Quartalszahlen für KI-König Nvidia: Was macht Geforce?
Nvidia setzt seinen AI-Höhenflug mit Rekordumsatz durch KI-Rechenzentren und wachsender Gaming-Sparte mit Blackwell fort - doch Unsicherheit in China sorgt für einen kleinen Dämpfer an der Börse.
Nvidia veröffentlichte neue Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 (welches vom 01. Februar 2025 bis zum 31. Januar 2026 läuft). Der KI-Boom hält dabei den Zahlen entsprechend unmissverständlich an. Der Umsatz sprang auf 46,7 Milliarden US-Dollar - einem Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr und leicht über den Erwartungen einiger Analysten. Das direkt mit dem AI-Trend verbundene Datacenter-Geschäft bleibt dabei mit 41,1 Milliarden US-Dollar Umsatz das unangefochtene Herzstück des Konzerns. Hier sorgt die Blackwell-Generation für volle Auftragsbücher, auch wenn die zuletzt eingefrorenen Verkäufe von H20-Beschleunigern nach China den Ausblick etwas trüben.
Spannend, wenn auch nicht unbedingt überraschend für PC-Spieler: Die Geforce-Sparte konnte ebenfalls massiv zulegen. Mit einem Umsatz von 4,3 Milliarden US-Dollar (ca. 9 Prozent des Gesamtumsatzes) verbuchte Nvidia hier ein Wachstum von 49 Prozent im Jahresvergleich. Der Marktstart der RTX 5060 sowie die Einführung von DLSS 4 in über 175 Spielen trugen laut Nvidia dazu bei. Zusätzlich habe sich das Spieleangebot von Geforce Now verdoppelt - für eben jenes Cloud-Gaming-Angebot von Nvidia steht seit Kurzem in Form der RTX 5080 auch mehr Leistung als Option für Nutzer zur Verfügung.
Nvidias Expansion geht über Rechenzentren hinaus, denn ebenso andere Bereiche wachsen dem Konzernbericht entnehmend: Professionelle Visualisierung erzielt etwa 601 Millionen US-Dollar, Automotive und Robotik legen um 69 Prozent auf 586 Millionen US-Dollar zu. CEO Jensen Huang spricht von einem Technologiesprung durch die Blackwell-Generation und sieht eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Anleger reagieren dennoch verhalten: Die Aktie gab nachbörslich um rund drei Prozent nach. Der Hintergrund: Unsicherheit über regulatorische Vorgaben für China sowie das erwartete Umsatzbeteiligungsmodell von 15 Prozent zugunsten der US-Regierung lassen an der Börse reservierter reagieren. Für das laufende dritte Quartal peilt Nvidia 54 Milliarden US-Dollar Umsatz an - ohne die eher wackligen H20-Erlöse aus China. Für Gamer sind Geforce-Karten das sichtbare Aushängeschild von Nvidia, doch mit nur rund 9 Prozent Umsatz spielt die Musik mittlerweile klar in den Datenzentren (bis 2018/2019 war es noch immerhin ungefähr die Hälfte des Umsatzes).
Quelle: Nvidia-Pressemitteilung, Reuters


MFG mit 3x, oder 4x bin ich selbst jetzt auch nicht so zugetan. Aber ok.
Ich sehe zwar auch die Vorteile auf DLSS Seite, aber es ist nicht mehr so auffällig nicht so gut, wie bei FSR3.
Damit noch ein paar Cent mehr für Aktionäre abfallen, geht man unnötige Risiken ein. Das eine derart extrem wichtige Schlüsseltechnologie nur in EINER Hand liegt und dazu noch quasi reif zum Abschuss auf einem Silbertablett, ist nicht nur dumm, sondern grob fahrlässig.
Intel, TSMC und Co. klauen sich das Personal seit Jahren gegenseitig.
Einfach nur "losgehen" klappt nicht.
Es ist seit den 1940er Jahren möglich, Chips herzustellen... also nichts weiter als ne leere Phrase.
Nvidia prügelt sich schon mit anderen um die Ingenieure in der Chipentwicklung.
Offensichtlich wollen sie sich das nicht auch noch in der Fertigung antun.
Sonst hätte Jensen das schon lange angeleiert - und nicht, um irgendeinen Foristen zu befriedigen, der mal wieder Stammtisch Parolen ablässt.
Die von ASML, die ne Lieferzeit von mehreren Jahren haben und dann in einstelligen Stückzahlen.
Für ne Fabrik braucht man ein paar mehr.
Dann... musst du auch noch deinen eigenen Fertigungsprozess sauber hinbekommen.
Das Feintunen kostet ein paar Jahre und Milliarden - schau dir TSMCs Entwicklungsbudget an.
ASML entwickelt und baut die Maschinen.
Der genaue Fertigungsprozess ist aber Geheimsache der einzelnen Chipfertiger.
Bis Nvidia das entwickelt hat, gehen ein paar GPU Generationen vorbei.