kühllösung der Geforce RTX 5090 Founders Edition zurückgreift, besitzen die Max-Q und die Server-Edition einen Radial-Lüfter für Server- und Rack-Gehäuse. Alle drei Versionen sollen auch in verschiedenen Komplettsystemen eingesetzt und entsprechend als Workstation-PCs zum Kauf angeboten werden.
Die wichtigsten offiziellen technischen Spezifikationen der drei professionellen Blackwell-Grafikkarten mit GB202-Grafikprozessor lesen sich im direkten Vergleich zu einer Geforce RTX 5090 für Consumer folgendermaßen.
| Nvidia RTX Pro 6000 | Nvidia Geforce RTX 5090 | |
|---|---|---|
| Architektur | Blackwell | Blackwell |
| Graikprozessor | GB202 | GB202 |
| Shader-Einheiten | 24.064 | 21.576 |
| Streaming-Multiprozessoren | 188 | 170 |
| Tensor-Prozessorkerne | 752 | 680 |
| Raytracing-Einheiten | 188 | 170 |
| Zwischenspeicher | 24.064 KiByte (L1-Cache) 96 MiByte (L2-Cache) |
21.576 KiByte (L1-Cache) 88 MiByte (L2-Cache) |
| Grafikspeicher | 96 GiByte GDDR7 | 32 GiByte GDDR7 |
| Speicher-IF | 512-Bit | 512-Bit |
| TBP | 600 Watt 300 Watt |
575 Watt |
Der kanadische Retailer Direct Dial hatte die reguläre Workstation-Edition der Nvidia RTX Pro 6000 bereits zu einem Preis von umgerechnet 8.300 US-Dollar vor Steuern gelistet. Dieses Angebot aber vorerst wieder offline genommen. Nvidia wiederum gab, wie für Profi-Hardware nicht unüblich, keinen Preis bekannt.
Datenblatt verrät mehr Details
In der Zwischenzeit hat Nvidia auch die offizielle Website der Nvidia RTX Pro 6000 und das dazugehörige Datenblatt (.PDF) veröffentlicht, welches unter anderem verrät, dass die professionelle KI-Grafikkarte noch einmal mehr Encoder ("NVENC") und Decoder ("NVDEC") als die Geforce RTX 5090 besitzt.
Während die Geforce RTX 5090 insgesamt drei NVENC-Engines der 9. Generation und zwei NVDEC-Engines der 6. Generation besitzt, sind es bei der Nvidia RTX Pro 6000 jeweils vier Encoder und Decoder. Auch bei der KI-Rechenleistung macht die professionelle Grafikkarte einen Sprung von 3.352 auf 4.000 KI-TOPS.
Server-Edition mit 400 bis 600 Watt
Während die Workstation-Edition mit 600 Watt konfiguriert ist, lässt sich die passiv gekühlte Server-Edition mit 400 bis 600 Watt konfigurieren. Die Max-Q-Edition wiederum arbeitet mit einer TBP ("Total Board Power") von lediglich 300 Watt.
Weitere Informationen liefert die Produktseite der Nvidia RTX 6000 Pro Series.
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Quelle: Nvidia

Dann muss der Gaming-Enthusiasten also nur darauf hoffen, dass möglichst viele GB202 Chips kaputt genug sind um nicht für die Profi-Karten geeignet zu sein.
Ein Problem in der Chip-Fertigung ist absurderweise damit heutzutage gut für den PC-Spieler und kann zum Sinken der Preise führen, da einfach mehr Chips zur Verfügung stehen.
Es wurden fleissig GB202 produziert und die "Guten" kamen ins Töpfchen und die "Schlechten" ins Kröpfchen.
Jetzt hat man genug der "guten" GB202 und kann den Verkauf starten.
Interessant wäre zu wissen, wieviele "Gute" dabei herauskamen und ob dies ein Grund für den Lieferengpass bei der billigen 5090 war/ist?
Wir brauchen die Dinger auf der 5070(Ti)/5080.
MfG
Raff
Dann muss der Gaming-Enthusiasten also nur darauf hoffen, dass möglichst viele GB202 Chips kaputt genug sind um nicht für die Profi-Karten geeignet zu sein.
Ein Problem in der Chip-Fertigung ist absurderweise damit heutzutage gut für den PC-Spieler und kann zum Sinken der Preise führen, da einfach mehr Chips zur Verfügung stehen.
Wir brauchen die Dinger auf der 5070(Ti)/5080.